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Tisch mit Pumpkin Pie und Kürbissen zur Deko sowie gemütlicher Sessel vor Kamin
Lifestyle

Inside home24: Thanksgiving mit Tara

Sarah Louise Schedler • 21.11.2021 • 6 min geschätzte Lesezeit

home24 hat viele Gesichter und hinter jedem davon stecken kuriose Geschichten, vielfältige Bräuche, gelebte Begeisterung und vieles mehr. Ein Gesicht davon ist Tara Liz Meehan. Ihre Mutter ist Französin, ihr Vater Amerikaner und in ihrer Familie sind beide Kulturen allgegenwärtig. Anlässlich des diesjährigen Thanksgivings am 25. November 2021 nahm sie sich für uns die Zeit, über Bräuche, den amerikanischen Lifestyle und natürlich das traditionell amerikanische Essen zu Thanksgiving zu sprechen. Viel Spaß beim Lesen!

Tara, erkläre uns kurz, was deine Aufgaben bei home24 sind.

T: Ich arbeite im SEO-Team als Taxonomy Managerin, das bedeutet, ich bin für die Architektur unseres Webshops verantwortlich und wie wir unsere Kategorien strukturieren. Seit einem Jahr arbeite ich verstärkt an der Datenarchitektur und wie wir unsere Produktdaten noch besser organisieren können.

Portrait von Tara Liz Meehan

Heute sprechen wir über die amerikanische Tradition Thanksgiving. Welche Rolle spielt dieses Fest in deiner Familie?

T: Aufgewachsen bin ich in Nantes, im Westen Frankreichs, aber mein Vater kommt ursprünglich aus New York. Durch seinen Job als Englischlehrer brachte er immer Kultur und Sprache mit zu uns nach Hause. Er ist zudem Mitglied einer großen, amerikanischen Community in Nantes und Thanksgiving ist ein Feiertag, den wir immer gemeinsam feiern. Selbst wenn wir es nicht am exakten Datum schaffen, gibt es immer einen Tag, wo wir Thanksgiving begehen.

An Thanksgiving geht es in meiner Familie darum, andere einzuladen und mit ihnen zu essen. Deswegen sind an diesem Tag oft viele Gäste bei uns zuhause. Immer wieder fand auch eine Thanksgiving-Feier statt an den Schulen, wo mein Vater damals jeweils unterrichtete. Dann passiert es schnell, dass mehr als 50 Personen an einem langem Tisch mit vielen Truthähnen zusammenkommen. 2017 durfte ich Thanksgiving bei meiner Tante und ihrer Familie in den USA verbringen, was eine besondere Erfahrung für mich war.

Schwarzer Tisch mit festlicher Tischdeko und Gedeck sowie bunte Kürbisse

Was macht Thanksgiving genau aus?

T: Thanksgiving erinnert an eine vergangene Zeit, als verschiedene Bevölkerungen in den USA zusammenkamen, um zu danken. Es findet immer am dritten Donnerstag im November statt und verweist auf die amerikanische Geschichte, auf gegenseitige Hilfe zählen zu können. Für mich bedeutet Thanksgiving, dass Menschen unabhängig von Herkunft und Glauben den Moment zusammen teilen und genießen können. 

Wie läuft ein typisches Thanksgiving ab? Gibt es einen festen Tagesplan?

T: Ja, in der Tat ist Thanksgiving ein ganztägiges Programm. Für die, die sich um das Essen kümmern, beginnt der Tag um 8 Uhr morgens in der Küche. (lacht) Normalerweise wird an Thanksgiving bereits um 16 Uhr zu Abend gegessen, also muss alles rechtzeitig vorbereitet werden. Einmal aus dem guten Grund, dass es zu dieser Jahreszeit schon ziemlich früh dunkel wird, außerdem ist es Tradition nach dem Thanksgiving-Dinner das American Football-Spiel im Wohnzimmer anzuschauen, was gewöhnlicherweise ab 17 oder 18 Uhr läuft. Das Essen besteht aus vielen Gerichten, die alle gleichzeitig auf dem Esstisch Platz finden, wie ein großes Buffet, an dem sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann. Zusätzlich gibt es immer noch ein Dessert. Für alle, die an diesem Tag noch arbeiten, gibt es eigentlich kaum Frühstück und nur eine Kleinigkeit zu Mittag, um sich den großen Hunger für das Dinner aufzuheben.

Tipp: Um Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen, kannst du deine Wohnung mit Lichterketten schmücken und kleine Windlichter und Laternen aufstellen. Gemütlich wird es außerdem vor einem Kamin.

Kamin mit grüner Deko und Kerzenhaltern sowie herbstliche Tischdeko und Karte mit Inschrift

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Wie und wann dankt man an Thanksgiving?

T: Bevor wir essen, besinnen wir uns bei einer Danksagung auf die Tradition von Thanksgiving. Dies dauert einige Minuten und hat auch keinen religiösen Anklang. Wenn man aber katholisch ist, wie zum Beispiel meine Familie, kommt ein Tischgebet noch dazu. Traditionell geht es bei der Danksagung reihum den ganzen Tisch und jede*r sagt laut, wofür wir dankbar sind. Manchmal kann das sehr emotional werden, weil nicht alle Familienmitglieder immer offen über ihre Gefühle reden und an Thanksgiving kommt dann auf einmal alles heraus.

Was ist das Besondere an Thanksgiving?

T: Anders als in europäischen Ländern, gibt es in den USA wenige Feiertage, wo die Amerikaner nicht arbeiten. Es läuft alles hinaus auf zwei Feierlichkeiten im Jahr und zwar Thanksgiving und Weihnachten. Das typische amerikanische Leben verläuft in Hochgeschwindigkeit ohne eine Minute Atempause. Zum Beispiel würden Amerikaner sich nie zwei Stunden Zeit nehmen für ein Mittagessen mit Kollegen, viel eher essen sie schnell ein Sandwich vor ihrem Computer und arbeiten danach weiter. An Thanksgiving sind alle spätestens um 15 Uhr zuhause und es gibt die unausgesprochene Regel, dass abends um 18 Uhr der Chef keine E-Mail mehr schicken wird. Und genau das macht es für mich so besonders: An Weihnachten wie auch an Thanksgiving gehen Amerikaner die extra Meile, um ihre Familien besuchen zu können und mit ihnen zu feiern.

Gibt es eine besondere Tischdeko?

T: Die Dekoration ist typisch herbstlich mit kleinen Zierkürbissen, Kiefernzapfen, Kerzen und bunten Blättern.

Kuchen umringt von Zierkürbissen und festlich gedeckter Esstisch mit Kerzen

Welches ist deine schönste Erinnerung an Thanksgiving?

T: Ich lebte 2017 für sechs Monate in den Staaten bei meiner Tante und ihren vier Kindern. Mit ihnen verbrachte ich auch mein erstes Thanksgiving in New York fernab von meiner direkten Familie, was mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Wir bereiteten Dinner für 15 Personen vor, das war definitiv eine Herausforderung. Ich konnte mir aber einiges abschauen von meiner Tante, da sie die Speisen auf eine andere, traditionelle Art und Weise zubereitete. Sie benutzte auch andere Zutaten und Küchengeräte. Worauf ich zum Beispiel nicht gekommen wäre, war die Prise Zucker im Rübenpüree (‘Mashed turnips’), die ihnen ihre Bitterkeit nahm. Und Kartoffelbrei machten wir nicht einfach mit einem Kartoffelstampfer, sondern mit einem elektrischen Rührgerät, was eine willkommene Hilfe war bei 15 Portionen.

Kommen wir zum Eingemachten: Was isst und trinkt man zu Thanksgiving?

T: Es gibt natürlich den gefüllten Truthahn-Braten, dazu wird traditionellerweise in den Staaten immer eine Bratensauce angereicht, die Gravy-Sauce, die allem mehr Würze verleiht. Beilagen sind in den unterschiedlichsten Darreichungsformen Kartoffeln (zum Beispiel ‘Brown Butter Mashed Potatoes’), Süßkartoffeln (zum Beispiel ‘Sweet Potato Casserole mit Marshmallows’), Rübenpüree (‘Mashed turnips’), gegrilltes Gemüse mit Pecannüssen und Cranberries, gefüllte Pilze, Rosenkohl und grüne Bohnen (‘Green Bean Casserole’). Als Dessert gibt es Kartoffelbrot (‘Fluffy Potato Rolls’) und traditionell einen Pumpkin Pie, den muss man aber mögen, weil er sehr süß schmeckt. Alternativ kann man jede Art an Kuchen backen, wie einen Apple Pie oder Pecan Pie. Ein guter Wein rundet das Essen ab.

Vielzahl an Kürbissen sowie gebackener Pumpkin Pie und Tischdeko

Welche vegetarischen Optionen gibt es?

T: Auch Vegetarier müssen nicht verhungern: Für sie gibt es eine Kombination aus allen Beilagen, die sättigen. Als Vorspeise wird oft eine leckere Kürbissuppe (‘Butternut squash soup’) angereicht. Alternativ zur Gravy-Sauce kann man auch eine vegetarische Cranberry-Sauce zubereiten.

Welche Rezepte gibt es für uns, wenn wir zuhause ein Dinner für Thanksgiving zaubern wollen?

T: Für mich machen die Truthahnfüllung (‘Stuffing’) und die Gravy-Sauce den maßgebenden Unterschied für ein gelungenes Thanksgiving-Dinner. Mit ihnen steht und fällt der Truthahn! Deswegen sind hier meine Lieblingsrezepte für eine klassische Truthahn-Füllung mit Brot und für die Gravy-Sauce. Viel Erfolg beim Nachmachen!

Verschiedene Speisen und herbstliche Dekoration

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Stuffing: Füllung für den Truthahn

Zutaten: 2 Baguettes (alternativ Landbrot/ Sauerteigbrot circa 1 Pfund; entspricht circa 450 Gramm), 8 EL Butter (etwas mehr zum Einfetten der Backform), 1 große Zwiebel, gewürfelt, 4 dünn geschnittene Selleriestangen, 2 gehackte Knoblauchzehen, 1 Bund frisch geschnittene Petersilie, 1 EL frisch gehackter Salbei, 1 EL frisch gehackte Thymianblätter, 1/2 EL frisch gehackten Rosmarin, Grobes Kochsalz, Gemahlener schwarzer Pfeffer, 4 Tassen Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe), 2 große Eier

So geht’s:

  1. Schneide am Tag davor das Brot in kleine Würfel und lass es über Nacht trocknen. Alternativ kannst das Brot auf ein Backblech legen und bei 100°C 20 Minuten im Ofen backen. 
  2. Am Tag selbst heizt du für die Füllung den Ofen auf 180ºC vor und fettest die Auflaufform mit Butter ein. Schmelze die Butter in einer großen Pfanne und füge die Zwiebel und Sellerie hinzu. Brate sie an, bis die Zwiebelwürfel glasig werdenund gebe dann Knoblauch, Petersilie, Salbei, Thymian und Rosmarin dazu. Circa 1 Minute verrühren, bis die Kräuter ihr duftendes Aroma abgeben, dann mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Brot in eine große Schlüssel geben und die Kräutermischung aus der Pfanne dazu untermischen.
  4. In einer separaten Schüssel kalte Hühnerbrühe und Eier verquirlen und anschließend über die Brotmischung geben. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Die Masse in die vorbereitete Auflaufform geben und mit Alufolie abdecken. Nun circa 45 Minuten backen, bis das Brot durchgebacken ist.
  6. Danach die Alufolie entfernen und weitere 15 bis 20 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist.

Rezept für Gravy-Sauce

Zutaten: 3 EL Butter, 3 EL Mehl (Type 550 oder Type 450), 1 Tasse Bratensaft (vom Truthahn), 2 Tassen Hühnerbrühe, Grobes Kochsalz, Gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 EL frisch gehackter Thymian, 1 EL frisch gehackter Salbei

So geht’s:

  1. In einem kleinen Saucentopf Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das Mehl einrühren und 1 Minute aufkochen lassen, dann den Bratensaft hinzufügen. (Alternativ kannst du mehr Bratensaft verwenden und dafür die Brühe reduzieren.)
  2. Bring die Mischung zum Kochen und lass sie dann bei geringer Hitze leicht köcheln, bis sie eindickt. 
  3. Frische Kräuter hinzugeben, dann die Tasse Brühe einrühren und die Mischung wieder zum Köcheln bringen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
  4. Für 10 Minuten köcheln lassen. Nach und nach mehr Brühe hinzufügen, wenn die Soße zu dickflüssig wird. Gegebenenfalls nachwürzen. 

Guten Appetit und Happy Thanksgiving!

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