RATGEBER

Für Shopaholics: 5 Tipps zum Entrümpeln

Nicht nur Shopaholics kennen das, wir alle haben sie zu Hause: Dinge, die ewig vor sich hin vegetieren – man könnte sie ja nochmal gebrauchen – die dann aber doch nie genutzt werden. Schluss damit! Bevor der ein oder andere jetzt mal wieder einen Impulskauf tätigt (Aaaaah, es ist hübsch, es ist im Sale, ich muss es haben!) und sich dann womöglich ärgert, weil das neue Teil auch Monate später noch ungenutzt im Schrank rumhängt, haben wir hier 5 wundervolle Tipps zum Entrümpeln.

So gehören Kleiderschrank-Leichen, verstaubte Kochbücher oder die exotischen Teebeutel schon bald der Vergangenheit an! Denn nichts macht unglücklicher, als eine überquillende Wohnung mit Sachen, die man nicht gebrauchen kann. Bezogen auf Materialien ist weniger eben einfach mehr.

 

Mach Schluss mit Impulskäufen und konzentrier dich auf das Wesentliche

 

1. Ausmisten mit der Drei-Kisten-Methode

Okay, fangen wir ganz vorne an und bringen erstmal Ordnung ins Chaos durch einfaches Ausmisten. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Schnapp dir 3 große Kisten und beschrifte sie wie folgt: 1. Behalten, 2. Verkaufen oder Verschenken, 3. Abfall. Nach diesem Prinzip gehst du nun deine Rumpelkammer (ja, wir haben alle so eine Kammer des Schreckens) einmal komplett durch und sortierst den Inhalt entsprechend in die drei Kisten. Du wirst erstaunt sein, wie wenig am Ende in Kiste 1 übrig bleibt.

Wie? Bei dir sind Kiste und 2 und 3 wider Erwarten doch noch viel zu leer? Geh bitte nochmal in dich: Worin liegt der Wert für dich an jenen Stücken? Hat es einen Mehrwert für dein Zuhause? Dann behalte es. Auch Erinnerungs- oder Erbstücke haben oft einen sentimentalen Wert und dürfen bleiben. Dinge jedoch nur aufgrund ihres hohen Kaufpreises zu behalten, mit denen du aber nichts anfangen kannst, machen keinen Sinn.

Hier haben wir einen letzten Trick für dich: Lager alle Dinge, die du behalten wolltest, aber momentan nicht benötigst, auf dem Dachboden. Alles, was du nach einem halben Jahr nicht vermisst, kann endgültig weg!

 

Damit der Kleiderschrank nicht überquillt, erstmal ausmisten und dann ordentlich wieder einsortieren - clevere Kleiderschranksysteme helfen dabei

 

2. Verkaufen oder Verschenken lindert den Trennungsschmerz

Nachdem du nun Kiste 2 mit Dingen zum Verkaufen oder Verschenken gefüllt hast, heißt es nun, das Ganze auch in die Tat umzusetzen. Und nein, jetzt kein Tränchen vergießen, dass das irgendwie ja doch ganz niedliche Kleidchen wegkommt. Immerhin landet es ja nicht im Müll, sondern bei jemanden, der es wirklich gebrauchen und nutzen kann, wie deine besten Freundin.

Tipp zum Spenden: In beinahe jeder Stadt gibt es Altkleidercontainer, Wohltätigkeitsgeschäfte oder Flüchtlingsinitiativen. Auch eine Kleinanzeige für Selbstabholer zum Verschenken bietet sich an. Win-win-Situation für beide: Du bist dein Gedöns los und bereitest gleichzeitig anderen eine Freude!

 

3. Erst nachdenken, dann kaufen

Prima, jetzt haben wir ordentlich aufgeräumt und Platz für Neues geschaffen. Doch bevor der Shopaholic in dir sich nun die Hände reibt und sich gleich ins nächste Shopping-Abenteuer stürzen will, erinnere dich bitte kurz daran, was unser Ziel war: Glücklich sein, mit den Dingen, die wir haben und nutzen, statt frustriert zu sein über etwaige Fehlkäufe.

Frage dich deshalb von nun an vor jedem Kauf selbstkritisch: „Brauche ich das wirklich?“. Wenn deine Antwort mit Ja ausfällt – kauf es. Antwortest du jedoch mit “Nein”, dann lass es im Laden liegen bzw. entferne es aus deinem Warenkorb. Wie auch beim Lebensmitteleinkauf bewährt sich eine Einkaufsliste für jeden Einkauf. Wenn du dir unsicher bist, sammel deine Favoriten beim Online-Shopping erstmal in der Wunschliste – lacht dich die Lampe nach einer Woche immer noch an, weil sie einfach perfekt auf den kleinen Konsolentisch im Flur passt – dann schlag zu!

 

Du bekommst das Produkt aus dem Wunschzettel einfach nicht aus dem Kopf? Dann gönn dir endlich das Objekt der Begierde!

 

4. Zeitlose Klassiker bereiten lange eine Freude

Gerade, wenn es um deine Gesundheit geht (z.B. bei der richtigen Sitz- oder Schlafposition), solltest du in qualitativ hochwertige Produkte investieren. Damit hast du viel länger eine Freude, statt mit vermeintlichen Schnäppchen, die schon bald defekt in der Ecke liegen. Das trifft vor allem auf Kleinigkeiten im Haushalt zu, wie ein gutes Küchenmesser, aber auch auf zeitlose Möbelstücke, die täglich genutzt und folglich auch einiges aushalten sollten wie ein guter Massivholztisch (Warum Massivholzmöbel lohnenswert sind?) oder ein bequemes Boxspringbett.

 

 

Im Umkehrschluss kannst du diesen Leitfaden auch auf deinen individuellen Stil übertragen, denn nur Produkte, die dir von ganzem Herzen gefallen, bleiben auch ewig in deinem Besitz.

 

5. Clevere Lösung für den Stauraum

Das Geheimnis einer dauerhaften Ordnung lautet: Alles hat seinen Platz. Stifte wandern nach Benutzung immer wieder in die Tasse auf dem Schreibtisch zurück, Schals werden in Boxen neben dem Schuhschrank gesammelt usw. Es gibt so viele Tricks für cleveren Stauraum, angefangen bei Wandregalen, Bettkästen unter dem Bett bis hin zu Boxen und Körbe für Kleinkram.