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Unser kleines Bettwäsche-ABC

Bettwäsche ist in bunt oder unifarben, weich oder glatt, aus Naturfasern, Polyester o.Ä. erhältlich. Doch wie unterscheiden sich die verschiedenen Materialien voneinander? Welche eignet sich für wen am besten? Und welche Vorteile bieten die jeweiligen Bettwäschestoffe? Unsere kleine Stoffkunde für Bettwäsche gibt dir die wichtigsten Antworten in Kürze.

 

Ein rosa Sommernachtstraum - auch im Sommer können leichte Plaids das Bett vor Saubbefall schützen

 

Biber und Flanell – die Flauschigen

Nein, Biber-Bettwäsche hat nichts mit ihrem tierischen Namensgeber zu tun, wenngleich sie sicherlich genauso kuschelig und wärmend wie das Fell eines Bibers ist.

Der weiche, angeraute Baumwollstoff ist in zweifacher Ausführung erhältlich: die herkömmliche Biber-Bettwäsche und die doppelseitig aufgeraute und dadurch noch flauschigere Feinbiber-Variante, die auch als Flanell bezeichnet wird.

Vorteil: wärmende Wirkung, atmungsaktiv und temperaturausgleichend, nimmt sehr gut Feuchtigkeit auf, bügelfrei und einfach zu reinigen

Verwendung: am besten im Herbst / Winter, wenn die Nächte wieder kühler werden

Nice to know: Flanell trägt das Sanfor-Prädikat, welches für ein spezielles Verfahren steht, dass die Bettwäsche vor dem Einlaufen bewahrt

>>Hier geht’s zu unserer Biber-Bettwäsche

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Anschmiegsamer, kuscheliger Flanell ist auch besonders als Kinderbettwäsche beliebt

 

Damast – die Stilvolle

Damast klingt nicht nur wie die syrische Hauptstadt Damaskus, tatsächlich liegen hier auch die historischen Ursprünge der Damast-Bettwäsche. Der hochwertige Stoff (meist Seide) wird mit feinen Fäden dicht gewebt und in einem aufwendigen Verfahren mit einem außergewöhnlichen Muster versehen.

Vorteil: leicht glänzende Optik, hochwertiger und edler Stoff, strapazierfähig, pflegeleicht (Achtung: bei 100 %-iger Seide nur trocken reinigen!)

Verwendung: leichte Bettwäsche für den Sommer und als Veredelung deines Schlafgemachs

Nice to know: Obwohl sich der Name von Damaskus ableitet, kam der Stoff Damast zuerst über die Seidenstraße aus China nach Syrien. Dort fand er großen Anklang und wurde von nun an erfolgreich selbst in Damaskus hergestellt.

 

Komm kuscheln!

Jersey – der elastische Allrounder

In Jersey-Bettwäsche schläft man besonders angenehm, da der Stoff der Haut schmeichelt und äußerst zart ist. Jersey ist als “Single-Jersey” und “Interlock-Jersey” erhältlich. Letzteres ist doppelt gestrickt und daher etwas wärmer, dicker und langlebiger als die preisgünstigere “Single”-Variante.

Vorteil: leicht,  elastisch, weich, wärmend, 100 % Baumwolle, saugfähig, atmungsaktiv, bügelfrei

Verwendung: ganzjährig

Nice to know: Wird Polyester beigemischt, kann sich die Bettwäsche künstlich anfühlen und der Stoff verzieht sich schneller. Allergiker sollten daher den Baumwoll-Jersey-Mix meiden.

 >>Hier geht’s zu unserer Jersey-Auswahl

 

Gut gebettet schläft es sich doch gleich besser, oder?

 

Leinen – die robuste Rustikale

Leinen wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen. Die glatte Oberfläche fühlt sich herrlich erfrischend und kühl auf der Haut an – perfekt für laue Sommernächte! Übrigens: Knittern ist hier erwünscht!

Vorteil: langlebig, feuchtigkeitsabsorbierend, ökologisch wertvoll, kein Flusen wie bei Baumwolle, robust, pflegeleicht (aber lange Trockenzeit), beliebter Knitter-Effekt macht Bügeln überflüssig

Verwendung: warme Sommernächte

Nice to know: Leinen ist nicht Linon! Das leicht glänzende Linon ist ein glattes Gewebe aus 100 % Baumwolle, welches als die preisgünstige Alternative zu Leinen gilt und ebenso strapazierfähig, langlebig und sommertauglich ist. Der Name Linon beschreibt hier aber lediglich die Webart.

>>Hier geht’s zu unserer Leinen-Bettwäsche

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Verwechslungsgefahr! Linon imitiert Linion. Der Unterschied liegt vorrangig in den Materialien: Echter Leinen wird aus der Flachspflanze gewonnen, Linon aus reiner Baumwolle

 

Microfaser – der erfrischende Praktiker

Microfaser-Bettwäsche besteht meistens aus Polyester und hat eine leicht glänzende Optik. Dank der glatten Oberfläche der feinen Fasern sorgt sie im Sommer für eine angenehme Frische.

Vorteil: schnell trocknend (sogar ohne Trockner!), saugfähig, fusselfrei, pflegeleicht, bügelfrei, formbeständig

Verwendung: Frühling, Sommer

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Renforcé – die hautsympathische Strapazierfähige

Das weiche, angenehme Baumwollgewebe aus mittelfeinen Garnen nimmt Feuchtigkeit nicht nur auf, sondern gibt diese auch wieder ab.

Vorteil: temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend, strapazierfähig, leichter im Vergleich zu Leinen, hautsympathisch, pflegeleicht

Verwendung: ideal im Sommer

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Das mittelfeine Gewebe Renforcé wird aufgrund seiner temperaturausgleichenden Eigenschaften auch gerne bei der Herstellung von Hemden verwendet

Satin – die Glanzvolle

Du stehst auf Glanz und Gloria im Bett? Dann ist Satin dein perfekter Schlafpartner! Ihren Schimmer erhält die Bettwäsche durch ohnehin glänzende Stoffe wie Seide oder Viskose. Einige Hersteller arbeiten auch mit hochwertiger langfaseriger Baumwolle, die durch Entfernung sämtlicher Kleinfasern ihren glänzenden Look verliehen bekommt.

Vorteil: atmungsaktiv, hautschmeichelnd, sehr pflegeleicht

Verwendung: ganzjährig

Nice to know: in 3 Arten erhältlich: Satin, matt- bis hochglänzender Mako-Satin (aus hochwertiger ägyptischer Baumwolle, vergleichsweise dichter und sehr glatt) und Microfaser-Satin (Polyester, feiner als Seide, pflegeleicht und preiswert)

>>Hier geht’s zu unserer Satin-Bettwäsche

 

Satin bringt deine Bettwäsche zum Schimmern

Seide – die Edle

Die Prinzessin unter den Bettwäschen trumpft mit einem edlen, glänzend schimmernden Erscheinungsbild und funktionalen inneren Werten! Der äußert glatte und feine Stoff ist der menschlichen Haut am ähnlichsten und fasst sich angenehm an. Aufgrund der aufwändigen Produktion und hochwertigen Stoffzusammensetzung ist Seide in der gehobenen Preisklasse angesiedelt.

Vorteil: besonders geeignet für Hausstauballergiker und bei Hautproblemen wie Neurodermitis, feuchtigkeitsabsorbierend, schnell trocknend, atmungsaktiver als z.B. Microfaser

Verwendung: Sommer

Nice to know: das Naturprodukt haben wir der chinesischen Seidenraupe, auch Maulbeerspinner genannt, zu verdanken

 

 

Seersucker – die Gekreppte

Bügelfaule werden sich freuen: hier ist das Bügeln der Bettwäsche nämlich ein absolutes No Go. Das gekreppte Baumwollmischgewebe liegt nicht zu eng an der Haut an, was die Bettwäsche angenehm luftig macht. Auch hier unterscheidet man zwei Varianten: der gewebte, “echte” Seersucker wird nach dem Weben einem speziellen Waschvorgang unterzogen, der die Fäden des Stoffes optisch zusammenzieht. Der entstandene Kreppeffekt ist wesentlich langlebiger als bei der zweiten Variante, dem geprägten Seersucker, bei dem sich die mechanisch entstandene Kreppoptik nach gewisser Zeit wieder zurückbildet.

Vorteil: temperaturausgleichend, pflegeleicht, luftig, bügelfrei, knitterarm (Achtung: Nur bei 40 °C und niedrigem Schleudergang waschen!)

Verwendung: Sommer

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Der Begriff Seersucker leitet sich vom Persischen ab und bedeutet so viel wie 'Milch und Zucker', was auf den Mix von weicher und glatter Oberfläche anspielen soll

 

Tipps zur richtigen Pflege von Bettwäsche

✔ Neue Bettwäsche vor Erstgebrauch waschen

✔ Keinen Weichspüler verwenden – vermindert Feuchtigkeitsaufnahme und Atmungsfähigkeit des Gewebes

✔ Bettwäsche für gewöhnlich bei 60 °C auf links waschen, um Farbechtheit zu erhalten (trotzdem immer Etikett überprüfen!)

✔ Feinwaschmittel ohne optischen Aufheller verwenden (Wäschespinne im Freien? Dann auf links trocknen lassen, um vorm Ausbleichen zu schützen)

✔  Lufttrocknung schont das Gewebe und spart Energie

 

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