GESCHENKE & DEKO

Dekorieren mit Animalprints

Bist du bereit, deine wilde Seite zu entdecken? Obwohl Animalprints zu den Klassikern unter den Mustern gehören, haben sie nie ihre Signalwirkung verloren. Fashionistas lieben sie, weil sie mit ihnen alle Blicke auf sich ziehen und auch Zuhause setzen wir gern ein Statement mit dem tierisch coolen Look.

 

 

Giraffe, Zebra und Leo mustergültig kombiniert

In der Mode gilt bei Animalprints die altbewährte Regel: Beschränke dich auf ein großflächiges Muster und halte die Accessoires dezent. Beim Zusammenstellen eines Outfits ist das durchaus sinnvoll, doch beim Einrichten und Dekorieren kannst du diese Devise getrost ad acta legen. Ein Interieur setzt sich aus so vielen Elementen zusammen, dass dir genug Raum für Verspieltheit und Stil-Experimente gegeben ist.

 

Born to be wild: Die afrikanische Tierwelt mischt deine heimischen vier Wände ordentlich auf

Am effektvollsten mixt du Animalprints nämlich mit dem Mut eines Raubtieres. Damit kannst du schon an den Wänden beginnen. Um den Wohnraum nicht zu überfrachten, eignen sich besonders kleine Räume wie das Bad oder abgegrenzte Abschnitte wie der Essbereich für den animalischen Tapetenwechsel. Am Fußboden geht’s dann gewagt weiter mit bedruckten Teppichen und jeder Menge Faux fur.

 

 

Zu viel Zurückhaltung ist auch bei der Dekoration nur hinderlich, denn Tierfellmuster lassen sich überraschend unkompliziert mit fast allen Einrichtungsstilen kombinieren: Leo und Tiger finden in einem Kronleuchter und samtigen Polstermöbeln glamouröse Begleiter, zusammen mit Ethno-Accessoires und Massivholz wirkt Giraffe rustikaler und der Industrial-Stil wird durch das schwarz-weiße Zebramuster unterstützt.
 

Achtung, wildes Wohnzimmer!

Wenn es dir nun doch etwas zu wild zugeht, kannst du den All-over-Look mit einigen simplen Tricks zähmen. Auch in freier Wildbahn sind Leopard und Tiger Einzelgänger und verteidigen ihr Revier selbst gegen Artgenossen. So kannst du dir merken, lieber verschiedene Tierfellmuster als ein Muster in allzu unterschiedlichen Varianten einzusetzen – sonst geht es schnell zu durcheinander.
 

Die wollen nur kuscheln: Decken und Kissen aus weichem Kunstfell

Minimalisten, die trotzdem eine Spur Extravaganz schätzen, platzieren Animalprints dort, wo sie am meisten Sinn ergeben: auf dem Sofa. Eingekuschelt in eine weiche Schmusedecke und Kissen mit Raubkatzenprints in dezenten Grau- und Beigetönen kann man nach einem stressigen Tag genüsslich vor sich hin schnurren.

 

 

Falsche Schlange echt cool

Unter den Bewohnern von Savanne, Steppe und Regenwald wollen wir auch die Reptilien mit ihrer glänzenden Schuppenhaut nicht vergessen. Boa constrictor, Python und Co. haben längst ihre Tarnung aufgegeben und schlängeln sich bereits seit letztem Herbst elegant durch den Modedschungel. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die bissigen Räuber und Lauerjäger nun auch in unserem Zuhause anzutreffen sind – allerdings ganz zutraulich im reduzierten Monochrom-Look.
 

Raus aus dem Regenwald, rein ins Schlafzimmer!

Snake-Prints lassen sich aufgrund der Ähnlichkeit der verschiedenen Muster gut untereinander mischen, verstehen sich stilistisch aber weniger gut mit Raubkatzen und den Herdentieren der Savanne. Dafür kannst du bei ihnen das Dschungel-Thema entschlossen aufgreifen, um ihre Exotik zu betonen.

Dekorieren mit Animalprints ist also gar keine so wilde Sache, denn die auffälligen Muster lassen sich problemlos untereinander kombinieren und in die meisten Wohnstile integrieren. In jedem Fall setzt du mit Ihnen ein Zeichen für mehr Mut und Probierfreude beim Einrichten.