RATGEBER

Der große Schlafreport

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Der Papst tut es, Madonna tut es, Angela Merkel tut es – und zwar jede Nacht: Schlafen! Wir verbringen rund vier Monate eines Jahres schlafend im Bett, auf das ganze Leben gerechnet sind das 24 Jahre! Doch wie schläft Deutschland eigentlich? Wir haben es für euch herausgefunden.

1. Deutschland schläft selten durch

Die wenigsten Menschen schlafen jede Nacht durch. Häufigste Störfaktoren sind Lärm, gefolgt von Stress und einer falschen Matratze.

Am liebsten haben die Deutschen Kaltschaummatratzen mit einem hohen Härtegrad. Dabei ist die Schlafunterlage in den meisten Schlafzimmern unseres Landes 2oo cm lang und 140 cm breit.

2. Der Stil der Deutschen

Der Deutschen liebste Bettwäsche ist unifarben. Bunte oder gemusterte Bettbezüge haben nur wenige Anhäger. Doch Bettwäsche kann mehr als nur Kleidung für Bettdecke und Kissen sein. Wird die Bettwäsche in Farbe und Musterung mit der Einrichtung abgestimmt, wird das Bett zum Blickfang und wertet das ganze Schlafzimmer auf.

20% der Deutschen schlafen in gemusterter Bettwäsche

3. Die Lage der Nation

Auf der Seite, dem Rücken oder doch auf dem Bauch? Die meisten Deutschen schlafen in der Seitenlage. Doch egal welche Schlafposition man bevorzugt, das passend geformte Kissen, das Nacken und Wirbel schont und somit für einen angenehmen Schlaf sorgt, ist wichtig. Mehr als zwei Drittel brauchen für ihren Schlaf mindestens zwei Kissen im Bett.

4. Bettpartner

60% der Deutschen teilen ihr Bett mit einem Partner. Anders als erwartet erlauben nur 5% der Deutschen ihren Haustieren mit ihnen im Bett zu schlafen. Genauso wenig sind Kuscheltiere im Bett erwünscht.

Die wenigsten haben einen tierischen Kuschelpartner

Tipps für einen guten Schlaf

► Regelmäßige Zubettgeh-Zeiten einhalten. Dadurch stellt sich der Körper auf die Routine ein und das Einschlafen klappt automatisch.

► Das Bett nur zum Schlafen benutzen. So gemütlich das eigene Bett auch ist, sollte man es wirklich als Schlaf-Oase betrachten.

► Hausmittelchen zum Einschlafen: Kreuzkümmeltee fördert das Einschlafen, genauso wie der beruhigende Geruch von Lavendel auf dem Kopfkissen.

► Lichtquellen eliminieren, d. h. das Schlafzimmer sollte dunkel sein. Störende Lichter wie Standby-Lichter besser vermeiden.

► Nicht zu schwer und spät essen, denn mit einem vollen Magen schläft es sich schlecht.

► Keine elektrischen Geräte in Kopfnähe aufbewahren. Die elektromagnetische Strahlung führt zu unruhigem Schlaf. Wer sein Handy als Wecker benutzt schaltet dieses aus oder in den Flugmodus. Die Weckfunktion funktioniert trotzdem.

► Die richtige Raumtemperatur für einen erholsamen Schlaf liegt zwischen 18 und 23°C.

Ein gutes Buch vor dem Einschlafen wirkt Wunder