WIR ❤ DEKO

Die Gallery Wall

Hammer, Nägel, fertig, los … Stop! Ganz so einfach ist das mit den Bilder aufhängen dann doch nicht. Wenn du an deiner Wand ein kreatives Chaos bevorzugst, zwar schon – wenn du aber ein sauberes Ergebnis erzielen willst und deine Kreation am Ende den Namen “Gallery Wall” tragen soll, dann nimm dir für dein Projekt lieber etwas mehr Zeit. Eine stylishe Bilderwand gelingt schließlich nur dann, wenn vorher alles genau durchgeplant wurde.

Beginne also zunächst einmal mit der Auswahl deiner Bilder und lege dabei direkt fest, ob du nur gleichgroße oder verschieden große Bilder an deiner Wand anbringen möchtest. Egal für welche Variante du dich entscheidest, im nächsten Schritt solltest du über die Anordnung nachdenken. Und die kann ganz einfach getestet werden …

 

Links: kreisförmiges Arrangement, rechts: langgezogene Collagen-Anordnung

Wenn du also nicht gerade die ganze Familie oder deinen Freundeskreis zu Besuch hast, die die einzelnen Rahmen für dich als Vorschau an die Wand anhalten, dann schnapp dir deine Auswahl und probiere die Bild-Zusammenstellung einfach auf dem Fußboden aus. Das klappt nämlich auch ohne fremde Hilfe und ist ohnehin viel effektiver: So kannst du ganz in Ruhe verschiedene Arrangements austesten – symmetrisch, im Raster, als Collage oder in geometrischer Form – und deine Favoriten auf Fotos festhalten, um dich anschließend für die perfekte Komposition zu entscheiden.

 

Diese Gallery Wall setzt sich aus schwarz-weißen Retro-Bildern zusammen und wird dank ihrer engen Rasterhängung zum absoluten Blickfang

Der rote Faden

Eine erste Linie bringst du übrigens ins Bilder-Chaos, indem du – unabhängig von der finalen Anordnung – bereits eine optische Verbindung von Bild zu Bild schafft. Das gelingt natürlich am einfachsten mit der Verwendung gleicher oder zumindest ähnlicher Rahmen. Wem das als roter Faden nicht genügt, der kann auch schon die Motive nach Farbe bzw. Thema auswählen oder statt unifarbenen Passepartouts zu gemusterten Hintergründen greifen, die sich stets wiederholen.

 

Aufgereiht

Neben der klassischen Gallery Wall gibt es noch eine weitere Variante, wie du deine Kunstwerke gesammelt zur Schau stellen kannst – und die lässt dir jede Menge Spielraum … Bringe dafür einfach ein oder mehrere schmale, unauffällige Regale oder sogenannte Bilderleisten an die Wand an und dekoriere diese mit deinen eingerahmten Lieblingsbildern. Der Vorteil: weniger Löcher in der Wand und die Möglichkeit, immer wieder umzustylen. Wenn du dich für richtige Regale entscheiden solltest, sind vor allem welche mit leicht erhöhter Kante geeignet. So können deine Bilderrahmen nicht runterrutschen.

 

Ideal für all diejenigen, die ihre Gallery Wall immer wieder gerne neu gestalten, dabei aber keine unnötigen Löcher in der Wand hinterlassen möchten

Mehr als nur Bilder

Wer sagt, dass eine Gallery Wall ausschließlich aus Bildern bestehen muss? Schließlich geht es doch darum, was du in deiner ganz eigenen Galerie zur Schau stellen möchtest. Neben eingerahmten Kunstwerken können das auch Wandteller, Spiegel, Dekogeweihe, Wandbilder in Form von Schriftzügen sowie Wanddeko-Figuren sein. Plane ruhig das ein oder andere davon in dein Arrangement mit ein. Am Ende wird es dein Gesamtkunstwerk mit einem wirkungsvollen 3D-Effekt unterstreichen oder sich – auffällig platziert – sogar zum Highlight Piece deiner Gallery Wall mausern.