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Die Trend-Materialien für Lampen 2016

Bereits im vergangenen Jahr wurde der Ruf nach Nachhaltigkeit immer lauter und 2016 sind natürliche Materialien wie Stein, Holz und Glas nicht mehr wegzudenken. Ein weiterer Trend: Lampen dienen nicht mehr ausschließlich als Raumaufheller, sondern haben jetzt – zusätzlich zum funktionellen – auch einen ästhetischen Zweck. So werden Pendel-, Steh- und Tischleuchten zu schicken Hingucker-Accessoires. Wir stellen euch die wichtigsten neuen Lampen-Materialien einmal vor:

1. Lampen aus Holz für einen naturverbundenen Look

Holz ist das bevorzugte Material, wenn es um die Herstellung von Möbeln geht. Doch auch für Lampen wird der Rohstoff gerne verwendet. Durch wunderbare Designs wird dem robusten Holz seine Schwere und Masse genommen und dank einer ausgefallenen Verarbeitung entstehen federleichte, schwebende Lichtobjekte.

 

Lampen aus Holz und Rattan sind echte Hingucker: entweder Ton in Ton mit der Umgebung oder als kontrastreiches Accessoire

Lampen aus Holzfurnier oder Formholz zum Beispiel versprühen einen Hauch von Ruhe und Wärme und bringen ein Stück Natur in unsere vier Wände. Holzfurnier ist ähnlich dünn wie Papier und kann zu fantasievollen Lichtkörpern geschlungen werden. Formholz dagegen entsteht durch die Verleimung mehrerer Furnierplatten, was es fester als Furnierholz und – im Gegensatz zu Massivholz – leichter formbar macht.

 

ESCHE, EICHE, BIRKE UND WALNUSS

2. Lampen aus Papier für leichte Natürlichkeit

Papier und Karton eignen sich wunderbar als Materialien für Lampen. Zum einen ist das Gewicht im Vergleich zu anderen Leuchten-Materialien relativ gering, was besonders Pendelleuchten geradezu federleicht wirken lässt, zum anderen lässt das biegsame und leicht zuzuschneidende Papier (bzw. Karton) unendlich viele Formen zu.

 

Unter den Materialien für Papierlampen wird Japan-Papier besonders oft verwendet. Die japanischen Papiere, die zu Lampenschirmen für Tisch-, Steh- und Pendelleuchten verarbeitet werden, sind meistens weiß, matt oder seidig glänzend. Das auch als “Washi-Papier” bezeichnete Material wird aus zähen Pflanzenfasern hergestellt und die Leuchten entfalten einen ganz besonderen Charme, wenn die groben Fasern im Licht der Glühlampe sichtbar werden.

3. Lampen aus Beton für einen rauen Charme

Betonleuchten sind an sich vollkommen widersprüchlich: das schwere, graue Baumaterial, das wir von Wolkenkratzern, Bunkern und Brückenpfeilen kennen, steht im krassen Kontrast zum immateriellen, nicht greifbaren Licht. Doch genau dieser Widerspruch macht Lampen aus Beton so einzigartig und irgendwie auch charmant.

 

4. Lampen aus Porzellan für zarte Eleganz

Neben Leuchten aus anderen Keramiken wie Steingut sind Lampen aus Porzellan echte Licht-Highlights. Obwohl das Material schwer ist, wirkt es ganz leicht und zerbrechlich, wodurch es sich perfekt für edle Lampenschirme eignet.

 

Das so genannte Knochenporzellan ist das hochwertigste aller Porzellane. Seine besondere Festigkeit verdankt es verglühter Rinderknochenasche, die 50% des Porzellans ausmacht – die andere Hälfte sind die üblichen Bestandteile Koalin, Quarz und Feldspat. Das auch als ‚Bone China‘ oder ‚weißes Gold‘ bekannte Porzellan versprüht außerdem eine ganz besondere Lichtfarbe: es ist sehr weiß, ist die Lichtquelle aber angeschaltet, wirkt es dagegen fast durchscheinend.

 

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