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Im Trendfokus: Die Hausbar

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Wertvoller Alkohol und eine Palette aus schönen und extravaganten Gläsern kommen in den Küchenschränken nicht recht zur Geltung. In der Hausbar lassen sie sich aber besonders schön inszenieren und man hat gleich alles parat, was man für ein geselliges Get-Together braucht. Bei einem gemütlichen Drink zu zweit oder bei einer ganzen Party steht die kleine Bar stets im Mittelpunkt: Wir zeigen euch, wie man die Hausbar zum essenziellen Bestandteil der Einrichtung macht und welche Utensilien auf keinen Fall fehlen dürfen.

Klassisch zeitlos: Die hausbar. Stilecht mit Silbertablett

Die Bar Must-haves

Drinks sind nicht die einzigen Dinge, die in eine gut sortierte Hausbar gehören. Vor allem ein richtiges Sortiment an Gläsern ist wichtig. In jedem Fall solltet ihr an Schnaps- Cocktail-, Martini-, Champagner und Whiskeygläser denken. Diese dürfen auch gern etwas ausgefallener aussehen und durch ihre Farbe oder Form bestechen.

Hausbar Essentials

Echte Cocktail-Profis können sicher auch etwas mit einem Mörser oder einem Barsieb anfangen. Kleinigkeiten, die oft vergessen werden, die Hausbar aber krönen, sind Servietten, Flaschenöffner oder Zahnstocher. Auch Trinkhalme und Barlöffel sind immer gut bei der Hand zu haben. Dekorationen, wie Figuren oder Blumen, haben zwar keinen direkten Nutzen, geben der Hausbar aber eine schöne, persönliche Note.

Dekorative Gläser und Karaffen gehören zur Grundausstattung jeder Bar

Ein Tablett ist ebenfalls immer handlich, denn hierauf lassen sich die Drinks gut zubereiten und zugleich schön servieren. Ans eingemachte geht es mit einem Cocktailshaker, einem Mix- oder einem Messglas.

Die wichtigsten Zutaten für deine Hausbar haben wir jetzt zusammen. Doch welche Art von Bar eignet sich für deine Wohnung am besten?

 Das mobile Bar-Tablett

Die wohl einfachste Variante, eine Hausbar zu kreieren, ist ein Tablett auf einem Beistelltisch oder auf einer Kommode zu platzieren. Vor allem wenn ihr zu Hause wenig Platz habt, ist dies eine sinnvolle Möglichkeit, denn die kleine Bar lässt sich überall ganz leicht integrieren.

Immer griffbereit: Die Bar auf dem Tablett

Hierfür braucht ihr nur ein großes Tablett oder eine Assiette, auf der die verschiedenen Flaschen und die unterschiedliche Palette von Gläsern arrangiert werden. Der Vorteil: Man hat sofort alles auf einen Blick. Ein schön verziertes Silbertablett oder ein großer Dekoteller eignen sich gut für die Hausbar und werden durch auffällige Flaschen weiter aufgewertet.

Hübsches Arrangement: Flaschen und Karaffen sehen auf einem Tablett sehr dekorativ aus

Die Gläser könnt ihr entweder mit auf dem Tablett platzieren oder ein weiteres nur für diese daneben stellen. Wichtig ist, dass die Gläser je nach Art sortiert werden und sichtlich von den Flaschen getrennt sind, damit das Auge mehr Klarheit hat.

Der mondäne Barwagen

Besonders praktisch ist der mobile Barwagen. Mit ihm kann man seine Hausbar bequem in jeden Raum transportieren und ist somit flexibel seinen Drink an jedem Ort einzunehmen. Spätestens seit der Serie “Mad Men” sind die kleinen Bars wieder in Mode. Sie sind praktisch und dekorativ zugleich, sie versprühen Retro-Charme wohin man sie auch stellt.

Die Retro-Bar: Große Räder sorgen für eine hohe Stabilität

Als Barwagen eignen sich simple Servierwagen, man sollte allerdings darauf achten, dass diese mindestens zwei Böden haben um genug Stauraum zu bieten und stabil genug sind, eines an Gewicht auzuhalten . Bei den Rollen ist darauf zu achten, dass sie deinen Boden nicht verkratzen. es gibt hierfür zum Beispiel spezielle Parkettrollen. Es gilt: Je größer die Rollen, desto stabiler ist der Wagen.

Der klassische Barschrank

Gut verstaut ist die Hausbar in einem Schrank. Hier verstaubt nichts und die wertvollen Gläser und Getränke sind gesichert. Es gibt Schränke, die sich von ihrer Aufteilung her besonders eignen und sogar welche, die extra als Barschrank ausgelegt sind und spezielle Wein- und Flaschenaufbewahrungen bieten.

Sesam öffne dich! Außen ein Schrank, von innen eine Bar im Vogel-Motto!

Wichtig ist, dass der Schrank mehrere Fächer für die verschieden großen Flaschen bietet und auch einen abgetrennten Teil für die unterschiedlichen Gläser. So könnt ihr sicher sein, dass Cocktail- oder Schnapsgläser neben dem Alkohol genügend Platz haben. Schrankbar-Modelle gibt es viele: Kommodenartige Schränke sind ganz leicht in fast jeder Ecke des Zimmers einzusetzen und durch ihre Aufteilung einfach zu gebrauchen.

Biete viel Stauraum: Der Barschrank

Schön sind auch größere Schränke, mit einer ausklappbaren Tür, die dann einem Sekretär ähneln. So könnt ihr die Drinks sofort auf der Ablagefläche mixen. Ein Schrank mit Glaselementen oder ganz aus Glas ist zwar nicht so robust, aber dafür ist der Blick auf das Wesentliche freigelegt.

Die Truhe für Bar-Schätze

Ein Korb, oder ein anderer Behälter mit aufklappbarer Öffnung am oberen Teil, ist ebenfalls eine leichte Variante, um eure Hausbar zu gestalten. Eine solche Bar bietet viel Platz, ohne welchen einzunehmen und ist variabel an verschiedenen Orten einsetzbar, denn sie lässt sich leicht umstellen: Je nach Anlass oder Belieben kann sie mal neben dem Sofa oder in der Zimmerecke stehen.

Wie ein großer Picknickkorb: die Hausbar aus Rattan

Körbe in Naturfarben oder ausgefallene Truhen machen die Hausbar gleich zum Dekoelement des Wohnzimmers und können seinen Stil unterstreichen oder zum Eyecatcher werden. Besonders praktisch sind Behältnisse mit aufklappbarem Fächer im Deckel, sodass ihr eure Lieblingsdrinks dort bei Gebrauch abstellen könnt. Ansonsten könnt ihr auch einfach ein Tablett auf die Truhe oder auf den Korbdeckel stellen.

Must-have: eine gut sortierte Hausbar