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Lampentrend: Gruppendynamik

Das Leitmotto „Weniger ist mehr“ predigen wir hier oft und viel. Allerdings nicht immer. Denn für Pendelleuchten macht es erst richtig Spaß, wenn mehrere zusammenkommen und gemeinsam um die Wette strahlen. Wir zeigen dir, wie du die Gruppendynamik von Leuchten gezielt für deine vier Wände einsetzen kannst.

 

 

Gemeinsam sehen sie stark aus

Besonders über Esstischen reicht ein einzelner Lampenschirm oftmals nicht aus, um ihn gleichmäßig auszuleuchten. Deswegen empfiehlt sich eine Gruppe von Leuchten, bzw. eine mehrflammige Leuchte, die direktes Licht an Esstischen, Kücheninseln oder Bartischen spendet. Das ist nicht nur aus Gründen der guten Beleuchtung vorteilhaft, auch für den Gesamteindruck des Raums wirkt es stimmig, wenn parallel zur Tischlänge eine Reihe von Lampen verläuft.

Idealerweise hängst du die Leuchten in einem Abstand von 60 cm zur Tischplatte auf – so erhält der Tisch die optimale Lichtausbeute und du erzeugst eine angenehme Atmosphäre im Raum.

Bei anderen Designs hängen die einzelnen Lampenschirme nicht in einer Reihe, vielmehr baumeln sie in einem bunten Haufen von einem Anschluss herab. Diese Modelle sind besonders für punktuelle direkte Beleuchtung geeignet, etwa über dem Lesesessel, zudem haben sie natürlich auch eine Hingucker-Funktion inne.

 

Was ist schöner als eine hübsche Leuchte? Mehrere davon!

 

Der Mix macht’s

Wenn du dich für eine mehrflammige Lampe entscheidest, stehst du vor einer weiteren Wahl, nämlich das Design, das zu deinem Raum passt. Traditionell haben diese Leuchten einfach mehrere Lampenschirme oder – köpfe derselben Seite in Reihe gruppiert. Doch nun kommt der neue Trend ins Spiel. Denn wer sagt denn, dass immer alles einheitlich sein muss? Wie wär’s denn mal mit einer bunten Mischung verschiedener Lampenschirme? Wie bei Schauspielerensembles und Musikgruppen entsteht der besondere Charakter des Gesamtbilds nämlich auch bei Leuchten aus den Eigenheiten der einzelnen Akteure, inklusive aller Unterschiedlichkeiten und persönlichen Merkmale.

Die freche, frische Kombination von Elementen, die zwar ähnlich, aber eben nicht gleich sind, sorgt für einen optischen Überraschungseffekt. Diese Leuchten spielen bewusst mit Gegensätzen, verwenden unterschiedliche Farben, Materialien, Maße, Höhen oder Formen für die einzelnen Flammen. Je bunter gemischt, desto mehr Aufmerksamkeit erzeugt die Kombination. Insofern sind diese Designs also ideal, um noch etwas Pfiff und Farbe in den Raum zu bringen. 

 

Wir zelebrieren die Vielfalt - auch unter der Zimmerdecke

 

Gut eingesetzt sind solche Leuchtengruppen in Einrichtungen im skandinavischen Stil, hier besonders die Designs in Weiß, Holz und/oder Glanzmetallen. Im Landhausstil und Shabby Chic bringen sie etwas handmade-Flair hinein. Und in die kreative, unkonventionelle und farbenfrohe Note des Boho-Chic fügen sich die verspielten Entwürfe besonders gut ein. In moderne Einrichtungen können gemischte Lampengruppierungen den entscheidenden Clou hineinbringen, allerdings solltest du in diesem Fall darauf achten, dass das Design nicht allzusehr aus dem Ambiente ausbricht. Achte auf eine harmonische Farbgestaltung und wähle am besten einen neutralen Ton oder greife einen anderen Farbton aus dem Raum auf.

 

 

Also: Wenn du findest, dass dein Raum noch einen Hingucker brauchen kann, dann nur Mut zum hellen Stelldichein. Denn Gegensätze ziehen sich an – dich auch?

 

Hoch die Gläser!