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Terracotta ist zurück

Lange Zeit galt Terrakotta als Modeerscheinung der 90er, die im Zuge des Toskana-Hypes ihre Zeit hatte, aber wieder in der Versenkung verschwunden ist. Und nicht wenige würden anfügen: zum Glück. Dabei gilt hier wie so oft: Es kommt nur darauf an, wie man den Farbton inszeniert. Denn ergänzt mit anderen warmen und erdigen Tönen beweist der Terracotta-Chic, was alles in ihm steckt. Hier erfährst du wie!
 

 

Mediterranes Flair eingefangen

Terracotta (aus dem Italienischen übersetzt ‚gekochte Erde‘) ist unglasierter gebrannter Ton, den man vor allem von Blumentöpfen kennt. Seine genaue Färbung hängt dabei von seiner chemischen Zusammensetzung ab. Terracotta ist ein sehr ursprüngliches Material, schon die alten Römer wussten es zu verarbeiten und zu nutzen. Wir verbinden seine Färbung unweigerlich mit südlichen Regionen wie Italien, Südfrankreich oder Spanien. Neben dem Urlaubsflair bringt es eine wunderschöne natürliche Note in die Einrichtung. Ideal also, um ein bisschen Inspiration für die eigene Einrichtung zu tanken. Hier kommen unsere Tipps, wie du den Terracotta Chic zeitgemäß in deine Räume integrierst.

Die ganze Skala ausspielen

 

Eine Farbe steht nie allein. Deswegen steht und fällt alles mit den Farbpartnern, die du dem warmen Erdton an die Seite stellst. Im Falle von Terracotta kannst du dabei alle möglichen Schattierungen von warmen Rottönen nutzen. Auf der helleren Seite sind da sanftes Apricot und gedeckte Gelbschattierungen, die in den Hintergrund tauchen können. Am dunkleren Ende der Skala sind alle Arten von Brauntönen willkommen, gerade dunkles Holz ergänzt den Look vorzüglich.

Im Falle des Terracotta Chic kannst du die gesamte Palette von Orange-, Orangerot- und Braun-Schattierungen, bis hin zu vereinzelten schwarzen grafischen Elementen einbringen. Die Schönheit ergibt sich aus der Vielfalt des Arrangements. Wie immer gilt die Grundregel: schwächere, abgetönte und hellere Farben bilden den Hintergrund, die intensiveren Töne setzen die Highlights. Ein paar starke Akzente durch einzelne Stücke in leuchtenden Schattierungen von Orange, Senfgelb und Karminrot können das Ensemble bestens unterstützen.

Matte, sanfte Oberflächen unterstreichen die natürliche Wirkung des Terracotta-Looks. Denke an Samt, Textilien, naturbelassenes Holz oder wildes Leder.

Stilpartner: goldener Glanz und beruhigendes Grün

Neben den matten Oberflächen kannst du aber noch echte Statement-Pieces unterbringen und so einen schönen Kontrast zaubern. Hier bieten sich Gold und Kupfer an, um aus dem Akkord der Erdtöne mit warmem Glanz hervorzustrahlen. Einzelne Leuchten, Kleinmöbel wie Couchtische oder Accessoires wie Skulpturen setzen dem Terracotta-Chic das i-Tüpfelchen auf. So bekommt er eine edle und mondäne Note, welche nun endgültig nichts mehr mit der geschmähten Toskanaromantik vergangener Tage zu tun hat.

Wenn du den warmen rötlichen Farbschattierungen ein Gegengewicht entgegensetzen willst, empfehlen sich Zimmerpflanzen wie Palmen oder Sukkulenten. Diese bringen eine harmonische Ergänzung in den Raum und unterstreichen mit ihrem lebendigen Grün die mediterrane Atmosphäre. 

 

Das macht den Look „Terracotta-Chic“ aus:

☀ Möbelstücke in Terracotta-Farben wie Sofas oder Sessel sind die Stars des Raums und geben den Ton vor.

☀ Versammle um sie eine Palette von warmen, gedeckten Farben von gelb bis braun (Holz).

☀ Setze auf matte Oberflächen.

☀ Für Kontraste sorgen Glanzakzente in Gold und als Partnerfarbe sanftes Grün (z.B. von Pflanzen)