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Einrichten mit Metallic-Tönen

Es weihnachtet schon sehr, und das bedeutet buchstäblich glänzende Zeiten für Deko-Liebhaber. Dabei bereiten Accessoires und Leuchten in edlen Glanzmetall-Tönen das ganze Jahr Freude. Kupfer, Gold, Silber und Messing sind nicht umsonst die letzten Jahre schwer angesagt gewesen, und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Wir zeigen dir, wie du Glanzmetalle in deiner Einrichtung gekonnt einsetzt.

Das richtige Maß finden

Wichtig ist es, dass Gold und Co. deiner Einrichtung das Sahnehäubchen aufsetzen, sie aber nicht dominieren. Besonders die warmen Töne Gold, Kupfer und Messing wirken besser, wenn sie wirklich aus ihrer Umgebung hervorstechen können. Belasse es deshalb besser bei sorgfältig ausgesuchten Leuchten oder Dekostücken, die einen exponierten Platz bekommen – wie etwa eine Schale auf einem Sideboard. Diese kann sicher noch ein, zwei Nachbarn neben sich vertragen, aber keine, die ebenfalls metallisch glänzen.

 

 

 

Du kannst dein Glanzstücke als Solitär inszenieren, besonders reizvoll sind zwei bis vier goldene Akzente, die an verschiedenen Stellen im Zimmer auftauchen. Hier kommt es wieder aufs Gesamtmaß an. Hast du beispielsweise schon einen goldenen Beistelltisch und eine glanzmetallene Stehlampe, wären ein güldener Teppich oder eine Gold-Tapete zu viel des Guten – es sei denn, du legst es auf den totalen Prunk-Überschwang bewusst an. Für die Wohlfühlatmosphäre ist Zurückhaltung dennoch besser.

Metalltöne und Farbe paaren

Wie wir schon an unserem Lampentrend gesehen haben, wirken warm glänzende Metalle besonders kombiniert mit dunklen Tönen gut. Kein Wunder, schließlich kann durch den Kontrast der Glanzeffekt besonders auffällig zutage treten. Gleiches gilt für die Nichtfarben Schwarz, Weiß und Grau – ebenfalls immer eine sichere Bank. Ansonsten hast du eine Menge Möglichkeiten, Metall reizvoll einzusetzen. Achte nur darauf, dass die Gesamterscheinung harmonisch wirkt und deine Raumausstattung ein klares farbliches Gesamtkonzept mit wenigen (maximal drei) bestimmenden Farben verfolgt.

 

 

Gold/Messing

Neben dunklen Farbtönen wie etwa Navy vermag Gold mit vielen angesagten Farben zu harmonieren. Vor dem trendigen Rosa setzt es einen kleinen luxuriösen Akzent. Und mit Juwelenfarben, etwa auf Samtstoff, haben sich zwei Vertreter des edlen Chics gefunden. Gleiches gilt für den etwas dezenteren Schwesterton von Gold, nämlich Messing.

Kupfer

Auch das etwas rötlichere Kupfer passt sich trotz des Kalt-Warm-Unterschiedes sehr gut mit Pink ein. Besonders populär war dieser Metallton in den 70ern – dunkles Holz wie Walnuss, ein weiterer Star der Ära, ist deswegen ein überaus passender Stilpartner. Aber auch Blau und Türkis in jeder Schattierung kann sich mit Kupfer ziemlich sehen lassen.

 

 

Silber

Anders als die zuvor genannten Metalle gilt Silber als „kalt“ und lässt sich entsprechend gut mit anderen kalten Farben wie Blau kombinieren. Wer gerne einen warmen Aspekt mit hineinbringen will, greift zu Holz, mit dem Silber einen interessanten Kontrast bildet. Wenn man nicht zu Hochglanz-Stücken greift, ist Silber dasjenige Metall, das am wenigsten ins Auge springt und deswegen auch unbekümmert kombiniert werden kann – als wäre es eine Grau-Schattierung.

Gold und Silber kombinieren?

Du kennst es wahrscheinlich vom Schmuck: Gold und Silber sollte man nicht mischen, da sich warm und kalt „beißen“. Eine Ausnahme kannst du jedoch machen, wenn du eine helle Grundlage aus Weiß und Silber schaffst, von der sich einzelne Gold-Akzente warm abheben. Das gibt einen sehr romantischen und festlichen Eindruck. Mehr Ideen findest du in unserem Artikel über weiße Weihnachts-Settings.

 

 

 

Fazit

Glänzende Metallic-Akzente müssen nicht überkandidelt oder protzig wirken – behutsam als Statement Piece eingesetzt, vermögen diese Stücke deiner Einrichtung womöglich genau das entscheidende Quäntchen Raffinesse einhauchen. Eben genau wie die Schmuckstücke an deinem Outfit.