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Neutrales Babyzimmer – so geht’s

Im Babyzimmer soll sich der kleine Familienzuwachs rundum wohlfühlen. Hier fängt aber schon oft das Problem an – rosa Prinzessinenzimmer, blaue Ritterfestung oder doch neutral? Wir helfen dir bei der Entscheidung.

Zuhause ist, was dir gefällt – natürlich kannst du das Babyzimmer ganz nach deinen Wünschen einrichten. Wichtig ist, dass es weder zu trist, noch zu grell ist, da Farben die Sinne deines Babys ansprechen. Für Familien, bei denen sich das Geschlecht ihres Kindes erst spät erkennen lässt oder die sich lieber bei der Geburt überraschen lassen wollen, empfiehlt sich jedoch eine geschlechtsneutrale Einrichtung.

 

Babytextilien in hellem Beige wirken dezent, edel und gefallen sowohl Jungs als auch Mädchen - Klassiker: Kombi mit Weiß

Es muss nicht immer Blau oder Rosa sein!

Es gibt so viele Alternativen zu Babyrosa und Himmelblau, die sich zudem oft vielfältiger kombinieren lassen und sowohl zu einem Baby passen, aber auch einem Kleinkind noch gefallen können. Möbel aus hellem Holz oder in Weiß sind zeitlos, zurückhaltend und machen farbliche Änderungswünsche problemlos mit. Dennoch sollte es nicht ausschließlich dabei bleiben. Gerade in den ersten Entwicklungsjahren fördern Farben nämlich das Sehvermögen und die Aufmerksamkeit des kleinen Menschen.

 

Eine farbenfrohe Babyzimmereinrichtung fördert die Sinne des Kindes in den ersten Entwicklungsjahren

 

Addiere durch Deko und die Wandgestaltung Farbe im Babyreich. Ein Neugeborenes legt schließlich keinen Wert darauf, ob nun Elsa die Eisprinzessin oder Lighting Mc Queen von den Wänden lächelt. Viel wichtiger ist eine helle und freundliche Gestaltung.

Wir empfehlen, große Flächen in zarten Nuancen wie Beige oder Grau zu halten, da das Baby solche als angenehm wahrnimmt. Vermeide zu grelle Farben, da diese zu einer Reizüberflutung führen können.

Tipp fürs Streichen: Wenn man Wände nicht bis unter die Decke streicht, wirkt der Raum größer!

 

Farbvorschläge für ein neutrales Babyzimmer

Sonnengelb

Der positive Farbton wird als heiter, energiegeladen und anregend wahrgenommen, was sich auf einen optimistischen Gemütszustand des Kindes übertragen kann. Außerdem sagt man Gelb einen positiven Einfluss auf die Kommunikationsfähigkeit und Intelligenz des Sprösslings nach. Kombi mit kräftigen Tönen wie Rot, Grün oder Blau!

 

Tiermotive wie die Häschen an der Wand wie rechts oben im Bild gefallen sowohl Jungen als auch Mädchen

 

Zartes Grün

Lindgrün wirkt harmonisch, was gerade bei unruhigen Kindern empfehlenswert ist. Unsere liebsten Farbkombis: Pastelliges Mint-Taupe oder Hellgrau-Dunkelgrün.

Grau-Beige und Holz

Wer doch nicht auf Rosa oder Blau verzichten mag, dem empfehlen wir die angenehme Kombination mit verschiedenen Grau- oder Beigenuancen und natürlichen Holzakzenten – warm, modern und schön.

 

Wie viel Deko verträgt mein Baby?

Tapeten, Wandsticker oder Bilder mit kinderfreundlichen Motiven dienen an den Wänden als Blickfang für das Kind. Vergiss auch nicht die Zimmerdecke mit Deckenbildern oder Mobile zu dekorieren, ihr widmet das Baby in den ersten Monaten schließlich die meiste Aufmerksamkeit. Tiermotive wie Schäfchen, Pandas oder Waldtiere sind eine gute geschlechtsneutrale Wahl. Der Trend im Babyzimmer lautet derzeit: selbstgebautes Tipizelt und DIY-Girlanden mit Wimpeln oder süßen Sprüchen!

Auf dem Boden macht sich ein weicher Teppich oder ein kuscheliges Schaffell gut, der Lärm dämpft, Staub fängt und dem Baby einen weichen Krabbeluntergrund bietet.

 

Babyteppiche laden zum ausgiebigen Krabbeln und farbenfrohen Entdecken ein

 

Kinder können oft nicht im Dunkeln einschlafen. Ein kleines Nachtlicht oder eine dimmbare Pendelleuchte sind eine prima Einschlafhilfe. Lichterketten oder bunte Wandlampen erfüllen hingegen hauptsächlich Dekozwecke.

 

Kontrastspiele: Wanddekorationen in dunklen Tönen kommen am besten vor heller Wand zur Geltung.

 

Tipp: Babyzimmer nicht zu voll stellen und genügend freien Platz halten, damit sich das Kind mit zunehmenden Alter frei bewegen kann – schließlich kommt die Krabbel- und Lauflernphase schneller als man denkt…!