LIFESTYLE

6 Tipps gegen den Post-Holiday-Blues

 

 

Weihnachten und Neujahr liegen hinter uns, wir sind (hoffentlich) entspannt, wohlgenährt und voller schöner Erinnerungen. Vielleicht hast du noch ein paar Tage dran gehängt und den Jahreswechsel sogar für einen Kurzurlaub genutzt? Doch irgendwann steht das Unvermeidliche an: Die Rückkehr ins Büro! Hier ein paar Tipps, wie du den Wiedereinstieg gut meisterst und kein Opfer des Post-Holiday-Syndroms wirst.

 

1. Ängste ausschalten

Ein großer Teil des Post-Holiday-Grauens besteht aus Angst, was alles schief gelaufen sein könnte, aus unangenehmen Erinnerungen, Gedanken an den Berg an Mails und unerledigten Tasks, die auf dich warten … Doch nach einer kurzen Zeit wirst du sehen, dass die meisten deiner Befürchtungen unbegründet waren: Der Laden steht noch, der Betrieb ist nicht pleite gegangen, deine Kollegen haben deine Aufgaben übernommen, niemand ist sauer auf dich, weil du weg warst. Denke also nicht an all die möglichen – aber enorm unwahrscheinlichen – Katastrophen, die eintreten können, sondern erinnere dich an vergleichbare Situationen aus der Vergangenheit. Selbst wenn etwas nicht ganz glatt gelaufen sein sollte: Am Ende wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

 

Zurück ins Arbeitszimmer? Nicht so schlimm, wenn es ein so schönes ist!

 

2. Langsam angehen lassen

Keiner kann erwarten (und keiner erwartet tatsächlich), dass du ab dem ersten Moment voll auf der Höhe bist. Nimm dir also erst einmal Zeit, wieder reinzukommen, aufzuholen, was du verpasst hast, und deinen Posteingang durchzuarbeiten. Informiere dich über den Stand deiner Projekte und besondere Vorkommnisse während deiner Abwesenheit – falls es denn welche gab, denn schließlich ist es in den meisten Jobs über die Weihnachtsfeiertage recht ruhig. Sieh auch ruhig noch einmal nach, in welchem Zustand deine Projekte waren, bevor du in den Urlaub gegangen bist. Damit vermeidest du, dass du Aufgaben übersiehst, an die du während deiner Abwesenheit nicht gedacht hast.

Nimm dir für den ersten Tag nur Aufgaben vor, die du gerne machst und/oder in denen du Routine hast – so kommst du langsam in den Flow und gewöhnst dich wieder an den Arbeitsalltag.

Auch deinen Meeting-Zeitplan solltest du am ersten Tag noch nicht zu voll laden. Am besten überblickst du erst einmal den Status Quo, bevor es an neue Aufgaben geht. Wenn nötig, blockst du dir dafür Zeit in deinem Kalender, in dem du keine Meetings annimmst.

 

 

3. Aufgaben strukturieren

Bevor du etwas Neues beginnst, mach dir erst einmal einen Tagesplan für deinen Wiedereinstieg. Das oben genannte Sichten der Mails und der Arbeitsstände ist der erste Schritt. Davon ausgehend erstelle eine Liste mit Aufgaben, die in der kommenden Zeit anstehen. Die sortierst du dann nach Priorität. Anstatt dich gleich auf das erstbeste To-Do zu stürzen, verschaffst du dir mit einem guten Plan erst einmal einen Überblick, was wirklich dringend sein muss, und was noch einen Moment liegen bleiben kann. Wie oben bereits geschrieben empfiehlt es sich für den Einstieg, erst einmal die Aufgaben anzugehen, die man locker und stressfrei „wegschaffen“ kann.

 

Dein Laptop hat dich wieder, und auch dein Schreibtisch hat dich schon vermisst

 

4. Die lieben Kollegen

Die wichtigsten Meetings am Tag sind die inoffiziellen. Am ersten Tag nach dem Urlaub wirst du dich viel mit deinen Kollegen austauschen: Wer hat wo die Feiertage verbracht, wer hat wie exzessiv Silvester gefeiert, und was ist in der Zwischenzeit noch so an Berichtenswertem passiert?

Nimm dir ein Lunch mit deinen Kollegen vor, und auch die Kaffee- bzw. Zigarettenpausen können an so einem Tag ruhig etwas länger ausfallen. Schließlich helfen dir soziale Momente nicht nur dabei, schlechte Laune zu überwinden, sie sind für die meisten Menschen das Beste überhaupt am Job. Und heute brauchst du jedes positive Erlebnis.

 

 

5. Das Gute sehen

Gegen den Unwillen, jetzt wieder am Schreibtisch zu hocken, hilft eine veränderte Sichtweise. Ersetze das „ich will nicht“ durch ein „immerhin hab ich …“. Neben dem Tratsch mit den Kollegen gibt es sicher noch andere Dinge, für die du deine Arbeitsstelle schätzt. Sei es der gute Cappuccino aus dem Automaten, das Kickern in der Mittagspause oder das gute Essen vom Laden nebenan. Oder die Dinge an deinem Job, die du gerne tust und in denen du gut bist.

Wenn du selbständig oder Freelancer bist, werden dir sicher genauso viele Dinge einfallen, die du an deiner Tätigkeit liebst. In diesen Fällen ist es besonders wichtig, einen Arbeitsplatz zu haben, an dem wenigsten alle äußeren Umstände stimmen und du dich wohlfühlst. Hier findest du Tipps, wie du dein Arbeitszimmer einrichtest.

 

Das sind ja schöne Aussichten!

 

6. Ein Stück Urlaub mitnehmen

Klar, mit Ausschlafen, Müßiggang und In-den-Tag-hinein-leben ist es jetzt erst mal vorbei. Aber du kannst die Ferienstimmung – und das entspannte Urlaubsgefühl – noch ein wenig in den Arbeitstag hineinretten. Lege ein Urlaubsfoto auf deinen Desktop, das dich wieder in die Stimmung versetzt, die du im Urlaub hattest. Oder druck es aus und platziere es in einem schönen Rahmen auf deinem Schreibtisch. Bringe ein Souvenir mit, das dich an die schöne Zeit erinnert. Wenn du verreist warst, können das auch landestypische Süßigkeiten sein (über die sich deine Kollegen übrigens sicher auch freuen werden). Oder hänge schöne Wandbilder auf, mit dem du dich ein wenig nach woanders träumen kannst. Denn ab und zu mal die Gedanken schweifen zu lassen, ist hilfreich zur Stressbewältigung.

 

So oder so: Wir wünschen dir einen guten Start!