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Spieleabend: 8 Schritte zum (Spiel-)Glück

 

Brrr … jetzt wird’s langsam aber echt ungemütlich draußen. Mit den sinkenden Temperaturen sinkt zunehmend auch unsere Unternehmungslust für Dinge wie Club oder Zoobesuch. Die Drinnenzeit lädt jetzt dazu ein, wertvolle (und vor allem gemütliche) Zeit im eigenen Zuhause zu verbringen. Wie wär’s also, mal wieder Freunde und Familie zum lustigen Spieleabend nach Hause einzuladen? Old but gold, finden wir. Welche Alternativen es zu Spiel-Klassikern wie Monopoly inzwischen gibt, wie sich eure Gäste sich richtig wohlfühlen und wie ihr die Verlierer aufmuntert, verraten wir euch hier.

Lasst die Spiele beginnen!

 

1. Welcher Tisch ist die perfekte Spielwiese?

 

Wichtig für den perfekten Spieltisch: Glatte Oberfläche, ausreichend Platz und dann erstmal weg mit der Deko – hier steht das Spielfeld im Vordergrund

 

Hier kommt es ganz darauf an, was ihr spielt. Stehen heute richtige Brettspiele wie Das Spiel des Lebens oder Mensch ärgere dich nicht an, muss ein großer Tisch her. Wie ihr wisst, nimmt allein der Spielfeldaufbau oft schon einen großen Platz ein, ganz zu schweigen von Getränken und Snacks.

Unsere Empfehlung: Große, rechteckige Tische mit einer flachen Oberfläche ohne Rillen (damit auch ja keine Spielfigur umkippt oder der Winkel des Würfels angezweifelt wird), an denen alle Platz finden.

 

 

Drinnenzeit ist Familienzeit!

Stehen heute allerdings Gesellschaftsspiele ohne Spielfeld wie Tabu, SingStar oder das kultige Rästelspiel Black Stories auf dem Programm, braucht ihr eigentlich nur ein großes Ecksofa, auf das sich alle gemeinsam lümmeln können und einen großen Teppich als Schauplatz für die Performance der Mitspieler.

 

 

2. Wie die richtigen Stühle die Geduld deiner Gäste beeinflussen können

Wenn die Bestuhlung zu den Spielfiguren passt ...

Da im Erwachsenenalter eher selten Die Reise nach Jerusalem auf dem Spielprogramm steht, sind ausreichend Sitzplätze für jeden Mitspieler Pflicht! Besonders wichtig ist im zweiten Schritt dann noch die Bequemlichkeit der Bestuhlung. Am komfortabelsten sitzt man auf Polsterstühlen oder dem Sofa (je nach Spielart siehe Punkt 1). Unterschätze diesen Aspekt nicht, sitzen deine Gäste nicht bequem, ist der ganze Spaß schneller vorbei als du denkst.

Wer nicht unbedingt gleich neue Stühle kaufen will, kann Holzstühle und Co. auch preiswert mit Sitzkissen oder Schaffell pimpen.
 

 

3. Nervennahrung – Snacks und Getränke

Präsentiere deine Snacks in schicken Schalen, damit Flips und Co. nicht aufs Spielfeld purzeln

Hungrige Menschen können ganz schön garstig werden. Das sollte dringend vermieden werden, schließlich sind Spieleabende für die gute Laune da. Stimme deshalb unbedingt die Art der Snacks auf die Dauer des Spielabends ab. Soll heißen: Knabberzeug und Dips für kurzweilige Spiele, Deftiges wie Pizza oder Lasagne gegen den Heißhunger bei Spielnächten und die Nummer vom Lieferservice für Pokerabende unter Männern.

Zwischendurch heben Süßigkeiten wie Gummibärchen oder Schokolade die Laune, falls es für den ein oder anderen gerade nicht ganz so gut läuft. Getränkemäßig ist Wasser eine gute Grundlage (ist auch nicht dramatisch, falls vor lauter Emotionen mal das Glas umkippt). Ob zusätzlich Wein, Bier oder Softdrinks liegt an euch.

 

4. Gutes Licht ist das A&O

Günstige Lichtspiele für alle Mitspieler?

Der Spieltisch sollte ausreichend beleuchtet sein, sonst werden schnell Spielzüge übersehen, Texte nicht lesbar oder Symbole verwechselt. Unser Tipp: Lange Tafeln werden am besten mit mehrflammigen Pendelleuchten ausgeleuchtet, die nebeneinander an einem Strang hängen.

 

 

5. Musik, ja oder nein?

Wir finden: ja. Ein wenig Hintergrundmusik ist immer schön. Natürlich darf diese nicht zu laut sein und so vom Spiel ablenken. Unser Tipp: Vielleicht findest du einen passenden Soundtrack oder eine Playlist je nach Stimmung des Spiels (z. B. Siedler von Catan) – deine Gäste werden staunen!

 

6. Vorbereitung ist alles

Sehr gut, jetzt ist bis auf die Spiele eigentlich alles geplant. Die Königsdisziplin der Spiele-Gastgeber sind nun die Details. Du glaubst nicht, wie oft dann doch so etwas Simples wie Stift und Zettel fehlen! Außerdem sind ein paar gemütliche Kuscheldecken sinnvoll, falls es im Herbst/Winter mal kühler wird. Und dann dürfen Kampfgeist und Spaß am Spiel natürlich nicht fehlen!
 
Der Gastgeber sollte sich zudem im Vorfeld mit den Spielregeln befasst haben und diese grob und verständlich für alle zusammenfassen können (nichts ist nerviger, als sich erst gemeinsam durch die Anleitung zu kämpfen, und am Ende nur die Hälfte wirklich zugehört hat).

 

7. Welche Spiele eignen sich für einen Spieleabend?

Klassiker oder Neues? Hier kommen unsere Tipps für lustige Spiele am Spieleabend.

 

Der durchschnittliche Deutsche besitzt ca. 5 Spiele. Da liegt es doch nahe, dass einfach jeder sein Lieblingsspiel mitbringt und dann beginnt die große Runde? Die Gefahr dabei: Manche Spiele machen nicht allen Spaß, die Motivation lässt nach. Deswegen ist es oft ratsam, sich vor dem Spieleabend auf ein oder eine kleine Auswahl zu einigen.

Die Lieblingsspiele unserer Homies

Phase 10 oder Rommé – Vorsicht Suchtgefahr!

Cards Against Humanity – Kartenspiel mit schwarzem Humor

♠ HalliGalli – aber dalli!

♞ Siedler von Catan – nichts für schwache Nerven

♠ Kniffel –  Klassiker, den jeder kennt

♞ Unstable Unicorn – Hauptsache Einhörner

♠ Wizzard – Kartenspiel, indem es um Strategie und Schätzen geht

♞ Tabu – für Quasselstrippen

♠ Scrabble – für Ratefüchse

♞ Croco Dog – weils einfach niedlich ist

♠ Jenga – falls es mit der Architektenausbildung nicht geklappt hat

♞ Looping Louie – das Trinkspiel

♠ Das verrückte Labyrinth – wie ging das nochmal?

♞ Cluedo – für Tatort-Fans

♠ Scotland Yard – für kleine Detektive

♞ Monopoly – um Kindheitserinnerungen zu wecken

♠ Dr. Bibber – nicht nur für Kinder ein Spaß

 
Zusammenfassend: Die Spiele sollten allen Gästen gefallen, auf die Anzahl der Mitspieler abgestimmt sein und wie es absolute Spielfans ausdrücken würden: Ein Spiel muss besser sein als ein Film.

 

8. Mensch ärgere dich nicht – Anti-Aggressions-Tipps

Mensch ärgere dich nicht!

„Ist doch nur ein Spiel“ – das ist wohl der am meisten gehasste Satz von … nennen wir sie … ehrgeizigen Mitspielern! Sie wollen gewinnen, hier geht’s schließlich ums Prinzip! Trotzdem gehört Verlieren zum Spielen dazu. Wusstest du, dass Wutanfälle das Risiko eines Herzinfarkts um das 7-fache steigern können? Das muss ja nicht sein. Neben kleinen Trostpflastern wie Taschentüchern, Süßigkeiten und naja, vielleicht einfach einem Drink, haben wir abschließend hier noch ein paar Anti-Ärger-Strategien für dich:
 

Stop! Atme einmal tief ein und aus und stell dir gedanklich ein Stop-Schild vor, welches dich von deinem Ärger abhält.

Rückwärtszählen: Zähle von 100 an rückwärts. Sobald deine Gedanken wieder in Ärgernis abschweifen, beginne von vorne.

6-3-6-Atemübung: Schnell, einfach und wirksam, atme langsam durch den Mund aus und zähle dabei bis Sechs. Atem anhalten und bis Drei zählen. Anschließend wieder durch den Mund einatmen und bis Sechs zählen. Atem anhalten und bis Drei zählen. Diesen Vorgang einfach ein paar mal wiederholen, bis sich deine Atmung und du selbst wieder beruhigt haben.

 

Möge das Glück mit euch sein!