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Spotted: Gorki Apartments

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Berlin calling! Die deutsche Hauptstadt ist wohl eines der beliebtesten Reiseziele, nicht nur innerhalb der Bundesrepublik, sondern auch weltweit. Ihr einzigartiges Angebot an Kultur & Szeneleben zieht Millionen von Touristen in die aufregende Metropole.

Wer auf unpersönliche Hotelzimmer gerne verzichtet und lieber für die kurze Zeit des Besuches das Gefühl haben möchte, ein richtiger Berliner mit eigenem Refugium zu sein, der ist hier genau richtig.

Die Apartments im Gorki werden unter Namen anstatt unter Nummern geführt

Mitten in Berlin, im Epizentrum unzähliger Bars, Stores und Galerien existiert ein Rückzugsort der Erholung. Ein Ort für Designliebhaber mit dem Auge fürs Detail. Ein altes Mietshaus der Jahrhundertwende, das Reisende zu einem ganz besonderen Besuch einlädt.

Anstatt in einem standardisierten Hotelzimmer zu übernachten, erhält man bei den Gorki Apartments den Schlüssel zu seiner eigenen kleinen Wohnung.

Wohnen wir eine Prinzessin in Berlin

Wir sprachen mit der Architektin Sandra Pauquet, die für die besondere Einrichtung der einzelnen Apartments verantwortlich ist.

M: Welches ist dein ganz persönliches Lieblingsapartment und wieso? 

Sandra Pauquet: Mein Lieblingsapartment heißt „Sandra“ (lacht). Das Zimmer verbindet klassischen Luxus mit selbstbewusster Modernität. Ein klarer Grundriss und die Patina der Zeit. Geborgenheit und Offenheit. Also ein Zimmer voll von Gegensätzen und Kontrasten.

 

Designobjekte wie den Butterflystuhl aus Kuhleder findet man hier überall

M: Wie bist du an die Planung der einzelnen Apartments herangegangen? Gibt es hinter jedem Apartment eine tiefgründige Einrichtungsphilosophie?

S.P.: Das haben wir gerade versucht zu vermeiden. Ziel war es, aus jedem Zimmer ein „wohnliches Unikat“ zu kreieren, eine autonome Einheit. Leider funktioniert an der Stelle kein Konzept. Ein Konzept hätte die Apartments wiederum „standardisiert“, wie in einem Hotel. Im Gorki haben Achtsamkeit, Fleiß und viel Geduld gewirkt.

Lust auf ein gemütliches Bad im eigenen Berliner Apartment?

M: Was unterscheidet euch eurer Meinung nach von „gewöhnlichen“ Hotels?

S.P.: Kein Standard – kein Konzept, sondern maßgeschneiderte Architektur und sorgfältige Auswahl und Verteilung der Materialen und Gegenstände. Unsere Hauptfrage war: Wie schafft man Wohnlichkeit in Apartments, in denen normalerweise Standard dominiert? Das haben wir in jedem Zimmer ganz unterschiedlich umgesetzt. In jedem Apartment durften wir probieren, testen, beobachten, modifizieren – bis die Stimmung gepasst hat.

Eine lange Tafel lädt auch Freunde und Familie zu einem kleinen Besuch ein

M: Woher bezieht ihr all die speziellen und individuellen Möbelstücke? Und wie schafft man es als Bett oder Tisch in eines der luxuriösen Apartments? Gibt es da bestimmte Auswahlkriterien?

S.P.: Um diesem alten Mietshaus, das so viele Geschichten in sich birgt, gerecht zu werden, mussten wir „seltene“ Stücke finden, die bereits gelebt haben und benutzt worden sind. Die Möbelstücke haben wir auf Flohmärkten gefunden, auf Ebay gesucht, von allen Ecken der Welt gesammelt und liefern lassen, dann restauriert oder modifiziert.

Für die Penthouses haben wir viele Möbel aus Paris kommen lassen. Es gibt dort eine Feinheit, eine Besonderheit in den Materialen und in der Haptik, die ich in Berlin nicht finde. Bestimmte Auswahlkriterien gibt es nicht. Es geht eher darum, eine Geschichte zu erzählen.

Alles auf Blau!
Die Farbe Blau findet sich in jedem Raum als dominanter Ausgangspunkt der Einrichtung wieder

 

FACTS:

GORKI APARTMENTS . WEINBERGSWEG 25 . 10119 BERLIN

Insgesamt 14 Apartments

DZ ab 115 Euro

Telefon: 030/ 48496480

http://www.gorkiapartments.de