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Dr. Home | 10 Tipps für mehr Stauraum

Zu kleine Wohnung, zu viel Chaos. Wer Nischen clever nutzt, behält einfacher den Überblick. Du denkst, in deiner Bude gibt es einfach keinen Quadratmeter mehr Platz? Wir glauben schon! Unser Dr. Home zeigt dir 10 Tipps für mehr Stauraum, die dein Zuhause besser organisieren, man könnte fast behaupten, die dein Leben erleichtern.

 

 

1. Auf multifunktionale Möbel setzen

Gewusst wie! Mittlerweile gibt es viele multifunktionale Möbel, mit denen du wertvollen Platz sparst, was besonders kleinen Wohnungen zugutekommt. So wird das Sideboard kurzerhand in die Armlehne des Sofas integriert, Schubfächer in den Couchtisch gezaubert oder Schrankbetten vom Schrank zum Bett ausgeklappt.

Auch toll: Sitzmöbel mit Stauraum und Ablagefläche wie beim Pouf.

 

 

Versteckter Stauraum im Handumdrehen! Multifunktionale Möbel wie Schrankbetten sind praktische Platzhelferlein im Alltag.

 

2. Platz unter der Treppe

Ok, man muss vielleicht nicht gleich wie einst Harry Potter unter der Treppe wohnen, aber ungeahnte Strauraum-Möglichkeiten gibt es hier allemal! Nutze den Platz unter der Treppe für den Garderoben- oder Schuhschrank oder auch das Wein- oder Bücherregal. Am besten eignen sich quadratische Schubkästen, Schubladen und Boxen, die perfekt arrangiert werden können.

 

3. Körbe und Boxen für Bad, Büro & Co.

Im Bad sind es Bürste und Badutensilien; im Kinderzimmer die Lego- und Autosammlung; im Flur Handschuhe und Co. – alltäglicher Kleinkram, den es ordentlich zu verstauen gilt. Die Lösung: Körbe, Boxen und Truhen, die sämtlichen Kram aufnehmen und aus dem freien Blickfeld schaffen. Geschlossene Boxen lassen sich problemlos stapeln, dekorative Körbe in natürlichen Farben wirken unauffällig.

Tipp: Im Büro sind kleine, beschriftete Kästchen hilfreich, um Büroklammern u.Ä. zu sortieren.

Körbe sind echte Multitalente, denn sie schenken Decken, Zeitschriften und Co. ein aufgeräumtes und schickes Plätzchen

 

4. Regale als Raumteiler

Freistehende Regale ohne Rückwand trennen große Räume optisch und bieten gleichzeitig Platz für Bücher und Co. Achte darauf, beide Seiten des Bücherregals ansprechend zu füllen, damit der Anblick aus jeder Perspektive hübsch ausschaut.
 

 

5. Stauraum unter bzw. im Bett nutzen

Unter den meisten Betten ist noch so viel ungenutzer Platz frei, den man mit Bettkästen oder untergeschobenen Boxen sinnvoll nutzen kann.

Achtung: Bitte trotzdem nicht zu voll stellen, da die Matratze noch etwas Luft zum “Atmen” braucht.

 

Bettkästen und Schubfächer liefern Platz für Bettwaren und Co. unter dem Bett

 

6. In die Höhe denken

Du hast hohe Altbaudecken? Dann denke von nun an hoch! Möbel und Deko in unterschiedlichen Höhen sorgen für Abwechslung. Waagerechte Muster oder Regale verkürzen hohe Decken optisch. Hängeschränke und -regale schenken mehr Staufläche, ohne auch nur einen Quadratmeter des Bodens in Anspruch zu nehmen.

7. Alles im Blick auf Pinnwänden

Auf der Kommode im Flur stapeln sich Einladungskarten, unter dem Couchtisch liegen Notizzettel und Postkarten? Wenn alles an einem Platz wäre, würde das nicht nur der Terminplanung helfen, stimmt’s? Pinnwände oder Magnettafeln bündeln deine Zettelwirtschaft und schaffen gleichzeitig Ordnung – im Raum und im Kopf.
 

 

Auf Pinnwänden wird der Haushalt gut strukturiert, so sind Einkaufsliste, Geburstagseinladung und kleine Liebesbotschaften immer sichtbar

8. Stauraum in kleinen Küchen schaffen

Deine Küche ist zu klein, sodass schon mal die Muffinform notgedrungen in den Kleiderschrank umziehen muss? Nutze auch die Lücke zwischen Oberschränken und Decke, die du mit weiteren Schränken schließen könntest. Da dieser Stauraum allerdings in unpraktischer Höhe liegt, eignet er sich nur zur Aufbewahrung nicht täglich genutzter Dinge.

Tipp: In Utensilienboxen, Tassen oder Behältern lassen sich Kochlöffel, Backpulver und Co. stilvoll unterbringen.

 

9. Raumwunder Spiegelschrank

Zauberei? Nein, clever eingesetzte optische Täuschung. Den guten, alten Spiegelschrank kennen wir noch aus Omas Badezimmer. Auch heute ist er weiterhin die beste Lösung für Spiegel und Stauraum im Bad.

Toller Nebeneffekt: Spiegel vergrößern kleine Räume optisch. Übrigens, auch Tapeten mit weitläufigen Motiven und Farben (Blau weitet Räume optisch) lassen Zimmer größer wirken.

 

Spieglein, Spieglein an der Wand ... du zauberst mehr Platz wie aus Zauberhand

 

10. Fazit: Nischen nutzen und clever stapeln

Generell gilt: Keine Ecke sollte ungenutzt bleiben! Nischen können mit Stauraum-Lösungen oder einem schicken Beistelltisch genutzt werden. Versuche außerdem, möglichst übereinander zu stapeln, um so auch den vertikalen Raum zu nutzen und Platz für dich auf dem Boden frei zu lassen.