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Trend: Manhattan Loft

Wie schafft man es, (stilvoll) in nur einem Raum zu leben? In New York weiß man: Mit der richtigen Einrichtung und einem cleveren Konzept. Und: mit Mut zum Übermut! Denn im Zentrum des Big Apple hat man aus der Wohnsituation kurzum einen ganz neuen Einrichtungsstil kreiert, der selbst vor den kleinsten Wohnungen nicht Halt macht: Den Manhattan Loft Style.

Kleiner Raum trifft auf große Ansprüche: Wir wollen wohnen und arbeiten, brauchen genug Stauraum für allerlei Klimbim und im besten Fall auch noch für spontanen Besuch. Ob das geht? Na und ob!

Wir zeigen dir, wie du den Spagat zwischen modernem Design und Gemütlichkeit meisterst und auch der kleinsten Wohnung den stilechten Loft-Charme verleihst – ganz ohne Fabrikmauern.

 

 

Zonen schaffen

Wenn viel passiert auf wenig Raum, dann ist das große Chaos oft vorprogrammiert. Deswegen solltest du darauf achten, den Raum zu strukturieren und Wohnbereiche zu schaffen, die ganz für sich funktionieren: Dein Schlafplatz, die Leseecke, das Home Office – die Zonen sollten visuell voneinander abgegrenzt sein.
 

In Szene gesetzt: Steh- und Tischlampen schicken das Licht genau dorthin, wo man es haben möchte

So teilst du Räume optisch ein

Das gelingt vor allem mit der richtigen Beleuchtung: Verschiedene Spots setzen die Bereiche individuell in Szene und kreieren Lichtinseln, die Gemütlichkeit ausstrahlen. Eine Stehleuchte rundet die Leseecke ab, eine Pendelleuchte eignet sich über einem größeren Tisch und mit einer Wandleuchte wird es im Schlafbereich besonders heimelig.

Du kannst außerdem mit unterschiedlichen Farbkonzepten arbeiten oder Regale und Sitzbänke nutzen, um den Raum in Zonen zu gliedern. Unser Tipp: Auch große Pflanzen eignen sich ganz wunderbar, um Struktur zu schaffen  – und verleihen dem Raum gleich noch einen urbanen Touch.

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Größe bekennen: Die Möbel für den Loft-Style

Hauptsache platzsparend? Nichts da, die Basics für den Loft-Style aus der Großstadt sind ein XL-Polsterbett (das du idealerweise in der Mitte der Wand platzierst), Wandbilder für das stilechte Galerie-Flair, eine großzügige Couch oder ein wuchtiger Sessel, der sich im besten Fall noch zu einem weiteren Schlafplatz umfunktionieren lässt.

Dazu gesellen sich Möbel im Refined Industrial-Look: Ein Couchtisch auf Rollen, ein Regal im Holz-Metall-Mix und der Teppich im Used Look verleihen dem Raum den begehrten Loft-Charakter. Merke: Bei dem Trend ist weniger in der Regel mehr. Jedes Möbelstück sollte seine Daseinsberechtigung haben.

Das Farbkonzept

Man weiß ja: Helle Farben lassen jeden Raum größer und weiter wirken. Je kleiner dein Wohnbereich, desto eher solltest du bei dem Basis-Ton zu freundlichen Farben wie Weiß, Beige oder Hellgrau greifen. Kräftigere und dunklere Töne wie Petrolblau oder Dunkelbraun setzen Akzente und schaffen Struktur, sollten also unbedingt auch zum Einsatz kommen.

 

Helle Farben schaffen die Basis, dunkle Töne setzen Akzente

In die Höhe: Ordnung und Stauraum

Je weniger Platz du zur Verfügung hast, desto wichtiger ist es, smart mit der vorhandenen Fläche zu haushalten. Wer nicht ständig über Krimskrams stolpern und sich über Chaos ärgern will, investiert in die richtigen Möbel: ein Couchtisch mit Ablage, eine Couch mit verstecktem Stauraum, Regale und Kommoden mit Schubladen.

Denn beim Loft-Style gilt: Es darf auf keinen Fall beengt und überladen wirken. Arbeite also lieber in die Höhe statt in die Breite. Hohe Regale mit reichlich geschlossenem Stauraum eignen sich für alles, was du gerade nicht brauchst. Das spart Bodenfläche und der Raum gewinnt optisch an Weite.
 

 

Das richtige Maß: Accessoires und Deko-Stücke

Ganz wichtig fürs Loft-Feeling ist eine reduzierte Deko mit wenigen ausgewählten Stücken. Eine schlichte Vase mit langstieligen Blüten oder Zweigen, an die Wand gelehnte Bilder oder der Stapel Bücher auf dem Fußboden – Accessoires sollten wie zufällig abgestellt wirken. Was auch super funktioniert: moderne Patchwork-Kissen und eine große Wanduhr im Retro-Look.