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Wabi-Sabi: Die Schönheit des Unperfekten

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Nach Hygge blickt die Interior-Welt nun nach Japan: Hier kommt nämlich der neue Wohntrend Wabi-Sabi her. Der Begriff zelebriert eine „unperfekte Schönheit“. Viele Naturmaterialien, helles Holz und dezente Farben ziehen jetzt zu Hause ein. So wird der gewollt unvollkommende Wabi-Sabi Look einfach nachgestylt.

 

Ästhetisch unperfekt – was bedeutet Wabi-Sabi?

In Japan verbindet man den Begriff Wabi-Sabi mit einem erfrischend einfachen, authentischen, aber dennoch komfortablen Lebens- und Wohngefühl, welches eng mit dem Zen Buddhismus verknüpft ist. Das Credo lautet: Schlichtheit und Sparsamkeit statt Perfektion.

Möbel und Accessoires dürfen gebraucht aussehen, vielleicht sogar etwas kaputt sein. Kratzer, angestoßene Ecken oder ungleichmäßige Oberflächen machen den Interior-Trend zu einem besonders ehrlichen Einrichtungsstil, ja, sogar einer Lebenseinstellung. Wabi-Sabi lädt dazu ein, auch die Kleinigkeiten im Alltag wahrzunehmen und so die Schönheit des Unauffälligen zu entdecken.

 

Der Wontrend Wabi-Sabi rührt aus der gleichnamigen japanischen Lebenseinstellung, Dinge wahrzunehmen

 

Das brauchst du: natürliche Materialien

Wabi-Sabi ist sehr stark mit der Natur verbunden, Naturmaterialien wie naturfarbenes Leinen (für die Gemütlichkeit) und Bänke, Hocker oder Beistelltische aus unbehandeltem Holz verleihen jedem Raum eine gewisse Lebendigkeit. Helle Holztöne bringen Helligkeit in deine vier Wände! Handgemachte Deko-Objekte und individuelle Keramikstücke runden das Wohnen in Wabi-Sabi ab.

 

Die Must-haves im Wabi-Sabi: helles Holz, individuelle Deko und Leinenstoffe - home24

 

Keep it simple: Einfluss aus anderen Stilen

Die Bewegung aus Japan vereint viele Elemente beliebter Wohnstile. So verfolgt der Wabi-Sabi-Stil das Prinzip der Einfachheit, wie wir es auch vom Skandi-Stil kennen: Geradlinigkeit, reduzierte Formen und Funktionalität bestimmen das Bild. Die Möbelstücke stehen für sich und brauchen keine unzähligen Accessoires in ihrer Umgebung. Verboten ist Deko aber natürlich nicht, achte nur darauf, dass alles immer einen funktionalen Aspekt hat. Schalen, Vasen und Körbe sind beispielsweise eine gute Wahl, wenn sie zum Aufbewahren von Kleinigkeiten geeignet sind und dazu noch schick aussehen.

Wabi-Sabi sagt sich, wie auch der Shabby Chic, von Perfektionismus los und strebt gar das Gegenteil an: Unvollkommenheit und abgenutztes Vintage-Feeling. So werden im japanischen Kunsthandwerk sogar oft bewusst kleine Fehler eingearbeitet, z.B. einzelne Stellen in Teppichen bewusst lose gewebt.

Auch aus dem schwedischen Lagom fließt ein Teil in die Wabi-Sabi-Bewegung mit ein, nämlich der bewusstere Konsum und das stärke Bewusstsein für das Wesentliche im Leben.

Wir sind überzeugt, dass Wabi-Sabi uns von nun an noch öfter begegnen wird!