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home24 stellt vor: dein Wohnstil “Natur”

 

Zuhause ist, was dir gefällt – so weit, so wahr. Aber wie kann man eigentlich das beschreiben, was einem gefällt? Um dir die Auswahl zu erleichtern, haben wir unser Sortiment in ein paar grundlegende Kategorien unterteilt. In dieser Serie präsentieren wir dir unsere sechs home24 Einrichtungsstile und erklären dir ihre Basics.

In unserer Kategorie „Natur“ steht vor allem eines im Zentrum: massives Holz. Schließlich ist dies als Material für Möbel seit Jahrhunderten bewährt und hat Qualitäten, die kein anderes Material hat. Wir verraten dir, was für Naturholzmöbel spricht, wie du dich mit ihnen einrichtest und sie am besten in Szene setzt.

 

Entspannt und tut gut: Waldspaziergang und Massivholz in der Einrichtung

Massivholzmöbel: Grüner und gesünder wohnen

Nach wie vor ist Massivholz das nachhaltigste Material, aus dem man Möbel formen kann. Als nachwachsender Rohstoff werden hier keine Ressourcen verbraucht. Bevor sie gefällt werden, binden Bäume CO2 aus der Atmosphäre und produzieren wertvollen Sauerstoff. Hinzu kommt: Holzmöbel sind eine Anschaffung für die Ewigkeit. Das Material ist enorm stabil und haltbar und wird mit dem Alter auch nicht unansehnlich – im Gegenteil entwickelt es eine Patina, die ihm erst persönlichen Charakter gibt. Ein solide gefertigter Esstisch oder eine Sitzbank aus Holz kannst du auch noch den nachfolgenden Generationen vermachen. Und auch deren Optik ist absolut zukunftssicher, denn dass Holz jemals aus der Mode kommt, ist kaum denkbar. Daraus folgt: weniger Müll, weniger Neuanschaffungen, weniger Ressourcenverbrauch. Eine Rechnung, die aufgeht.

Und nicht nur aus ökologischen Gründen, lohnt es sich, auf Holz zu setzen. Auch fürs Raumklima ist viel Holz sehr förderlich. Seine Zellstruktur nimmt überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab – es übernimmt also eine ausgleichende Pufferwirkung. Diesen Vorgang mein man, wenn man davon spricht, dass das Holz „arbeitet“. Für den gesundheitlichen Effekt muss es jedoch offenporig gehalten, also unbehandelt oder höchstens geölt oder gewachst, sein. Das trifft auf die meisten unserer Massivholzmöbel von Ars Natura zu.

 

Betten aus Massivholz verbessern Raumluft und Schlafqualität

 

Holz und die Psyche

Die Auswirkungen von viel Holz im Wohnraum gehen jedoch noch weit über diese unmittelbaren Effekte hinaus. Viele Studien konnten nachweisen, dass in einer Umgebung, die mit viel Naturholz gestaltet ist, der Ruhepuls geringer ist, sprich: man ist entspannter.

1984 bewies der Umweltpsychologe Roger Ullrich, dass der Heilungsprozess nach Operationen oder Krankheiten durch Aufenthalte in der Natur beschleunigt werden – oder auch nur, wenn das Krankenhausbett nahe am Fenster mit Blick ins Grüne steht. Weitere Untersuchungen bestätigten den Zusammenhang von einer naturnahen Umgebung und reduzierten Stressanzeichen: Blutdruck, Pulsfrequenz, Stresslevel sinken, dafür steigen jedoch die Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Selbstheilungsfähigkeit des Körpers und Verdauungsaktivität.

Der österreichische Physiologe Professor Maximilian Moser befasst sich schon länger mit der Auswirkung von Holz auf die menschliche Gesundheit. So verglich er für sein Human Research Insititut zwei Schulklassen: Eine in einem Raum mit viel Massivholz, die andere in einem herkömmlich gestalteten Klassenzimmer. Schon nach kurzer Zeit ließ sich beobachten, dass die „Holzklasse“ durchschnittlich eine geringere Pulsfrequenz hatte, dabei aber mehr Konzentration und Aufmerksamkeit aufbringen konnte. Und eine niedere Herzfrequenz ist gleichzusetzen mit einer höheren Lebenserwartung. Wie genau dieser Effekt zustande kommt, konnte noch keine Studie en detail beweisen. Die im Holz enthaltenen ätherischen Öle stehen im Verdacht, eine Rolle zu spielen. Oder es ist einfach ein manifester Ausdruck des Körpers dessen, was wir mit „Wärme“ „Geborgenheit“ oder „Natürlichkeit“ zu umschreiben suchen: Natur tut uns gut.

 

Das indische Sheesham-Holz zeichnet sich durch eine besonders ausdrucksstarke Maserung aus

So richtest du dich mit Holzmöbeln ein

Gute Gründe also, massiven Holzmöbeln in deiner Einrichtung eine Rolle zu geben. Hier verraten wir dir noch ein paar Tipps, wie sie so richtig gut zur Geltung kommen.

1. Richte dich nach deinen Möbeln

Holz ist ein enorm vielseitiger Werkstoff. Er kann hauchdünn zugeschnitten oder im massiven Balken kommen. Lass dich inspirieren von dem, was das dominierende Möbelstück im Raum (beispielsweise Bett, Esstisch oder Bücherregal) vorgibt. Wirkt es rustikal, grob und massiv? Dann passen Industrial-Charme dazu, verspielte Boho-Accessoires oder ein sehr traditionell ländlicher Look. Sind die Möbel geradlinig und minimalistisch? Kombiniere sie weiteren schlicht gehaltenen Stücken und sorge für Hingucker mit Accessoires. Sind die Formen leicht und schlank? Dann machen sie sich gut zusammen mit einem skandinavisch inspirierten Interieur.

2. Ideale Farbpartner

Das Gute an Holz: Es passt zu eigentlich allem. Im Skandi-Stil ist etwa die Paarung von hellem Holz und klarem Weiß sehr beliebt. Schwarz ist gut, um einen markanten Kontrast zu erzielen. Metallic-Töne wie Kupfer, Silber und Messing sind für einen reizvollen Bruch gut. Auch in Sachen Farbe lässt Holz jede denkbare Nuance von Pastell bis zu intensiv leuchtenden Farben zu. Holz ist somit eine ideale Canvas, um darauf ein Farbkonzept aufzubauen – und es mittels neuer Accessoires wie z.B. bunter Kissen immer wieder neu zu gestalten. Nur sollten die verwendeten Farben nicht zu viele sein und untereinander gut zusammenwirken. Setze also lieber gezielte Akzente – und lass ansonsten die schöne Holzmaserung wirken. 

 

 So vielseitig zeigen sich Holzmöbel

 

3. Ideale Stil-Partner

Da die Maserung von Holz ihm schon eine lebhafte Oberfläche verleiht, sind  monochrome Flächen die perfekte Ergänzung: Etwa glänzendes Chromgestänge für einen modernen Eindruck, Kupfer, Messing und Gold, glatte Lackflächen, spröder Beton oder einfarbige Bezugsstoffe. Zu viele Muster würden den Raum überfrachten.
Gleichfalls gilt: Natur und Natur geht immer gut zusammen. Traditionelle Materialien wie Echtleder, Metall, Stein, Wolle oder Felle verstärken und unterstreichen den natürlichen Eindruck. Ebenfalls ein Muss für das natürliche Ambiente: Zimmerpflanzen.

4. Holzsorten gut kombinieren

Eine Regel besagt, dass möglichst alle Möbel aus demselben oder zumindest ähnlichem Holz bestehen sollten. Dem kann man entgegnen: kommt drauf an. Sind nämlich Möbel und Boden im selben Holzton, kann der Raum auch langweilig wirken. Zu einem hellen Fichtenparkett würden dunkle Nussbaummöbel viel interessanter wirken. Du kannst dir die unterschiedlichen Töne der Holzsorten – auch deren unterschiedliche Maserungen – durchaus bewusst zu Nutze machen. Jedoch solltest du dich auf zwei, maximal drei Sorten beschränken.

Übrigens: Auf unserer Naturstil-Seite findest du noch viele weitere inspirierende Einrichtungsbeispiele.