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Biedermeier

Der Stil des Biedermeier hat sich primär auf die Möbel und Innenausstattung des Bürgertums ausgewirkt. Er dauerte von 1815 bis 1848, späte Ausläufer gab es bis 1850. In der unruhigen Zeit der Industrialisierung bringt der Biedermeier Möbel mit romantisch verklärten Zügen in das bürgerliche Zuhause. Die Epoche ist von rasanten technischen Entwicklungen geprägt und kann als Vorläufer der Moderne gesehen werden. Auch die kulturelle Vergangenheit findet im Biedermeier wieder mehr Beachtung. Der Biedermeier kann als eine Flucht in die häusliche Idylle verstanden werden. Durch die Verarmung Deutschlands aufgrund der Napoleonischen Kriege sind die Möbel nun von schlichter Eleganz und weisen wenig Zierelemente auf.

Entwürfe des Biedermeier sind wie zurückgenommene, vereinfachte Formen des Empire. Die Schlichtheit des Holzes soll zur Geltung gebracht werden. Helle Holzarten, wie zum Beispiel Kirsche oder Birnbaum, sind gefragt. Aus Kostengründen wird Ebenholz eher selten verwendet, man versteht sich auf das Schwärzen von helleren Holzarten. Typische Beispiele für Biedermeiermöbel sind die Biedermeier- Kommoden, die häufig von zwei Säulen flankiert ist, Vitrinen sowie elegante Stühle oder ein mondäner Nachttisch.



Schon gewusst?

Der Name geht auf die erfundene Figur „Gottlieb Biedermeier“ zurück, die von Ludwig Eichrodt und Adolf Kussmaul erdacht worden ist



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