30 Tage Rückgaberecht
Kostenloser Versand & Rückversand
Viele Produkte 40% reduziert

Boullemöbel

Der Begriff „Boullemöbel“ geht auf den Tischler André-Charles Boulle (1642-1732) zurück, der die nach ihm benannte Boulle-Technik zur Perfektion brachte. Hierbei soll durch das Aufkleben von Furnier (Marketerie) mit Ornamenten aus Schildpatt, Messing oder Zinn die Oberfläche von Möbelstücken veredelt werden. Auch Materialien wie Horn, Perlmutt, Kupfer oder kostbare Hölzer können dabei zum Einsatz kommen. Für die Vervollkommnung der Technik wurde André-Charles Boulle auf der ganzen Welt berühmt.

Der besondere Reiz der Boulle-Technik geht dabei von der Verbindung dunkler und heller Materialien (beispielsweise Schildpatt und Messing) aus. Premier-boulle bezeichnet Arbeiten, bei denen helles Material von dunklem umgeben ist. Beim Contre-boulle ist es genau umgekehrt – das furnierte Motiv ist dunkler als das umgebende Material.



Schon gewusst?

In früheren Zeiten war es besonders für die Königshöfe wichtig ein Boullemöbel zu besitzen. So beschäftigte sich Kurfürst Max II. Emanuel von Bayern zeit seines Lebens damit seine Räumlichkeiten möglichst prunkvoll einzurichten. Eine besondere Leidenschaft hatte er für die Boullemöbel.



[ Zurück zum Möbellexikon ]

Kundenservice
Kundenservice

Haben Sie eine Frage?

Frage stellen