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Clubsessel


Der Clubsessel ist ein voll gepolsterte Sitzmöbelstück im Art Déco- Stil aus Leder, das sich durch einen hohen Sitzkomfort auszeichnen. Der Ursprung dieses Luxusmöbels liegt in den 30er Jahren. Zu dieser Zeit wurde der spezielle Sessel vorwiegend in Herren- und Yachtclubs eingesetzt, woher der Sessel seinen Namen verdankt. Der Clubsessel zeichnet sich mit seinem speziellen Aufbau durch einen einmaligen Sitzkomfort aus. Dieser wurde mit Doppelkegelfedern bzw. Taillenfedern erzielt, welche in einer besonderen Anordnung auf die Gurte genäht wurden. Über Knotenfäden, die längs und quer auf den Federn verschnürt sind, konnte man die Sitzhärte mit Schlingen und Verknoten individuell in Form bringen. Somit wurden die Federn unterschiedlich in ihrer Höhe reduziert. Auf der Sitzkante auf bis zu zwei drittel. Auf den Polsteraufbau wurden verschiedene Schichten geschnürt und gespannt, zuerst die Federleinwand, dann das Formpolster. Der Füllstoff, welcher die Unebenheiten des Formpolsters ausglich, bestand damals zum Teil aus pflanzlichen Fasern wie Waldhaar oder Afrik und aus Tierhaar (z.Bsp.: Rosshaar). Heutzutage wird letzteres durch günstigeren formstabilen Schaum ersetzt werden. Auf einem lose aufliegenden Federkissen folgte dann die Bespannung. Diese bestand ursprünglich aus Leder, erst in den 50er Jahren hat sich Stoffbezug etabliert. Auch heutzutage finden Clubsessel noch ihren Einsatz in Cafés und Bars, wo sie zum bequemen Treffen, Lesen und Entspannen einladen.


Schon gewusst?

Es gibt den Clubsessel in unterschiedlichsten Ausführungen und Stilrichtungen. Der Clubsessel ist zwar in der Zeit der Art Déco entstanden, zwischen 1920 und 1940, jedoch werden längst nicht alle Modelle als Art Déco- Stil bezeichnet.


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