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Klassizismus

Der Klassizismus ist ein Stil, der um das Ende des 18. und den Beginn des 19. Jahrhunderts seine Hochzeit hatte. Er markiert eine Gegenbewegung zum Barock und Rokoko. Im Mittelpunkt des Klassizismus steht die Wiederbelebung vergangener Stilelemente aus der griechischen und römischen Kunst sowie der Renaissance. So strebt er Ordnung und Klarheit an und vereint verschiedene antike Einflüsse. Ab 1830 wird der Klassizismus dann vom Historismus abgelöst.

Die Lehre der Kunst steht im Vordergrund dieser Stilepoche, was sich auch auf den gesellschaftlichen Status des Künstlers auswirkte. So waren sie gefragte Lehrer, unzählige neue Kunstakademien entstanden. Aufgrund des antiken Kunstideals wird vermehrt wieder mit Säulen gebaut. Für die darstellenden Künste war es von zentraler Bedeutung, das Nicht-Vergängliche darzustellen.

Auch auf die Möbelproduktion hatte der Rückgriff auf antike Ideale Auswirkungen. So wurde etwa versucht, bei der Herstellung von Vitrinen oder Betten auf übermäßige Verzierungen zu verzichten.



Schon gewusst?

Besonders prägend für den deutschen Früh-Klassizismus gilt der Kunstwissenschaftler Johann Joachim Winckelmann.



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