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Renaissance

Das Wort Renaissance kommt aus dem Französischen und bedeutet „Wiedergeburt“, was sich auf die Reaktivierung antiker Gedanken und Kunst bezieht. Die Renaissance lässt sich in eine Früh-, Hoch- und Spätphase unterteilen und wird grob als Übergang zwischen Mittelalter und Neuzeit verstanden. Sie verläuft vom 14. bis zum beginnenden 17. Jahrhundert. Auf die Renaissance folgt der Barock.

Im Mittelpunkt der Renaissance steht ein gesellschaftlicher Umbruch: Nicht mehr die Kirche, sondern der Mensch steht im Zentrum, kritisches Denken gerät in den Vordergrund. Der Fokus liegt auf der Wiederbelebung römischen und griechischen Kulturgutes. Die Renaissance wird auch als die Zeit der Entdecker und Gelehrten verstanden. Prägend für die Epoche ist beispielsweise die Entdeckung Amerikas und die Erfindung des Buchdrucks. Als kulturelles Zentrum der Renaissance gilt unter anderem Florenz, wo die mächtige Familie der Medici herrschte. Innerhalb kurzer Zeit kommt es unter ihrer Führung zu einem enormen Stadtwachstum. Das Stadtbild wird von vielen Künstlern und Handwerkern belebt.

Die Vielfalt der italienischen Zünfte hat eine große Bandbreite an unterschiedlichen handwerklichen Arbeiten zur Folge. Als wichtigstes Möbelstück der Renaissance gilt die Truhe. Aus zwei dieser übereinander gestapelten Kastenmöbel wurde dann auch der Vorläufer vom heutigen Kleiderschrank gefertigt. Dieser sogenannte Stollenschrank ähnelt dem, was wir heute als Buffet bezeichnen. Auch aus der Renaissance stammen die Kastensitze, die dem Adel vorbehalten waren.Dementsprechend luxuriös war auch ihre Gestaltung: So wiesen sie etwa eine Rücken- oder Armlehne auf.



Schon gewusst?

Die Möbel waren zum größten Teil aus Eichenholz gefertigt, weswegen die Renaissance in England auch als „age of oak“ bezeichnet wurde.



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