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Romantik

Die Epoche der Romantik lässt sich nach ihren drei Zentren einteilen. So entstand die Jenaer Romantik 1798 um die Brüder Schlegel und den Dichter Novalis. Sie gilt als Beginn der Epoche. Darauf folgte die Heidelberger Romantik oder Hochromantik um Joseph von Eichendorff und Clemens Brentano. Ihr Ende fand die Epoche 1835 mit der sogenannten Spätromantik. Die Romantik weist zeitliche Überschneidungen mit dem Biedermeier auf.

Die Essenz der Romantik liegt in der Hinwendung zur Natur. Ausgehend von gesellschaftlichen Umbrüchen wie der Industriellen Revolution suchten die Romantiker Sicherheit und Ruhe in natürlichen Verhältnissen. Als Gegenläufer der Romantik kann man die Aufklärung bezeichnen.

Die Malerei ist geprägt von mystisch-religiösen Elementen und zeigt riesige Landschaftsbilder. Literarische Werke thematisieren die Gefühlswelt der Protagonisten und sind oftmals mit phantastischen Elementen gespickt. Dieses Spielerische, Natürliche lassen auch die Architektur und das Möbeldesign erkennen: Der Stil der Romantik zeichnet sich durch geschwungene Bögen, klassische Blumenmuster oder durch unbehandelte Holzmöbel aus. Ohrensessel sind hier ebenso gefragt wie das sogenannte Recamière, eine Art Sofa, das keine Rückenlehne, aber links und rechts eine Armlehne aufweist.



Schon gewusst?

Als klassisches Symbol der Romantik dient die „Blaue Blume“, die für die romantische Sehnsucht nach Unendlichkeit und Innerlichkeit steht. Das Motiv stammt aus Novalis' Roman „Heinrich von Ofterdingen“.



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