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Tipps & Ideen
6 Ideen: Wohn- und Esszimmer clever kombinieren
home24 Redaktion19.12.2024 • 5 min geschätzte Lesezeit

Gemeinsam essen, lachen, einfach das Leben genießen. Nur was, wenn die Küche nicht genug Platz dafür hergibt oder kein Raum für ein separates Esszimmer vorhanden ist? Dann ist zwei in eins gefragt. Esszimmer und Wohnzimmer müssen in einem Raum Platz finden. Und mit ein klein wenig Kreativität und Feingefühl sieht das Doppelkonzept auch noch richtig gut aus. Wohn-Esszimmer einrichten – hier findest du Inspiration.

1. Raumteiler: Aus eins werden zwei

Farbenfrohes Wohnzimmer mit Essbereich, der durch ein Ecksofa abgetrennt ist.

Küchensofa Nicholas von Mørteens (@everyve)

Sofas und Regale sind nicht nur die Herzstücke des Wohnzimmers, sondern auch noch großartige Raumteiler. Stilvoll grenzen sie den Wohn- und Essbereich voneinander ab – ganz ohne strikte Trennung. Fließend gehen die beiden Konzepte ineinander über.

Zum Beispiel: Das Sofa kommt nicht direkt an die Wand. Du platzierst es mitten im Raum. So schaffst du eine stylishe Barriere zwischen Ess- und Wohnbereich. Oder wie wäre es mit einem großen Standregal mit offenen Fächern?

Den wohl natürlichsten Raumteiler bilden Zimmerpflanzen. Je größer, desto besser: Ob Monstera, Kaktus, Palme, Ficus Lyrata, Strelitzia, Bananenbaum oder Alocasia – die hochgewachsenen Schönheiten sehen nicht nur hervorragend aus, sondern trennen auch noch hervorragend.

Der klassische Paravent geht natürlich immer. Ob trendig aus Rattan, gemütlich aus Leinen und Baumwolle oder filigran mit Glaselementen – du hast die Wahl.

Tipp: Entdecke weitere kreative Möglichkeiten für Raumteiler in unserem Artikel "10 effektvolle Ideen für Raumteiler".

2. Teppiche: Die kuscheligen Raumteiler

Runder Teppich unter der Sitzecke, eckiger Teppich unter dem Esstisch zur visuellen Abgrenzung im Raum

Couchtisch Wilma I von Mørteens (@roomsfor_4)

Kleinere Wohnzimmer bieten oft nicht genug Platz für Raumteiler. Hier springen Teppiche für sie ein. Die weichen Textilien sorgen nämlich nicht nur für warme Füße, sondern auch noch für sanfte optische Kontraste.

Die Faustregel: Wähle verschiedene Teppiche. Das können verschiedene Farben, Formen, Texturen, Materialien oder Muster sein. Hauptsache anders. Denn je unterschiedlicher die Teppiche, desto stärker der Trennungseffekt.

Nicht vergessen: Die Teppiche müssen groß genug sein. Die gesamte Essinsel mit Tisch und Stühlen muss darauf Platz finden. Genau dasselbe gilt für Sofa, Beistelltisch, Stehlampe und Couchtisch. Nur so ist die Teilung von Wohn- und Essbereich offensichtlich.

Tipp: Wie du den Teppich optimal unter deinem Esstisch platzierst, erfährst du in unserem Ratgeber „Das richtige Setting für deinen Esstisch“.

3. Farbige Kontraste setzen

Wohnbereich mit rosa Couch, dahinter Essbereich mit schwarzem Tisch und weißen Stühlen

Couchtisch Hanck und Beistelltisch Hanck von Mørteens I Big-Sofa Dixwell von Maison Belfort

Schon gewusst? Auch Farben sind ausgezeichnete Raumtrenner. Wer Wohn- und Essbereich unterschiedlich streicht oder tapeziert, wird belohnt. Möbel und Deko erzielen denselben positiven Effekt. Gehen sie nicht Ton in Ton, erzeugen sie wertvolle Kontraste.

Nur eines ist wichtig: Die Farben müssen harmonieren.

Was hältst du zum Beispiel von einem fröhlichen Gelb für gute Laune beim Essen und einem eleganten Beige beim Entspannen auf der Couch? Wie würde dir ein nordisches Blau beim Schlemmen und ein hübsches Rosé beim Fernsehen gefallen? Oder was sagst du zu Hellgrau im Wohnbereich und zu Pflaume im Essbereich?

Gut zu wissen: Du möchtest ein kleines Wohnzimmer mit Essbereich einrichten? Dann setze auf helle Farben wie Weiß, Creme, Beige, Hellgrau, Hellbraun oder Pastell. Sie sind nämlich echte Wunderfarben für den Raum. Im Handumdrehen lassen sie den Kombiraum offener, luftiger und geräumiger wirken.

Tipp: Erfahre mehr über Farben und ihre Wirkungen in unserem Ratgeber: "Farbkombinationen: Welche Farben passen zusammen?".

4. Auf die Beleuchtung kommt es an

Essbereich mit mehrflammiger Pendelleuchte, im Hintergrund Couch-Bereich mit weißer Stehlampe

Hochflorteppich My Shaggy von My Flair I Stehleuchte von HOMCOM (@myczyhome)

Hättest du gedacht, dass auch Lampen wunderbare Raumteiler sind? Eine dekorative Pendelleuchte über dem Esstisch bildet einen geschmackvollen Kontrast zur schlanken Stehleuchte neben dem Sofa. Oder warum jonglierst du nicht mit kultigen Tischlampen im Retro-Design für den Wohnbereich und einem glamourösen Kronleuchter für den Essbereich?

Nicht aber nur auf die Form, auch auf die Intensität kommt es bei der Beleuchtung der einzelnen Bereiche an. Im Esszimmer tust du dir mit kaltweißem oder neutralem Licht einen Gefallen. So geht beim Abendessen auch nichts daneben. Im Wohnzimmer hingegen freust du dich über warmes Licht. Dimmbare Tischlampen, Lichterketten, Laternen, Windlichter und Kerzen helfen dir beim Runterkommen.

Tipp: Weitere Ideen zur optimalen Beleuchtung deines Wohnzimmers findest du im Ratgeber "Wohnzimmerlampen: So beleuchtest du dein Wohnzimmer richtig".

5. Stilbrüche? Ja, bitte!

Essbereich im Retro-Stil in einem monochromen, elegant eingerichteten Wohnzimmer

Esstisch Qara und Freischwinger Holm (2er-Set) von Studio Copenhagen

Haben wir einmal unseren Einrichtungsstil gefunden, bleiben wir ihm am liebsten treu. Sprich: Scandi-Look für das gesamte Wohnzimmer, Art déco für das Esszimmer, Industrial Design für das Home-Office. Aber es gibt eine Ausnahme – das Wohnzimmer mit Essecke. Das 2-in-1-Konzept verzehrt sich förmlich nach einem Stilbruch.

Ein Beispiel: Das hellgraue Sofa, der runde Holztisch und die pastellfarbene Stehlampe sind Scandi pur. Im Essbereich aber macht die nordische Linie Pause. Hier ersetzt du die ikonischen weißen Schalenstühle und den hellen Holztisch durch Freischwinger im Retro-Stil und einen runden Vintage-Tisch mit Glasplatte.

Doch Vorsicht: Ein überladener Stilmix wirkt oft unruhig. Beschränke dich auf maximal zwei Einrichtungsstile, etwa modern und vintage oder industrial und glamourös.

Tipp: Schau dir verschiedene Wohnstile an und finde den, der am besten zu deinem Geschmack und deiner Persönlichkeit passt.

6. Flexible Möbel

Im Vordergrund: runder Esstisch aus Holz, im Hintergrund: Sofaecke mit Eckcouch und Kamin

Ecksofa Hudson 3-Sitzer mit Longchair von Studio Copenhagen (@cozyandgreige)

Ein 20 qm großer Raum soll Wohn- und Esszimmer in einem werden? Kein Problem: Flexible Möbel machen es möglich. Erste Wahl sind ausziehbare Tische. Brauchst du beim Essen und Arbeiten mehr Platz, ziehst du ihn einfach aus. Willst du es abends auf dem Sofa schön geräumig und ordentlich haben, klappst du den Esstisch wieder ein. Dein Tisch passt sich dir an.

Bei der Form empfehlen unsere Einrichtungsexpert:innen runde Tische. Im Gegensatz zu eckigen Tischen steht dir hier nämlich auch die volle Außenkante zur Verfügung. Außerdem: Ein Esstisch aus Glas ist ideal für kleine Räume, da er eine leichte, unaufdringliche Wirkung erzielt.

Weniger ist mehr, das gilt besonders für die Wohnzimmerstühle. Maximale Flexibilität sicherst du dir mit Klappstühlen. Mit wenigen Handgriffen lässt du die raffinierten Sitzmöbel schnell im Abstellraum, hinter der Tür oder im Eck verschwinden.

Beim Stuhldesign zahlt sich Minimalismus aus. Schlanke Modelle ohne Armlehnen sparen kostbaren Platz – genau wie zierliche Hocker.

Profi-Tipp: Möbel mit Stauraum sind ideal für Wohnzimmer mit Essbereich. Sei es der Couchtisch, der Polsterhocker oder die Sitzbank – ein elegantes Extrafach bringt Ruhe und Ordnung in den Raum.

Tipp: In kleinen Räumen ist es oft eine Herausforderung, einen Esstisch unterzubringen. Unser Ratgeber „Gewusst wie: Esstisch richtig platzieren“ zeigt dir, wie viel Platz du einplanen solltest, um ein kombiniertes Wohn-Esszimmer zu gestalten.

Esszimmer und Wohnzimmer zusammen: Unsere Profi-Tipps

Farbenfrohes Wohnzimmer mit zentral platziertem Sofa, dahinter ein Essbereich

Regal Lindholm, Vitrinenschrank Lindholm und Couchtisch Lilja I (2-teilig) von Mørteens

  • Nah an der Küche: Kurze Wege zwischen Esstisch und Küche sind beim Eindecken und Abräumen Gold wert.
  • Ablenkung vermeiden: Der Fernseher spielt im Essbereich eine Nebenrolle. Platziere ihn so, dass er sich nur bei Bedarf in Richtung Esstisch dreht. So lässt du dich beim Essen nicht ständig zum Fernsehen verleiten.
  • Zusätzliche Ablageflächen: Geschirr, Servietten, Untersetzer und Co. bringst du stilsicher auf Servierwagen, Beistelltischen oder in Kommoden unter. In der Vitrine kommt dein schönstes Service sogar noch besser zur Geltung als im Küchenschrank.
  • Den Raum optimal nutzen: Zugegeben: Natürliches Licht ist beim Essen wichtiger als beim Fernsehen. So gehört der Fensterplatz klar dem Esstisch. Das Sofa hingegen platzierst du immer in der Nähe des Fernsehers. Bei deiner Lieblingsserie oder dem spannenden neuen Blockbuster willst du schließlich keine Palmenblätter, Stuhllehnen oder Kissenzipfel im Bild haben.
  • Genug Beinfreiheit einplanen: Der Esstisch ist so nah am Sofa, dass du kaum deine Beine ausstrecken kannst? Keine gute Idee, lass stets genug Platz zwischen Wohn- und Essbereich.
  • Dezent dekorieren: Jeder Raum sollte eine persönliche Note haben. Beim Verbinden von Ess- und Wohnzimmer gilt: Weniger ist mehr. Eine stilvolle Tischdecke, eine Vase mit Blumen auf dem Esstisch, Coffee Table Books mit Duftkerze auf dem Couchtisch, kuschelige Decken und Kissen sowie ausgewählte Wandbilder schaffen ein harmonisches Ambiente.

Fazit: Smarte Ideen für die Kombination des Wohnzimmers mit dem Esszimmer

Aus zwei mach eins: Mit Raumteilern, Stilbrüchen und Komplementärfarben grenzt du den Wohn- und Essbereich geschickt voneinander ab. Unterschiedliche Teppiche, Leuchten und Accessoires verstärken die Trennung. Runde Tische, Möbel mit Stauraum und Klappstühle wirken in kleinen Wohn-Esszimmern Wunder.