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Esszimmer im Retro-Skandi-Stil

Mitte des vergangenen Jahrhunderts fand eine Revolution im Design statt. Vor allem in Skandinavien gaben visionäre Designer der Moderne ein Gesicht. Kreative prägten eine Formensprache, die uns unter dem Namen Mid-Century noch heute begeistert. Weswegen wir uns bei diesem Esszimmer-Look von diesen Vorbildern eine große Kelle Inspiration schöpfen wollen.

 

 

Worum geht es bei Retro-Design?

Wegbereiter dessen, was später als Skandi-Design bekannt werden sollte, waren die Ideen des Bauhaus, die die Maximen der Moderne ausformuliert haben. Statt der damals üblichen Schnörkel und Verzierungen stellten die Designer eine schlichte Formensprache und pure Funktionalität in den Vordergrund. Außerdem erdachten sie Möbelentwürfe speziell für die industrielle Fertigung. In den 50ern und 60ern arbeiteten in Finnland, Dänemark und Norwegen Architekten und Designer wie Alvar Aalto, Poul Henningsen, Arne Jacobsen oder Eero Saarinen an ihrer Umsetzung dieser Ideen. So entstanden bis heute beliebte Designklassiker wie der Egg Chair, die Grasshopper-Stehleuchte, der Tulip-Chair oder Aaltos schwungvolle Schichtholz-Sitzmöbel. Mit Replikas dieser Klassiker oder an deren Design angelehnten Modellen (die Originale sind rar und entsprechend kostspielig) hat man also schon ein starkes Stück Design im Raum.

Wohnen in Retro-Stil zeichnet aus, dass sich hier in besonders starkem Maß auf die 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts bezogen wird. Hier feiert der Look eine detailgetreue Auferstehung. Die Möbel sind in eleganten Schwüngen geformt – wir kennen sicher alle den legendären Nierentisch. Typisch sind schlanke, runde, oft spitz zulaufende Möbelbeine, die im stumpfen Winkel abstehen. Sofas und Couches sind in eher niedriger Höhe gehalten, was dem damaligen Zeitgeist entsprach. Die Winkel im Möbelaufbau müssen nicht unbedingt rechte sein, wie etwa die leicht abfallenden Armlehnen der Sessel zeigen. Farblich ist dunkles Holz, wie zum Beispiel Walnuss oder Wenge, das Material der Wahl. Die Farbpalette zieht dunkle Töne ein und ergänzt sie mit charakteristischen Pastellfarben. Beliebt waren (und sind) auch Absetzungen in Glanzmetallen wie Messing, die einen besonders attraktiven Kontrast zum dunklen Holz bilden.

Esszimmer im Retro-Skandi-Stil einrichten

Simple Formen in dunklem Holz: eine elegante Esszimmereinrichtung mit Retro-Touch

Schaffen wir uns eine Grundlage für dein Esszimmer. Das muss nicht unbedingt gleich die 60s-Mustertapete sein (bzw. nur, wenn du den Look auf die Spitze treiben willst), in den meisten Fällen ist ein schlichtes Weiß oder helles Grau als Wandfarbe die beste Wahl. Vor diesem neutralen Hintergrund kommen die Möbel gut zur Geltung. So sind Tisch und Stühle mit oben genannten Merkmalen – also dunkles Holz, kurvige Formen – die Stars im Esszimmer. In unserer Auswahl an Retro-Möbeln findest du bei Bedarf ein passendes Sideboard oder einen ergänzenden Beistelltisch.

Nun rundest du die Einrichtung ab. Je nach Stiltreue bietet sich ein Flokati oder hochfloriger Teppich auf dem Boden an. Unter dem Tisch tut es aus rein praktischen Gründen jedoch auch ein monochromer Kurzflorteppich gut. Über dem Esszimmer kommt eine elegante Pendelleuchte zum Einsatz. Lass dich bei unseren nordischen Designlampen inspirieren oder sieh dich mal beim Angebot unserer Skandi-Lampenmarken Loistaa und Norrwood um. Den letzten Schliff gibst du deinem Retro-Skandi-Esszimmer mit Deko-Accessoires und Wandbildern. Hier gilt: nicht zu viel, aber mit Stil.

Wie beim Kochen ist es auch beim Einrichten – hochwertige Zutaten, mit Bedacht zusammengefügt, ergeben ein gelungenes Ganzes.

 

Mit Glanzmetallen bekommt der Retro-Stil eine glamouröse Note

So wird dein skandinavisch inspiriertes Retro-Esszimmer ein optischer Leckerbissen. Bereit, um Mettigel, Toast Hawaii und Kaltschale zu servieren …

 

Das macht den Retro-Skandi-Stil aus:

● Möbel in schlichter Formensprache und aus vorwiegend dunklem Holz

● Pieces mit schlanken, runden und nach außen stehenden Beinen

● Glanzakzente durch Elemente aus Messing