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Kubismus

Unter Kubismus versteht man eine Kunst- und Designrichtung zu Beginn des 20. Jahrhunderts (ca. 1907-1925). Charakteristisch für den Kubismus ist die Reduzierung der Objekte auf geometrische Formen. Bedeutende Vertreter des Kubismus sind Pablo Picasso, Paul Cézanne und Georges Braque. Geprägt wurde der Begriff vom französischen Kunstkritiker Louis Vauxcelles.

Paul Cézanne war es, der die Essenz der Stilrichtung zusammenfasste: „Alles in der Natur nimmt seine Form von der Kugel, dem Kegel und dem Zylinder.“ Als Aufstand gegen die vorherrschende realistische Kunst war es das Ziel des Kubismus, die Gegenstände in ihrer natürlichen Form darzustellen und auf Schnörkel und dergleichen zu verzichten. Durch die Aufsplitterung der gewohnten Formen und deren grafische Darstellung gilt der Kubismus auch als Wegbereiter der abstrakten Kunst.

Neben der Malerei etablierte sich der Kubismus auch in anderen künstlerischen und gesellschaftlichen Bereichen, etwa in der Architektur, in Plastiken und nicht zuletzt im Möbeldesign. Kubistische Möbel zeichnen sich durch klare Linien und eine mathematische Genauigkeit aus. Verglichen mit den prunkvollen und verspielten Möbeln des Barock, wirken ihre kubistischen Pendants geradezu einfach. Egal ob Schreibtische oder Kommoden – die Möbel bestechen durch ihre Schlichtheit. Anlehnungen an den Kubismus findet man beispielsweise im Bauhaus oder auch im Art Déco.



Schon gewusst?

Prag bietet allen, die mehr über den Kubismus und seine Ausprägungen in der Kunst erfahren möchten, einen zentralen Anlaufpunkt: das Museum „Zur schwarzen Mutter Gottes“. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Werke bekannter kubistischer Künstler, eine Reise für Kunst- und Designliebhaber lohnt sich in jedem Fall.



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