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Lass’ es knallen: Farbliche Akzente

Durch Accessoires lassen sich in den eigenen vier Wänden ganz einfach farbliche Akzente setzen. Dabei ist die Wirkung im Gegensatz zum Aufwand geradezu gigantisch. Von auffrischenden Farbklecksen bis hin zu gekonnt gesetzten Kontrasten führen wir dich in die Kunst der Knalleffekte ein.

Die smaragdgrünen Accessoires machen die graue Couch zum Hingucker.

Für den Vorsichtigen

Du magst es eher dezent. Weiß herrscht in deinem Heim als Farbton vor, schlichte Möbel machen das Bild perfekt. Und jetzt willst du etwas Farbe in dein Zuhause bringen. Aber bitte nicht zu viel. Accessoires in kräftigen Farben wie Orange oder Pink können den gewünschten Farbakzent setzen. Für Unsichere reicht hier schon eine große Schale in einem mutigen Ton. Oder aber du kombinierst Lampe, Vase oder Teppich mit farblich passenden Kissen. Mutigere können in kleinere Möbelstücke wie Hocker oder Beistelltische in Knallfarben investieren.

Farbige Kissen in Kombination mit  Mustern in Schwarz/Weiß verleihen jedem noch so grauen Zuhause einen Frischekick.

Doch noch mehr Farbe? Ein Farbstreifen an der Wand oder ein großformatiges Bild verleihen deinen vier Wänden einen Hauch von Kunstgalerie.

Für den Kontrastreichen

Kontrast ist nicht gleich Kontrast. Insgesamt gibt es sogar sieben verschiedene Kontrastarten. Eine der bekanntesten ist der Komplementärkontrast. Hier nutzt du zwei sich im Farbkreis gegenüberliegende Farben wie Königsblau und Hellorange. Anfangen kannst du mit ein paar Kissen. Schöner ist aber, wenn du die Farbe irgendwo im Raum nochmals aufgreifst – beispielsweise mit einer Lampe, einem Wandbehang oder einem Hocker.

Harmonischer Kontrast: Kräftiges Blau und helles Orange oder Gelb.

Ein Frühlingsklassiker ist der Warm-Kalt-Kontrast, der besonders gut mit den Farben Grün und Orange funktioniert. Ein Tischtuch mit grünen Elementen, gedeckt mit orangefarbenem Geschirr, wirkt frisch und gleichzeitig gemütlich. Perfekt dazu passt eine neutrale Vase gefüllt mit Drachenblüten.

Frühlingshafter Orange-Grün-Kontrast.

Du kannst auch allein durch Mengenverhältnisse zwischen zwei Farben für Kontrast sorgen: Setzt du rote Vasen vor eine gelbe Wand, wird die Wirkung beider Farben verstärkt. Achte darauf, dass du deine Kontraste gut erdest. Das geht am einfachsten durch Weiß oder durch naturbelassene Materialien wie Holz oder Stein.

Für den Kunterbunten

Auch wenn du es generell bunt magst und deine Wohnung recht farbenfroh ist, kannst du zusätzlich für einen Knalleffekt sorgen.

Kombiniere zum Beispiel magentafarbene Lampenschirme mit einer grünen Decke und Kissen. Die Wirkung der beiden Komplementärfarben kannst du mit einer dritten Farbe zum Strahlen bringen. Bei Magenta und Grün bietet sich zum Beispiel ein starkes Hellblau als zusätzlicher Kontrast an. Sehr schön ist , wenn du die beiden Hauptfarben immer wieder im Raum aufgreifst und bei Teppichen, Polstermöbeln oder Lampen einsetzt.

Kunterbunte Kissen und Wandgestaltung.

Reichen dir drei Farben nicht, entscheide dich einfach für eine Signalfarbe – zum Beispiel ein kräftiges Blau – die du in Form von Lampenschirmen, Vasen, Gläsern oder Bildern immer wieder im Mix zur bunten Farbenvielfalt einsetzt. Du kannst aber auch auf Nuancen deiner Wahlfarbe setzen. So kehrt mit Kleinmöbeln, Accessoires und Textilien in verschiedenen Schattierungen ein und derselben Farbe (zum Beispiel Smaragdgrün, Lindgrün, Grasgrün usw.) etwas stilsichere Ruhe in die Villa Kunterbunt ein.

Teppiche in Naturtönen und Möbel aus Holz erden die vielen bunten Accessoires.

Wenn du dir unsicher bist, welche Farben dir einzeln oder im Kontrast zueinander besonders gut gefallen, kannst du zu farbigem Karton greifen. Diese kleine visuelle Probe kann dir helfen deinen Favoriten zu entdecken, bevor du dich endgültig festlegst und umdekorierst.