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Gartentrend: Skandi-Garten

 
Oh Skandinavien, du Sehnsuchtsort! Wenn wir an Norwegen, Dänemark oder Schweden denken, sehen wir vor unserem inneren Auge gleich herrliche Natur, rot angemalte Holzhäuser inmitten von tiefen Wäldern und idyllische Seen und Fjorde. Ach, könnte man nur immer dort im Urlaub sein!
Zwar leuchtet in hiesigen Breitengraden kein Polarlicht über uns, aber ein wenig skandinavisches Flair kannst du dir immer nach Hause holen. Hier verrät dir unsere Style-Expertin Eloise ihre Tipps für den Garten nach nordischem Vorbild.

 

 

So schaffst du nordisches Flair bei dir

Das Skandi-Garten-Gefühl fußt auf drei Prinzipien: Natürlichkeit, Ausgewogenheit und Farbenfreude. So kann auch im Freien jenes Lebensgefühl einziehen, das man als ‚hygge‘ kennt – ein unbeschwertes Genießen des Lebens, gemeinsam mit seinen Liebsten. Dafür muss man sich natürlich erst einmal eine Wohlfühl-Oase schaffen, und da kann skandinavisches Design viele gute Anregungen geben.
Das Prinzip der Ausgewogenheit kennt man im Schwedischen auch als „Lagom“ – mit dem Grundsatz „Nicht zu viel, nicht zu wenig, eben genau richtig“. Das kannst du beispielsweise anwenden auf Deko-Elemente und Textilien wie etwa Outdoorteppiche: Ohne ist‘s langweilig, mit zu vielen wirkt es überladen, ein paar davon setzen deinem gemütlichen Terrassen-Setting die Krone auf.
 

 

Setze auf Natürlichkeit

Raspelkurz geschnittene englische Rasen und lebensfeindliche Schottergärten würden sich wohl kaum in der skandinavischen Welt durchsetzen, denn hier nimmt die Natur traditionell einen hohen Stellenwert ein. Deswegen lass deinen Garten erblühen, schaffe abwechslungsreiche Vegetationszonen und lebe mit der Natur, anstatt sie zu bekämpfen – ganz nach skandinavischem Vorbild.
Natürlich spiegelt sich diese Haltung auch in der Wahl der Materialien wider – besonders Holz ist eine essenzielle Zutat. Natürlich müssen Gartenmöbel auch wertig und alltagstauglich sein. Deswegen muss hier ein Mittelweg zwischen dem Natur- und dem Nutzungsanspruch geschlagen werden. Polyrattan mit natürlicher und luftiger Optik und außentaugliche Hölzer wie Akazie sind also gute Materialien für Gartenmöbel. Glas, Textilien und Stein ergänzen bei den Accessoires.

Skandi-Design geht auch draußen

Der Trend geht dahin, es sich draußen auf Terrasse und Balkon genauso schön zu machen wie im Haus. Klar, dass da auch die Designer von Gartenmöbeln nachziehen und sie immer ästhetischer zu gestalten. Da liegt es nahe, auch die typischen Designmerkmale des Skandi-Designs für Outdoor-Möbel zu adaptieren. Und so kannst du dir nun Tische und Stühle von größter Design-Eleganz auf die Terrasse stellen, mit abgestellten runden Füßen, schickem Braun-Weiß-Kontrast und in den typisch skandinavischen Retro-Formen.

 

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Eloises Tipps für den Skandi-Garten

● Setze großzügig Farbe ein, etwa das urschwedische Falunrot oder ein harmonisches Blau

● Sorge für gemütlichen Look mit Outdoor-Textilien

● Am besten machen sich Textilien mit bunten grafischen Mustern

● Dekoriere mit wenigen und bodenständigen Accessoires wie etwa einer Blechgießkanne

● Der natürliche, authentische Charme zieht ein durch etwas Shabby Chic: Alte, ursprüngliche und etwas verwitterte Gegenstände sind perfekt für den Gesamteindruck