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  1. Tipps & Ideen
Gedeckter Esstisch, Sitzbank, Kommode und Sideboard in vergleichbarer Holzfarbtönung sowie Esszimmerstühle vor bodentiefem Fenster

Holztöne kombinieren: So wirkt es stimmig

Was viele beim Einrichten vergessen: Holzmöbel sind auch ein Bestandteil des Farbkonzepts. Hölzer können vielerlei Farbschattierungen aufweisen, von ganz hell bis dunkel, gelblich, rötlich oder dunkelbraun. Zu viele verschiedene Holzoptiken ergeben jedoch eine unharmonische Erscheinung. Deswegen solltest du beim Auswählen darauf achten, dass z.B. deine Möbel auch zu deinem Holzfußboden passen. Wie sich auch mit unterschiedlichen Hölzern ein stimmiges Gesamtbild zaubern lässt, erklären wir dir hier.

Faustregel: Mehr als drei deutlich unterschiedliche Holzarten sollte ein Raum nicht aufweisen. Am besten lassen sich Holztöne kombinieren, die sich farblich ähnlich sind. Wobei natürlich auch noch andere Farben, etwa die von Textilien, Wandbildern und Polstermöbeln, eine Rolle spielen.

1. Einheitlicher Holzton

Am einfachsten ist es, wenn die verschiedenen Holzelemente im Raum eine vergleichbare Farbtönung und Helligkeit aufweisen. Damit schaffst du einen harmonischen Hintergrund. Damit das dann im Endeffekt nicht langweilig wird, hast du viele Möglichkeiten, darauf Kontraste und Hingucke zu setzen, etwa durch einen dunklen Teppich, bunte Polstermöbel, schwarze oder weiße Möbel oder auffällige Accessoires.

Massiver Holztisch, an dem Korbstühle stehen, dahinter ein Schrank mit heller Front aus Geflecht und Pflanzen daneben

Couchtisch in dunklem Holz hebt sich farblich ab von heller Couch und grüner Tapete im Hintergrund

2. Hell und Dunkel kombinieren

Sehr gut funktionieren im Interieur Kontraste, die du dann besonders betonen kannst. Nehmen wir einmal an, dein Laminatboden ist in hellem, gelbstichigem Kiefer-Look gehalten, machen sich dunkelbraune Möbel äußerst gut. Noch wirkungsvoller: Du wählst helle Schränke, und davor hebt sich dann eine Essgruppe in dunklem Holz ab.
Unsere Möbelserie Tamati setzt den Kontrast von hellem und dunklem Holz im Design ein. Um das Gesamtbild nicht zu unruhig werden zu lassen, empfiehlt es sich, den Rest des Raums eher großflächig monochrom zu halten, etwa mit einem mittelbraunen Parkett oder einem großen einfarbigen Teppich.

3. Selber Farbstich, unterschiedliche Helligkeit

Als unpassend können Holzmöbel bzw. –dekore vor allem wirken, wenn ihre Färbung nicht zu den anderen passen will. Wenn zum Beispiel gelbliche Hölzer wie Ahorn oder Fichte den Ton vorgeben, fügt sich ein rötliches Holz wie Kirsche oder Kernbuche weniger gut ein. Besser dann ein mittleres Braun (z.B. Eiche) nehmen, das die nächstdunklere Version sein könnte. Wenn du auf die Färbung achtest, ergibt sich auch bei verschiedenen Helligkeitsschattierungen eine stimmige Gesamterscheinung. 

Samtiges Sofa in Blau hinter ineinander verschachtelte Beistelltische mit Holzplatte, die auf einem gemusterten Teppich stehen

4. Optische Puffer setzen

Ein weiterer Trick, um Holzarten zusammen zu bringen, die nicht so viel miteinander zu tun haben: Trenne sie optisch durch einen Teppich. Dieser bereitet deinem Möbelstück eine andere farbliche Bühne. Zudem übernimmt er auch im Raum die Funktion, verschiedene Bereiche zu akzentuieren. Dadurch kannst du beispielsweise deinen Essplatz als eigene Einheit im Raum markieren.

5. Auf die Maserung achten

Holz zeichnet sich nicht nur seine Farbe aus, sondern bringt mit seiner Zeichnung auch ein grafisches Element in die Einrichtung. Wenn du also Stücke mit einer so auffälligen Maserung hast wie etwa Sheeshamholz, wäre ein stark gemusterter Eichenschrank zu viel des Guten. Deswegen solltest du solch auffälligen Möbeln lieber mit dezenteren Gegenstücken paaren wie etwa solchen aus geradlinig gemusterter Kiefer.

Esstisch aus stark gemasertem Massivholz mit daran stehenden Esszimmerstühlen

6. Passend machen, was nicht passt

Was ist eigentlich, wenn du umziehst und dein neuer Bodenbelag nicht so recht zu deinen Möbeln passen will? Oder wenn du einen Tisch erbst, der nicht zu den anderen Stücken im Zimmer passt? Klar: selbst Hand anlegen. Denn das Gute an Massivholz ist, dass es sich so gut behandeln lässt. Du kannst es abschleifen, beizen, lackieren, weißölen … Wenn du Zeit, etwas handwerkliches Geschick und Lust dazu hast, kannst du deinen Holzmöbeln problemlos eine neue Erscheinung verpassen – und gleich einen vollkommen neuen Look in deinem Zimmer kreieren.

Gedeckter Tisch mit dünner Massivholzplatte und daran stehenden verschiedenen Esszimmerstühlen mit Ausblick nach draußen

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