
Patchwork Dining: Stuhl-Mix

Du hast zu Hause verschiedene Esszimmerstühle, ein paar aus der alten Wohnung, Erbstücke von Oma oder das neue Paar Designerstühle und weißt nicht, wohin damit? Schließlich kann man die ja nicht zusammen an einen Tisch stellen, hier soll ja Einheit herrschen.
Nö, muss es gar nicht! Der neueste Trend zu Tisch lautet nämlich: „Patchwork Dining – der Mix macht’s“.
Genau wie bei Familien auch gilt hier: "Je unterschiedlicher die Charaktere (in dem Fall Esszimmerstühle), desto spannender wird’s bei Tisch." Statt strenger Ordnung bevorzugen wir einen fröhlichen Stuhl-Mix. Wir zeigen dir, worauf man bei der kunterbunten Familie dennoch achten kann.
Stuhl-Mix ja, aber wie viel?

Polsterstuhl Aledas I (2er-Set) von Mørteens I Polsterstuhl Iskmo II (2er-Set) von KiYDOO I Stapelstuhl Benedikt von CLP I Esszimmerstuhl Howard (2er-Set) von Nordlys
Tendenziell ist alles erlaubt, entweder sind alle Stühle komplett unterschiedlich oder du beschränkst dich auf zwei verschiedene Stuhlarten, die für ein stimmiges Gesamtbild wiederholt werden. Dabei kann zwischen Farben, Stilen oder Materialien gemixt werden. Wir stellen dir hier die wichtigsten Patchwork-Familien vor.
Mit und ohne Armlehne

Armlehnenstuhl Lamppi II (2er-Set) von kollected I Esszimmerstuhl Adello (2er-Set) von Jack & Alice I Polsterstuhl Kallax I (2er-Set) von mooved
Das Rezept: Man nehme z. B. drei Esszimmerstühle mit Armlehne und drei Stühle ohne Armlehne. Alle Esszimmerstühle sollten dabei aus einem ähnlichen Material gefertigt oder sogar im selben Stil gehalten sein. In der Farbe dürfen sich die Esszimmerstühle hingegen gegenseitig gerne unterscheiden. Wichtig ist nur, dass das jeweilige Armlehn-Grüppchen untereinander exakt identisch ist.
Farben

Armlehnenstuhl Melbert (2er-Set) von Norrwood I Esszimmerstuhl Jalenas (2er-Set) von Mørteens I Esszimmerstuhl Lindholm (2er-Set) von Mørteens I Esstisch Sander I von Studio Copenhagen
Hier gibt es zwei Kombinationsmöglichkeiten:
- Modellgruppe: Du bleibst bei einem Modell, mischt hier aber nach Lust und Laune paarweise oder komplett die Farben. So entsteht ein kunterbunter Farbmix – Frohsinn vorprogrammiert. An deinem Tisch versammeln sich dann beispielsweise moderne Freischwinger in Weiß, Rot, Blau usw.
- Farbduo: Du beschränkst dich auf nur zwei Farben, zwischen denen dann aber auch der Stil wechseln kann. Zum Beispiel drei ländliche Holzstühle in Weiß und drei Polsterstühle in Blau.
Formen, Stile oder (!) Materialien

Esstisch Tamati mit Ausziehfunktion von kollected I Metallstuhl von HWC I Armlehnenstuhl Nicholas XXL von Mørteens
Du beschränkst dich ungern auf einen Stil und mixt gerne verschiedene Einflüsse miteinander? Dann ist der Form-Mix dein richtiger Ansprechpartner.
Regel: Maximal zwei verschiedene Stile, Formen oder (!) Materialien mixen. Metall trifft auf Leder (wie im abgebildeten Beispiel), Skandi auf Modern, rund auf eckig oder geerbtes Vintage-Stück auf neu. Suche dir bei den Esszimmerstühlen ein Thema aus und wiederhole es regelmäßig.
Das Mischverhältnis spielt hierbei keine Rolle, 3:3, 2:3 oder auch nur ein Einzelgänger am Tisch – Zuhause ist, was dir gefällt!
Super-Mix

Hochflorteppich Cozy Uni von Tom Tailor I Armlehnenstuhl Wals von Studio Copenhagen I Esstisch Hobo von Mørteens
Auf den Mix, fertig, los! Wo verschiedene Kulturen aufeinander prallen, ist ein reger Austausch, aber auch Chaos vorprogrammiert. Hier ist Vorsicht geboten. Soll heißen, schnapp dir ruhig komplett unterschiedliche Stühle, mixe Materialien, Wohnstile und Formen miteinander. ABER bleibe bei einer Farbfamilie, unter dessen Dach sich alle Familienmitglieder wohl und eingeordnet fühlen.
Beispiel: Esszimmerstühle in neutralen Tönen wie Beige, Weiß, Grau und Schwarz vertragen sich gut miteinander. Feminine Harmonie erhältst du durch Pink, Rosé und zartes Crème beim Stuhl-Mix. Wenn du gerne kräftige Farben magst, dann versuche hier eine auszuwählen und verschiedene Farbabstufungen zu verwenden, beispielsweise tiefes Marineblau bis dezentes Blaugrau.
Immer eine sichere Bank

Esstisch Semaros von kollected I Polsterstuhl Luray (2er-Set) von loftscape I Sitzbank Bourbourg von kollected
Last but not least muss die Patchwork-Familie nicht nur aus Stühlen bestehen. Sitzbänke gesellen sich mindestens genauso gern zu ihren Stuhl-Geschwistern und sind nebenbei praktische Gesellen: Hier rutschen wir gerne auch mal näher zusammen.
Bei Bedarf können sie auch im Flur oder im Garten eingesetzt werden. Einzige Bedingung für die Bank ist, dass sie stilistisch zu Tisch und Esszimmerstühlen passen muss.




















