TRENDS

Patchwork Dining: Stuhl-Mix

 

Du hast zuhause verschiedene Stühle, ein paar aus der alten Wohnung, Erbstücke von Oma und das neue Paar Designerstühle und weißt nicht, wohin damit? Schließlich kann man die ja nicht zusammen an einen Tisch stellen, hier soll ja Einheit herrschen. Nö, muss es gar nicht! Der neueste Trend zu Tisch lautet nämlich: “Patchwork Dining – der Mix macht’s”. Genau wie bei Familien auch, gilt hier: “Je unterschiedlicher die Charaktere (in dem Fall Stühle), desto spannender wird’s bei Tisch”. Statt strenger Ordnung bevorzugen wir einen fröhlichen Stuhl-Mix. Wir zeigen dir, worauf man bei der kunterbunten Familie dennoch achten kann.

 

Patchwork: Wiederholung bringt Ruhe ins Gesamtbild

 

Stuhl-Mix ja, aber wie viel?

Tendenziell ist alles erlaubt, entweder sind alle Stühle komplett unterschiedlich oder du beschränkst dich auf 2 verschiedene Stuhlarten, die für ein stimmiges Gesamtbild wiederholt werden. Dabei kann zwischen Farben, Stilen oder Materialien gemixt werden. Wir stellen dir hier die wichtigsten Patchwork Familien vor.

 

Stuhl-Mix: Mit und ohne Armlehne

Das Rezept: Man nehme 3 Stühle mit Armlehne und 3 Stühle ohne Armlehne. Wichtig ist nur, dass das jeweilige Dreiergrüppchen untereinander identisch ist und dass alle Stühle aus einem ähnlichen Material oder sogar der gleichen Serie/demselben Stil stammen. In der Farbe dürfen sich die Gruppen hingegen gegenseitig gerne unterscheiden.

 

Die Wiederholung besteht hier aus Armlehne und ohne Armlehne

 

Stuhl-Mix: Formen

Du beschränkst dich ungern auf einen Stil und mixt gern verschiedene Einflüsse miteinander? Dann ist der Form-Mix dein richtiger Ansprechpartner. Regel: Maximal zwei verschiedene Stile, Formen oder (!) Materialien mixen. Holz trifft Polster, Skandi trifft Industrial, Rund trifft Eckig oder geerbtes Vintage-Stück trifft Neu. Suche dir ein Thema aus und wiederhole es regelmäßig. Das Mischverhältnis spielt hierbei keine Rolle, 3:3, 2:3 oder auch nur ein Einzelgänger am Tisch – zuhause ist, was dir gefällt!

 

Patchwork Form-Mix: Wiederhole maximal zwei Stile oder Formen am Tisch

 

Stuhl-Mix: Farben

Hier gibt es zwei Kombinationsmöglichkeiten:

Modellgruppe: Du bleibst bei einem Modell, mischt hier aber nach Lust und Laune paarweise oder komplett die Farben. So entsteht ein kunterbunter Mix – Frohsinn vorprogrammiert.

Farbduo: Du beschränkst dich auf nur zwei Farben, zwischen diesen kann auch der Stil wechseln. Zum Beispiel drei Holzstühle in Weiß und drei Polsterstühle in Grau.

 

Patchwork Farben: Farbwiederholung ist essentiell, ob in Zweier- oder Dreiergrüppchen oder komplett entscheidest du

 

Super-Mix

Auf den Mix, fertig, los! Wo verschiedene Kulturen aufeinander prallen, ist ein reger Austausch, aber auch Chaos vorprogrammiert. Hier ist Vorsicht geboten. Soll heißen, schnapp dir ruhig komplett unterschiedliche Stühle, mixe Materialien, Wohnstile und Formen miteinander. Aber bleibe bei einer Farbfamilie, unter dessen Dach sich alle Familienmitglieder wohl und eingeordnet fühlen.

Beispiel: Neutrale Töne wie Beige, Weiß, Grau und Schwarz vertragen sich gut miteinander. Feminine Harmonie erhältst du durch Pink, Rosé und zartes Crème. Wenn du gerne kräftige Farben magst, dann versuche hier eine auszuwählen und verschiedene Farbabstufungen zu verwenden, beispielsweise tiefes Marineblau bis dezentes Blaugrau.

 

Super-Mix: Völlig verschiedene Gruppenmitglieder, die sich nur einer Farbfamilie zuordnen

 

Immer eine sichere Bank

Last but not least muss die Patchworkfamilie nicht nur aus Stühlen bestehen. Sitzbänke gesellen sich mindestens genauso gern zu ihren Stuhl-Geschwistern und sind nebenbei praktische Gesellen: Hier rutschen wir gerne auch mal näher beisammen, bei Bedarf, können sich auch im Flur oder im Garten verwendet werden. Einzige Bedingung an die Bank: Sie bringt schon vom Aufbau her den Mix zu Tisch, darf sich also vom Stil her Tisch und Stühlen anpassen.

 

Bank, Stuhl und Tisch - hier wird enger zusammengerutscht, sodass auch spontan alle Gäste Platz finden