RATGEBER

8 Tipps, die dich besser schlafen lassen

Gehörst du auch zu den Menschen, die nicht genug Schlaf abbekommen? Bis zu einem Drittel aller Menschen in den Industrienationen leiden unter Schlafstörungen. Ein gestörter Wechsel zwischen Schlafen und Wachen kann zu Stress, falscher Ernährung und verschiedenen Erkrankungen führen. Um an diese Thematik zu erinnern, wurde der Weltschlaftag ausgerufen, der in diesem Jahr am 17. März abgehalten wird.

Um Schlafproblemen vorzubeugen und gesund zu bleiben gibt es ein paar Dinge, die du ganz leicht für dich selbst tun kannst: In erster Linie solltest du dich in deinem Schlafzimmer wohlfühlen. Außerdem sollte es still und dunkel sein, denn Geräusche und Helligkeit stören deine Nachtruhe. Im Folgenden verraten wir dir noch ein paar Tricks, mit denen du besser schlafen kannst.

1. Die richtige Matratze finden

Wie wir herausgefunden haben, nennt fast jeder Fünfte eine unpassende Matratze als Grund, nicht gut zu schlafen. Dabei gibt es doch für jeden die perfekte Matratze – du musst sie nur finden. Beim Kauf solltest du dir auf jeden Fall Zeit nehmen und auch mal probeliegen, um herauszufinden, ob die Matratze deinen ganz persönlichen Bedürfnissen entspricht. Das kannst du zum Beispiel in einem unserer Showrooms tun. In unserem neuesten im Berliner Stilwerk haben wir sogar eine große Schlaf-Ecke mit Matratzen und Betten zum Testen eingerichtet.

 

 

Ob Kaltschaum, Federkern oder Gel: Mit der richtigen Matratze kannst du besser schlafen

 

Natürlich ist es ein bisschen viel verlangt, nach einer Minute liegen zu wissen, ob du mit dieser Matratze gute Nächte verbringst. Zudem muss sich dein Körper erst an die neue Schlafunterlage gewöhnen. Das wissen wir, und deswegen hast du 30 Tage volles Rückgaberecht – und auf unseren Smood-Matratzen darfst du sogar 100 Nächte probeschlafen. Auch der Lattenrost bzw. bei flexiblen Konstruktionen dessen Einstellung spielt eine Rolle beim Liegekomfort. Oder magst du mal ein Boxspringbett ausprobieren?
Es wird  übrigens empfohlen, die Matratze alle 7-8 Jahre auszutauschen.

2. Heizung über Nacht herunterdrehen

Bei 16 – 18° Celsius kann sich dein Körper nachts optimal regenerieren: Schön warm eingehüllt in die Bettdecke wird die Körperwärme gespeichert, während der Kopf kühl bleibt und der Körper sich entspannen und überschüssige Wärme abgeben kann. Das trägt zur Stärkung des Immunsystems bei, gleichzeitig werden körpereigene Prozesse beschleunigt und das Gehirn besser durchblutet. Wenn du nicht gerade an einer viel befahrenen Straße wohnst, ist es ratsam, das Fenster nachts zu öffnen. Frische, kühle Luft und viel Sauerstoff lassen einen erwiesenermaßen besser schlafen. In jedem Fall solltest du vor dem Zubettgehen noch einmal kurz durchlüften, um viel Sauerstoff für die Nacht zu haben.

 

Richte eine gemütliche Stimmung im Schlafzimmer her

3. Kühle Farben entspannen

Idealerweise sind Wände, Möbel und Bettwäsche im Schlafzimmer in Grau, Weiß, Blau oder Grün gehalten, denn kühle Farben senken die Raumtemperatur optisch, wirken beruhigend und erleichtern das Einschlafen.

Übrigens: Auch der Duft eines frischen Apfels auf dem Nachttisch soll die Entspannung fördern und beim einschlummern helfen.

 

Gemütlich und gleichzeitig entspannend: Bett und Textilien in kühlem Dunkelblau

4. Viel Natur im Schlafzimmer

Pflanzen im Schlafzimmer sind durchaus sinnvoll: Durch die Verdunstung von Feuchtigkeit tragen sie zu einem gesunden Schlafklima bei. Der Einwand, Pflanzen sollten besser aus dem Schlafzimmer verbannt werden, da sie nur tagsüber Sauerstoff abgeben, über Nacht aber wie Menschen Sauerstoff verbrauchen und Kohlendioxid produzieren, ist unbegründet: Die Mengen sind zu gering, als dass es auf unseren Sauerstoffvorrat einen Einfluss hätte. Auch Massivholzmöbel verbessern das Raumklima und schaffen ein Ambiente, das die Entspannung fördert. 

 

Holz und Pflanzen sorgen für ein angenehmes Raumklima

 

5. Bettwäsche regelmäßig wechseln

Deine Bettwäsche steht praktisch unter Dauerbelastung: Schweiß, Hautschüppchen und Haare ziehen Milben an, die sich im Bettzeug und in der Matratze niederlassen, weswegen die Bettwäsche regelmäßig gewechselt werden sollte, also mindestens alle vier Wochen, bei Allergikern sogar noch häufiger. Und jeder weiß, wie angenehm es ist, sich in frisch gewaschene Laken zu kuscheln. Für Matratzen gilt: mindestens einmal im Jahr wenden.

 

 

6. Das Bett ist zum Schlafen da

Im Bett fernzusehen, zu lesen oder zu grübeln ist nicht gesund. Unser Körper bringt das Bett dann unbewusst auch mit anderen Aktivitäten in Verbindung. Wenn wir unsere Schlafstätte also nicht ausschließlich zum Schlafen und Entspannen nutzen, ist unser Körper, sobald wir dann schlafen wollen, auf Aktivität eingestellt – ein Faktor, der Schlafprobleme begünstigt.

 

Nachts solltest du richtig zur Ruhe kommen, also schaffe ein Ambiente mit wenig Ablenkung

7. Verbanne dein Handy aus dem Bett

Genauso sollten wir darauf verzichten, vor dem Zubettgehen noch mit dem Handy herumzuspielen. Die blauen Wellenlängen des Lichts, die dein Smartphone, Tablet oder Laptop abgeben, sind Bestandteil des Tageslichts. Nehmen wir diese über die Augen auf, schaltet unser Gehirn auf den Wachmodus, obwohl wir das spät abends gar nicht mehr sind! Zwar gibt es inzwischen Apps und Funktionen wie ‘Night Shift’ in iOS, doch besser ist es, die elektronischen Geräte ganz beiseite zu legen. Ausnahme sind E-Reader ohne Bildschirmstrahlung.

8. Schlafrituale einführen

Bestimmte Rituale vor dem Schlafengehen erleichtern das Einschlafen. So könntest du vor dem Schlafen eine warme Milche mit Honig trinken oder zehn tiefe Atemzüge am offenen Fenster nehmen. Wenn du diese Handlungen stetig vor dem Zubettgehen wiederholst, stimmst du damit deinen Körper und Geist auf den Schlaf ein.

Und jetzt wünschen wir euch eine erholsame Nacht!