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Ratgeber

Watt, Lumen, Kelvin … Was ist was beim Lampenkauf?

Robert Goldbach • 05.01.2021 • 4 min geschätzte Lesezeit

Lampen online zu kaufen, bedeutet, sie nicht vorher in Aktion zu sehen. Das ist allerdings kein Grund, sich wieder stundenlang in Geschäften zu drängeln, denn alle wichtigen Informationen findest du in den Produktdaten. In diesem Ratgeber zeigen wir dir die wichtigsten Kennzahlen, was sie bedeuten und worauf du beim Lampenkauf achten musst.

Was sagen Watt bei Lampen aus?

Vor noch nicht allzu langer Zeit gab es nur die klassischen Glühlampen, und aus dieser Zeit haben wir die Wattangabe als Maß für Helligkeit verinnerlicht: 100 Watt-Birnen für große Räume, 40 Watt-Birnen für die Nachttischlampe, etc. Physikalisch besagt diese Angabe jedoch nur, wie viel Leistung aufgenommen wird. Moderne Leuchtmittel wie Leuchtdioden (LEDs) haben im Vergleich zur alten Glühbirne einen viel höheren Wirkungsgrad (siehe auch Energieeffizienzklasse), was zur Folge hat, dass eine LED-Birne mit einer Wirkleistung von 8 Watt dieselbe Lichtmenge erzeugt wie eine alte 60-Watt-Birne. Die gute alte Wattangabe sagt also nichts über die Helligkeit aus und hilft in erster Linie beim Vergleich mit dem, was wir kennen.

Was bedeutet Lumen bei Lampen?

Das Maß für die Helligkeit ist der Lichtstrom, der in Lumen (lm) angegeben wird. Die abgegebene Lichtmenge ist ja letztlich das, was wir wissen wollen. Wie bei Watt gilt auch hier die Grundregel: je mehr, desto heller. An dieser Tabelle kannst du dich orientieren, um Vergleichswerte zur Glühbirne zu erhalten.

So verhalten sich moderne Lichtquellen im Vergleich zur Glühbirne:

Wie wir bereits gesehen haben, brauchen effizientere Leuchtmittel weniger Leistungsaufnahme (sprich: geringerer Stromverbrauch), um dieselbe Helligkeit zu erzeugen. Während eine herkömmliche Glühlampe auf eine Lichtausbeute 10 Lumen pro Watt (lm/W) kommt (95 % der aufgenommenen Energie werden in Wärme umgesetzt!), generieren LEDs zwischen 60 und 170 lm/W. Und da die LED-Technologie sich fortlaufend weiterentwickelt, ist es durchaus möglich, dass Leuchtdioden in Zukunft noch weniger Strom verbrauchen, um auf die angegebene Lumen-Ausbeute zu kommen.

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Wie viel Lumen brauche ich für meine Beleuchtung?

Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, sondern wie immer kommt es darauf an. Zum einen will man es nicht immer gleich hell haben – im Wohnzimmer ist eine gemütliche schummrige Stimmung angesagt, in der Küche oder im Bad braucht man hingegen bestmögliche Sicht. Zum anderen benötigen dunklere Räume mehr Licht als helle, die Höhe und der Schnitt des Raums spielen eine weitere Rolle, und letztlich hat auch jeder seine persönlichen Vorlieben. Beachte auch die Lichtfarbe, die einen großen Einfluss auf die Atmosphäre hat.

Das Maß, das hier verwendet wird, ist Lumen pro Quadratmeter (lm/m²). Die Lichtleistung der einzelnen Leuchten kann einfach addiert werden. Diese Tabelle gibt ungefähre Richtwerte für die Grundbeleuchtung vor, an denen du dich orientieren kannst.

  • Wohnzimmer: 100 lm/m²
  • Flur: 140 lm/m²
  • Schlafzimmer: 100 lm/m²
  • Kinderzimmer: 100-140 lm/m²
  • Arbeitszimmer: 200-300 lm/m²
  • Küche: 300 lm/m²
  • Badezimmer: 300 lm/m²

Ein Beispiel: Dein Wohnzimmer hat eine Fläche von 25 m². Du willst es mit LED-Einbauleuchten erhellen, die jeweils 350 lm ausstrahlen. Um auf die Mindestlichtstärke von 2.500 lm (25 * 100 lm) für diesen Raum zu kommen, benötigst du 2.500 lm / 350 lm = 7,14, also sieben Spots (wahrscheinlich würde man hier je nach Grundriss sechs oder acht Stück anordnen). Die Grundbeleuchtung kannst du ergänzen mit Steh-Tisch- oder Wandleuchten.

Tipp:
Wenn du dimmbare Leuchtmittel verwendest, kannst du die Lichtstärke je nach Situation regeln.

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Energieeffizienzklasse

Bestimmt kennst du die nebenstehende Grafik, da Elektrogeräte und Leuchtmittel auf dieser Skala eingeordnet werden müssen. So haben Verbraucher auf einen Blick Auskunft über die Sparsamkeit eines Geräts. Wie sehr die Technik seit der Einführung 1998 fortgeschritten ist, zeigt sich schon daran, dass die Skala um die Noten A+, A++ und A+++ erweitert wurde, und F und G nicht mehr auf den Skalen abgedruckt werden. Ab 2020 wird im Zuge der neuen EU-Energielabel-Verordnung die Klassifizierung neu definiert und man kehrt zu den Noten A bis G (analog zum englischen Schulnotensystem) zurück. Mit LEDs als Leuchtmittel bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, was Sparsamkeit angeht.

Was bedeutet die Kelvin-Angabe beim Licht?

Licht ist nicht gleich Licht. Die Farbtemperatur gibt an, ob das Licht „warm“ oder „kalt“ wirkt. Diese umgangssprachliche Unterscheidung lässt sich auch wissenschaftlich in einer Skala darstellen, und das ist die Kelvin-Skala (K). Ein niedriger Kelvin-Wert deutet auf viele Rotanteile („warmes“ Licht), ein höherer auf bläuliches („kaltes“) Licht hin.

Die Lichtfarbe ist nicht nur für die dekorative Wirkung wichtig, sondern auch für unseren Biorhythmus. Schließlich wechselt sie ja auch im Verlauf des Tages: Morgens geht die Sonne rot auf, unser Körper beginnt, auf Aktivität zu schalten. Den höchsten Kelvin-Wert erreicht das Tageslicht um die Mittagszeit herum. Abends mischen sich wieder mehr Rotanteile ins Spektrum – ein Zeichen für den Körper, zur Ruhe zu kommen.

Zu Zeiten der Glühlampe kannte man nur das typische warme Licht. Moderne LEDs sind hingegen in der Lage, jede Farbtemperatur darzustellen. Zur Unterscheidung haben sich die folgenden Begriffe eingebürgert, um die Qualität des Lichts auszudrücken:

Warmweiß (1.500–3.300 K): Licht mit mehr Rotanteilen wirkt auf uns gemütlich und unterstützt beim Entspannen. Die traditionelle Glühbirne brennt mit einer Farbtemperatur von 2.700, eine Kerzenflamme bei 1.500 Kelvin. Diese Art von Leuchtmitteln ist für ein angenehmes Ambiente, in dem man zur Ruhe kommen will, richtig eingesetzt. Nimm sie zur Grundbeleuchtung im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder in deinem Arbeitszimmer.

Neutralweiß (3.300–5.300 K): In diesem Bereich liegt das Tageslicht am Vormittag oder Nachmittag. Halogenleuchten geben oftmals Licht in dem Spektrum ab. Es ist prima als Arbeitslicht in der Küche oder im Bad und ist auch empfehlenswert, wenn du Farben akkurat wahrnehmen willst (bspw. wenn du malst).

Tageslichtweiß (5.300–8.000 K): Obwohl dieses Licht dasselbe Spektrum aufweist wie die warme Mittagssonne, erscheinen uns tageslichtweiße Leuchtmittel erstaunlich bläulich, da wir künstliche Beleuchtung im warmweißen Spektrum gewöhnt sind. Tageslichtweiße Leuchtmittel schalten unseren Körper auf Aktivität, fördern die Konzentration und unterdrücken die Müdigkeit. Bei hohen Sehanforderungen (wenn du z. B. feine Details oder Farbnuancen wahrnehmen willst) braucht dein Auge möglichst tageslichtähnliches Licht. Deswegen werden tageslichtweiße Leuchtmittel bei Arbeitsleuchten eingesetzt, bei Fabrikbeleuchtungen, zum Ausleuchten von Fotos und Videos oder manchen Schreibtischleuchten.

Übrigens: Das Licht wirkt auf uns bei steigender Kelvin-Zahl nicht nur bläulicher, sondern auch heller. So erscheint ein tageslichtweißes Leuchtmittel bei selber Lichtleistung heller als ein warmweißes.

Außerdem hat auch die Lampe selbst einen Einfluss auf die Lichtqualität. So färben Lampenschirme aus Stoff oder Diffusoren von Deckenleuchten das Licht meist zusätzlich und geben ihm eine wärmere Anmutung.

Tipp:
Der Mix macht’s. Sorge für eine Mischung aus Leuchtmitteln je nach Anwendungsbereich: warmweiße Deckenleuchten für die stimmungsvolle Grundbeleuchtung, neutralweiße Küchenzeilenbeleuchtung, tageslichtweiße Schreibtischleuchte zum Arbeiten …


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