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Kann man Tapete auf Tapete kleben?

Lea Herbeck • 14.09.2022 • 3 min geschätzte Lesezeit

Neue Tapete einfach tapezieren oder was zu beachten ist

Du stehst vor einer Renovierung und würdest am liebsten auf das lästige Abziehen der alten Tapete verzichten? Wozu auch entfernen: Sie klebt doch noch tadellos an der Wand! Da kann man mit Sicherheit doch einfach eine neue Schicht auftragen — oder? Warum das nicht immer die beste Idee ist und welche Voraussetzungen die Wand haben sollte, damit man sie mit Tapeten tapezieren kann, erfährst du in diesem Ratgeber.

Tapete auf Tapete kleben — geht das überhaupt?

Tapete mit Muster in Küche und Wohnbereich

Vliestapete Ava Modern I von LIVINGWALLS | Vliestapete Feruminia von A.S. CRÉATION

Es wäre so schön einfach: Neue Tapete aussuchen und einfach auf die alte Tapete drüber kleistern. Früher hat man das sehr oft so gehandhabt. Wer schon mal ein altes Haus renoviert hat, hat mit Sicherheit an den Wänden auch mehr als nur eine Tapetenschicht entdeckt. Dennoch raten Experten grundsätzlich davon ab, einfach über die vorhandene Tapete neue zu kleben. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen eignet sich der alte Tapetenbelag nicht als guter Untergrund für die neue Schicht. Der Kleister für den Wandbelag ist wasserlöslich und entwickelt seine Klebekraft erst, nachdem das Wasser verdunstet ist. Würde man über die alte Tapete kleben, bedeutet das, dass auch der Kleister des ersten Tapetenbelags durch diesen Vorgang angelöst wird und nicht mehr richtig an der Wand klebt. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass dir ganze Tapetenbahnen entgegen kommen. Zum anderen hat eine doppelte Tapetenschicht negative Auswirkungen auf das Raumklima.

Aber noch ist doppeltes Tapezieren kein Gedanke, von dem du dich vollständig verabschieden musst. In manchen Konstellationen ist das Tapezieren auf alte Tapete möglich, ohne dass das Raumklima enorm verschlechtert wird oder dass sich die Wandverkleidung vollständig löst.

Übrigens: Eigentlich kann man so gut wie jede Tapete einfach überstreichen.

Welche Tapeten kann man übertapezieren?

Verschiedene grüne Tapeten im Wohnzimmer

Vlies Fototapete Oriental Finery von KOMAR | Vliestapete Dunkles Türkis mit Gold von BILDERWELTEN

Heute bestehen viele normale Tapeten aus mehreren Stoffen, wodurch Übertapezieren nicht mehr so einfach ist. Beispielsweise kommen Kunststoffe, Vinyl oder andere gemusterte Tapeten an die Wand. Diese sind zum Übertapezieren leider nicht geeignet. Zum Beispiel kann man Fototapeten auf manche Tapeten kleben, aber neue Tapete sollte man nicht auf eine bestehende Fototapete auftragen.

Hier ist eine Zusammenfassung, bei welchen Tapeten übertapezieren gelingen kann:

  • Papiertapete: Wenn zuvor eine Papiertapete an der Wand klebt, kannst du diese wirklich ohne Bedenken mit einer neuen überkleben. Der Untergrund dürfte bestens für eine neue Schicht vorbereitet sein.
  • Spaltbare Tapete: Diese Tapeten sind speziell so gefertigt, dass sich die Oberschicht sehr leicht von der Basis abziehen lässt. Zurück bleibt eine glatte Papierschicht an der Wand und darauf kann nun problemlos eine neue Tapete angebracht werden. Spaltbare Tapeten erkennt man an einem Symbol, allerdings haben das eher neuere Modelle. Bei alten spaltbaren Tapeten musst du es einfach vorsichtig testen.
  • Raufasertapete: Das ist die wohl verbreiteste Tapetenart — besonders in Mietwohnungen. Auch Raufaser kann man bedenkenlos übertapezieren. Sowohl mit neuer Raufaser- oder mit (dickerer) Vliestapete ist das möglich.
  • Vliestapeten: Im Prinzip eignen sich Vliestapeten dazu, übertapeziert zu werden. Aber gerade diese Art ist in der Regel einfach abzulösen, weswegen man sich doch eher überlegen sollte, die Tapete schnell zu entfernen und auf der glatten Wand die neue Tapete aufzutragen.

Was musst du beim Neutapezieren beachten?

Goldene Vliestapete aus Vlies im Schlafzimmer

Vliestapete Royal Palm Pearl von BOUTIQUE

Zunächst solltest du prüfen, ob der Untergrund gut auf die neue Tapete vorbereitet ist. Beim Tapezieren einer normalen, gestrichenen Wand sollte die Wand möglichst eben und sauber sein. Zudem solltest du niemals über eine feuchte Stelle tapezieren — die Wand oder auch neu gestrichene Wandfarbe muss komplett trocken sein. Zuletzt sollte der Tapetenkleister nicht zu stark von der Wand aufgesaugt werden. Wenn dies der Fall ist, hilft es, die Wand vor dem Tapezieren zu grundieren. 

Befindet sich bereits Tapete an der Wand und du möchtest diese entfernen, bevor du neue Tapetenbahnen aufträgst, dann kommt viel Wasser zum Einsatz. Die Tapete wird zuerst perforiert. Durch die kleinen Löcher kann das Wasser, das du anschließend mit einer Sprühflasche auf die Tapete sprühst, perfekt die Tapete einweichen. Ist das geschehen, kannst du langsam und gleichmäßig Tapetenbahnen abziehen. Bevor dann neu tapeziert werden kann, solltest du mit Spachtelmasse mögliche Wandschäden ausbessern.

Wenn du dich entschieden hast, Tapete auf Tapete zu kleben, muss die alte Tapete wirklich fest sitzen und trocken sein. Tapetenkleister auf Kunstharzbasis ist ideal dafür gemacht, um Tapete auf Tapete zu kleben. Den Kleber solltest du nun ein bisschen dicker als sonst anrühren. Das senkt das Risiko, dass er schnell durchdringt und den alten Kleister ablöst. Besser für die Haftung und auch das Raumklima ist es, wenn die zu übertapezierende Tapete nicht mit zusätzlicher Farbe gestrichen wurde. Es gelingt aber auch mit gestrichenen Tapeten, die jedoch am besten mit einer Dispersionsfarbe oder Mineralfarbe gestrichen worden sein sollte. Wasserdichte Latexfarbe ist für den neuen Tapetenkleister ungeeignet

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