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Ratgeber

Welcher Härtegrad bei Matratzen?

Luto Thecretia & Carola Bach • 11.07.2023 • 5 min geschätzte Lesezeit

2 Betten mit Matratze und Gestell aus Massivholz (Marke: Red Living), 1 Boxspringbett mit Kopfteil in Beige (Marke: Morteens)

Der Härtegrad beschreibt die Festigkeit einer Matratze und bezieht sich auf ihren Kern. Ziel ist dabei, dass die Wirbelsäule während des Schlafens so liegt, dass sie ihre natürliche Doppel-S-Krümmung behält.

Themenübersicht

Bei der Wahl des Härtegrads einer Matratze spielen mehrere Faktoren, wie z. B. Körperbau, -größe und -gewicht, eine zentrale Rolle.

  1. Härtegrad bei Matratzen.
  2. Matratze, Gewicht & Härtegrad.
  3. H2 oder H3?
  4. Rückenschmerzen & Co.
  5. Härtegrad & Übergewicht.
  6. Doppelbetten.
  7. Härtegrad bei Matratzentoppern.

Lies weiter und finde heraus, welche Faktoren in deinem Fall entscheidend sind.

Härtegrad bei Matratzen

Boxspringbett Avellino (Farbe: Beige; Marke: Mørteens), gezeigt aus drei Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Details.

Boxspringbett AVELLINO von Mørteens, mit Topper obendrauf für ein weicheres Liegegefühl.

Damit du komfortabel und orthopädisch korrekt liegen kannst, ist es wichtig, dass deine Matratze den richtigen Härtegrad für deine Körperfigur hat.

Ist der Härtegrad auf deine Körpermaße nicht wirklich ausgerichtet, so kann die Matratze zu langwierigen Schäden führen, wie z. B. chronischen Rückenschmerzen, Durchblutungsstörungen und Druckstellen.

5 Härtegrade

Bei Matratzen gibt es bis zu fünf verschiedene Härtegrade, welche je nach Körpergewicht und Körpergröße gewählt werden sollten. Der Härtegrad wird in der Regel mit der Abkürzung “H” oder auch “F” (= Härte bzw. Festigkeit) in Kombination mit einer Zahl von 1 bis 5 (= weich bzw. fest) angezeigt.

Bitte beachte: Härtegrade sind nicht genormt
Härtegrade sind jedoch nicht genormt, so dass alle Hersteller ihre eigenen Angaben machen können. Aber keine Sorge, meist sind die Einstufungen der Härtegrade zwischen den Herstellern sehr ähnlich.

Matratze, Gewicht & Härtegrad

Körpergewicht und Körpergröße sind die beiden zentralen Kriterien bei der Wahl einer neuen Matratze. Das gleiche Gewicht verteilt sich bei unterschiedlicher Größe anders, daher ist die Größe auch relevant.

  1. Härtegrad H1: bis 60 kg
    H1-Matratzen sorgen für ein besonders weiches Liegegefühl und sind etwa bei 55 kg sehr gut geeignet.
  2. Härtegrad H2: 60-80 kg
    H2-Matratzen sind die zweitmeistverkaufte Matratzensorte. Bei 60 kg ist dieser Härtegrad zu empfehlen – es sei denn, dass du lieber etwas weicher liegst, oder dass du ca. 165 cm groß oder größer bist.
  3. Härtegrad H3: 80-100 kg
    Der meistverkaufte Härtegrad bei Matratzen ist H3. In der Regel wirkt er relativ fest, stabil und sehr angenehm.
  4. Härtegrad H4: ab 100 kg
    H4-Matratzen sind der empfohlene Härtegrad bei Menschen über 100 kg. Bei vielen Herstellern gibt es keinen weiteren Härtegrad, so dass die Obergrenze in diesem Fall nicht festgelegt ist. Diese ist allerdings bei 150 kg für H4 erreicht.
  5. Härtegrad H5: ab 130 kg
    H5-Matratzen sind ab 130 kg bzw. 150 kg die beste Wahl, denn diese ultrafeste Variante stützt und entlastet die Wirbelsäule bestmöglich.

Welche Matratze: H2 oder H3?

Allgemein gesagt sind H3-Matratzen härter als H2-Matratzen und die Wahl zwischen einer H2- und einer H3-Matratze hängt vor allem von deinen eigenen Schlafbedürfnissen und Vorlieben ab.

H2-Matratzen bieten eine weichere Liegefläche und eignen sich vor allem für kleinere Körperfiguren mit geringerem Gewicht (ca. 60-80 kg).

H3-Matratzen sind mittelhart und bieten eine stabilere Unterstützung. Sie eignen also besonders für Menschen mit höherem Gewicht (ca. 80-100 kg) oder solche, die eine festere Liegefläche bevorzugen.

Auch die Schlafposition ist ein wichtiger Faktor, den du bei deiner Entscheidung berücksichtigen solltest, um die bestmöglich passende Matratze zu finden.

H2-Matratzen entdecken

H3-Matratze: bis wie viel kg?

Matratzen mit Härtegrad 3 sind für Menschen geeignet, die zwischen 80 und 100 kg wiegen. Der Härtegrad 3 wirkt in der Regel zu hart auf Menschen zwischen 50 und 70 kg.

Unser H3-Matratzen-Sortiment

Härtegrad wählen: Gewicht und Größe

Allgemein gilt: Je höher der Härtegrad einer Matratze, umso belastbarer ist sie. Mit folgender Formel kannst du den für dich passenden Härtegrad selbst ausrechnen:

  • Körpergewicht in kg < (Körpergröße in cm minus 100) → weich
  • Körpergewicht in kg = (Körpergröße in cm minus 100) → mittel
  • Körpergewicht in kg > (Körpergröße in cm minus 100) → fest

Beispiel: Du bist 170 cm groß und wiegst 65 kg. Dann berechnest du: Körpergröße 170 minus 100 = 70.
Körpergewicht 65 ist kleiner als 70, also: 65 < (170-100) → weich. In diesem Fall solltest du dich also für eine Matratze mit dem Härtegrad H2 entscheiden, je nach Hersteller, Schlafposition, Körperkonturen.

>> Matratze, Körpergewicht & Körperbau: wie und was wählen? <<
Erfahre mehr dazu in unserem Artikel.

Welcher Härtegrad bei Rückenschmerzen?

Der Härtegrad der Matratze sollte bei Rückenschmerzen vor allem im Zusammenhang mit dem eigenen Körpergewicht gewählt werden.

Als Faustregel gilt aber:
Bei einem kräftigeren Körperbau wird eine feste (H3) bis sehr feste (H4 bzw. H5) Matratze empfohlen, während für eine zierlichere Körperfigur eine weiche (H1) bis mittelfeste (H2) Matratze geeigneter ist.
Erfahre noch mehr dazu in diesem Artikel.

Eine Matratze mit dem richtigen Härtegrad lässt die schwereren Körperpartien wie Schulter und Po so weit einsinken, dass die Wirbelsäule ergonomisch korrekt gelagert wird.

Für spezifische Fragen entdecke unsere weiteren Artikel dazu:

  • Welche Matratzenhärte für Seitenschläfer?
    Erfahre hier, welche die richtige Matratze für Seitenschläfer ist.
  • Welcher Härtegrad bei Bandscheibenvorfall?
    Erfahre hier, welche die besten Matratzen bei einem Bandscheibenvorfall sind.

Harte Matratze & Rückenschmerzen

Eine Matratze mit zu hartem Härtegrad kann tatsächlich Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Druckstellen, Kopfschmerzen und Durchblutungsstörungen verursachen.

Grund dafür ist: Eine zu harte Matratze verhindert ein optimales Einsinken der Schulter.

Der Rücken liegt gerade auf, so dass sich die Wirbelsäule zu stark nach oben krümmt und unnatürlich hoch belastet wird.

Muskelverspannungen, die durch eine falsche Schlafhaltung entstehen, führen zu Kopfschmerzen sowie zu Rückenschmerzen: Besonders betroffen ist dabei der Lendenwirbelbereich. Nackenschmerzen sind vor allem durch Fehlstellung des ganzen Oberkörpers verursacht.

Bitte nimm solche Rückenschmerzen ernst, denn die Wirbelsäule kann dadurch langfristig Schaden nehmen.

Aud der anderen Seite lässt eine Matratze mit zu weichem Härtegrad das Becken zu tief einsinken, so dass die Wirbelsäule in der Körpermitte durchhängt. Dies kann zu Rückenschmerzen und Nackenverspannungen führen.

Zu unseren Matratzen

Welcher Härtegrad bei Übergewicht?

Hochwertige, hohe Matratze mit Frau darauf liegend (links) und Kissen-Decken-Set (rechts). Produktname: Smood (home24).

Premium-Komfortmatratze SMOOD, Made in Germany und erhältlich in 5 verschiedenen Größen.

Bei übergewichtigen Menschen sind Matratzen mit höherem Härtegrad zu empfehlen. Je nach Gewichtsspanne und Matratzenmarke sind der Härtegrad 3 (ca. 80-100 kg), der Härtegrad 4 (ab ca. 100 kg) bzw. der Härtegrad 5 (ab ca. 120/130 kg) die beste Matratzenwahl. Auch Größe und Körperbau beeinflussen die Wahl des idealen Härtegrads.

Wie sieht eine Matratze für übergewichtige Menschen denn aus?
Die Matratze sollte in jedem Fall als formstabile Schlafunterlage mit ausreichend Stützkraft dienen. Wähle eine hohe, feste Matratze, damit der Körper nicht einsinkt. Zudem sollte sie möglichst groß sein, damit beim Schlafen genügend Raum für alle Bewegungen vorliegt. Schließlich soll die Matratze eine hohe Atmungsaktivität haben, damit du beim Liegen nicht so leicht schwitzt. Dank der richtigen Matratze wird dein Schlaf gesund und erholsam.

Welchen Härtegrad wähle ich für zwei Personen?

In Bezug auf das Thema Härtegrad stehen Paare vor ähnlichen Problemen. Weniger kompliziert ist es natürlich,

Wenn beide Personen etwa gleich viel wiegen bzw. die Relation zwischen Körpergewicht und Körpergröße ungefähr gleich ist, wählt man eine große Matratze mit einem Härtegrad, der diesen Werten entspricht.

Unterscheiden sich die Körper allerdings in dieser Hinsicht, raten wir von einer durchgängigen Matratze mit nur einem Härtegrad ab.
Diese wäre nämlich für eine Person immer entweder zu weich oder zu hart, was negative Folgen nach sich ziehen kann.

Bei Partnern mit unterschiedlichen Liegebedürfnissen gibt es zwei mögliche Lösungen:

  1. Zwei Einzel-Matratzen mit zwei verschiedenen Härtegraden: Die unbequeme “Besucherritze” kann mit einem durchgängigen Matratzentopper überdeckt werden.
  2. Eine durchgängige Matratze mit zwei Kernen unterschiedlichen Härtegrades, wie unsere Smood. So kommt das Problem mit der Besucherritze erst gar nicht auf und beide können ergonomisch korrekt schlafen und kuscheln.

Was tun bei Partnern mit unterschiedlichen Liegebedürfnissen?
Du willst mehr zum Thema erfahren? Dann klicke auf den Link und entdecke unseren Artikel dazu.

Welchen Härtegrad sollte ein Topper haben?

Premium-Viscoschaumtopper KINX (Marke: Studio Copenhagen), gesehen aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln.

Premium-Viscoschaumtopper KINX von Studio Copenhagen.

Auch der Topper wird, wie die Matratze, in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Der Härtegrad des Toppers sollte deutlich niedriger sein als der der Matratze, um insgesamt ein weicheres Liegegefühl zu erzielen.

Empfindest du deine H3-Matratze als zu hart? Dann kannst du dich bspw. für einen Topper mit Härtegrad 1 entscheiden. Es gibt im Handel vier Topper-Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften und Härtegraden.

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