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Die ideale Matratze für deine Schlafposition finden

Carola Bach • 13.04.2021 • 7 min geschätzte Lesezeit

Junges Mädchen beim Schlafen in einem Holzbett mit vielen luftigen Kissen

Jede Schlafposition stellt andere Anforderungen an eine Matratze, um den Körper optimal zu unterstützen. Als Seitenschläfer solltest du dich für eine flexiblere Matratze entscheiden, während Rückenschläfer von einer besonders punktelastischen Matratze profitieren. Wenn du dich zu den Bauchschläfern zählst, dann empfehlen sich festere Matratzen mit hoher Rückstellkraft für einen gesunden Schlaf. Aktivschläfer sollten ebenfalls auf eine hohe Rückstellkraft achten. Wir zeigen dir, welche Matratze für welche Schlafposition am besten geeignet ist.

Die passende Matratze finden

In eine Decke gewickelte Frau auf einem Bett, die ein Buch liest

Nur wer sich gründlich informiert, kann die richtige Matratze für seine bevorzugte Schlafposition finden und entspannt schlafen.

Die entscheidende Frage zu Beginn lautet: Wie schläfst du am liebsten? Bist du jemand, der die meiste Zeit auf der Seite liegt, bevorzugst du das Zurücklehnen auf dem Rücken, oder ist der Bauch deine bevorzugte Entspannungsposition? Natürlich ändern wir im Schlaf häufig unsere Position, um uns bequemer zu fühlen, unsere Muskeln zu lockern und die Bänder zu entlasten. Dennoch neigen wir dazu, eine bestimmte Schlafhaltung zu bevorzugen.

In Zeiten von Verspannungen oder Rückenschmerzen versuchen wir oft, unsere gewohnte Schlafposition zu ändern, um Schmerzen zu vermeiden. Allerdings ist das möglicherweise nicht der richtige Ansatz, da wir normalerweise wenig Kontrolle über die Position haben, die unser Körper am meisten benötigt, um sich zu erholen. Vielmehr sollten wir prüfen, ob unsere Matratze optimal zu unserem Körper und unseren Schlafgewohnheiten passt, damit wir gesund und erholsam schlafen können.

Die Wahl deiner Schlafposition

Es gibt grundlegend drei verschiedene Schlafpositionen: Seitenschläfer, Rückenschläfer und Bauchschläfer, sowie die Kategorie der Aktivschläfer. Für einen gesunden Schlaf ist es in jeder Position entscheidend, dass die schwereren Körperteile wie Schultern und Hüften sanft einsinken, während andere Bereiche wie die Taille und der Nacken optimal gestützt werden, um die natürliche Doppel-S-Krümmung der Wirbelsäule beizubehalten.

Da jeder Mensch einzigartig ist, kannst du leicht herausfinden, wie dein Körper während des Schlafens liegen sollte, indem du dich aufrecht und bequem hinstellst. Genau in dieser Position sollte sich deine Wirbelsäule im Schlaf befinden, unabhängig davon, ob du Seitenschläfer, Bauchschläfer, Rückenschläfer oder Aktivschläfer bist.

Der Seitenschläfer

Rund zwei Drittel der Weltbevölkerung, meist Frauen, bevorzugen die Seitenlage beim Schlafen. Als Seitenschläfer liegst du oft halb auf dem Bauch, mit angewinkelten Armen und Händen in Richtung des Kopfes, ebenso wie die angewinkelten Knie, die sich nahe am Oberkörper befinden – daher wird diese Position oft als Embryostellung bezeichnet.

Körperliche Aspekte bei Seitenschläfern:

Vorteile: Die Seitenschlafposition ist im Allgemeinen vorteilhaft für den Körper, da sie die Atmung verbessert und den Rücken entlastet. Auf diese Weise können sich Muskeln, Bänder und Bandscheiben bestmöglich erholen und regenerieren. Darüber hinaus werden innere Organe in dieser Position am wenigsten belastet.

Nachteile: Aufgrund der seitlichen Verdrehung der Wirbelsäule zwischen Schulter und Becken sowie des seitlich geneigten Kopfes, und der unterschiedlichen Belastung der Muskulatur entlang der Wirbelsäule, kann die Seitenlage häufig zu Nacken- und Rückenschmerzen sowie unangenehmen Verspannungen führen. Viele Seitenschläfer klagen auch über eingeschlafene Arme.

Fazit: Die ideale Matratze für Seitenschläfer sollte ausreichend flexibel und elastisch sein, um Schulter und Becken sanft einsinken zu lassen, damit die natürliche Krümmung der Wirbelsäule erhalten bleibt und diese entlastet wird. Zusätzlich muss die Taille ausreichend gestützt werden, um unnatürliche Beugungen der Wirbelsäule an dieser Stelle zu vermeiden.

Die passende Matratze:

Für Seitenschläfer ist die Auswahl an geeigneten Matratzen vielfältig. Entscheidend ist, dass die Matratze eine gleichmäßige Druckverteilung ermöglicht und in verschiedenen Liegezonen aufgeteilt ist, um sich optimal an den Körper anzupassen.

Besonders empfehlenswert sind punktelastische Matratzen, die an den Stellen nachgeben, an denen der Körper aufliegt, wie Kaltschaummatratzen, Viscoschaummatratzen oder Gelschaummatratzen.

Zusätzlich sollte die Matratze eine Mindesthöhe von 18 cm haben, um sicherzustellen, dass die schwereren Körperpartien ausreichend einsinken können. Ein Tellerlattenrost ist eine sinnvolle Wahl für Seitenschläfer, da er im Schulterbereich individuell eingestellt werden kann.

Der Rückenschläfer

Ungefähr jeder Fünfte, meist Männer, bevorzugt die Rückenlage beim Schlafen, wodurch sie zur zweithäufigsten Schlafposition weltweit wird. Vielleicht erklärt sich damit das Klischee, dass Männer häufiger schnarchen als Frauen, denn der Schlaf auf dem Rücken begünstigt lautes Schnarchen. Schnarchgeräusche entstehen, wenn Kiefer und Zunge entspannen und nach hinten sinken.

Körperliche Aspekte bei Rückenschläfern:

Vorteile: Die Rückenlage wird allgemein als gesunde Schlafposition angesehen, da das Körpergewicht gleichmäßig auf die Liegefläche verteilt wird. Der Kopf, der Nacken und die Wirbelsäule werden in der Rückenlage leicht angehoben, was den Rückfluss von Magensäure reguliert. Daher ist diese Position besonders vorteilhaft für Menschen mit sogenannten Reflux-Symptomen, die häufig mit aufsteigender Magensäure und Sodbrennen zu kämpfen haben.

Nachteile: Da Rückenschläfer tendenziell weniger Bewegung ausführen, werden die Muskeln und Bänder möglicherweise nicht ausreichend gelockert und entspannt. Daher ist es besonders wichtig, eine Matratze auszuwählen, die Nacken und Wirbelsäule ausreichend stützt, um Schmerzen und Verspannungen vorzubeugen.

Fazit: Die ideale Matratze für Rückenschläfer sollte punktelastisch sein und eine optimale Druckentlastung bieten, um die Bandscheiben zu regenerieren. Besonders der Rücken sollte durch die Matratze bestmöglich gestützt werden, um ein Durchhängen zu verhindern.

Die passende Matratze:

Rückenschläfer haben die Wahl aus einer Vielzahl von Matratzentypen. Um jedoch Rücken und Wirbelsäule optimal zu entlasten, empfiehlt sich eine nicht zu feste und gleichzeitig punktelastische Matratze, wie beispielsweise Kaltschaummatratzen, Gelschaummatratzen oder Viscoschaummatratzen.

Auf diese Weise wird der Körper im Bereich der Lendenwirbelsäule unterstützt, das Becken hängt nicht durch, und die Wirbelsäule kann sich entspannen. Liegezonen-Matratzen sind auch hier empfehlenswert, um den Körper ergonomisch ideal auszurichten.

Der Bauchschläfer

Etwa 13 % der Erwachsenen bevorzugen die Bauchlage beim Schlafen. Bauchschläfer liegen oft flach auf dem Bauch, häufig ohne Kissen, und strecken die Arme entweder weit aus oder legen sie unter den Kopf. Obwohl die Bauchlage bei Babys beliebt ist, nimmt sie mit zunehmendem Alter bei vielen Menschen ab und wird durch die Seiten- oder Rückenlage ersetzt. Im Gegensatz zu Rückenschläfern wechseln Bauchschläfer häufiger ihre Schlafposition, meist, um Schmerzen auszugleichen.

Körperliche Aspekte bei Bauchschläfern:

Vorteile: Leider bietet die Bauchlage keine natürlichen Vorteile. Daher ist es wichtig, den Körper eines Bauchschläfers durch die richtige Matratze zu unterstützen.

Nachteile: Die Bauchlage gilt als die ungünstigste Schlafposition, da sie häufig mit verschiedenen Schmerzen einhergeht. Um atmen zu können, dreht der Bauchschläfer den Kopf zur Seite, was zu einer ungünstigen Verdrehung der Halswirbelsäule führen kann. Dies hat zur Folge, dass die Wirbelsäule vom Steißbein bis zum Kopf nicht ergonomisch korrekt ausgerichtet ist. Dies kann zu unangenehmen Nacken- und Rückenschmerzen, Kreuzbeinschmerzen, Kopfschmerzen und Kieferproblemen führen. Zudem erhöht die Bauchlage den Druck auf die inneren Organe, was die Durchblutung erschwert.

Aufgrund der eingeschränkten Durchblutung, die auch durch die Armposition unter dem Kopf verursacht wird, gelangt weniger Sauerstoff in das Gewebe (was im Gesicht sogar zu Falten führen kann). Da der Bauch zur Matratze zeigt, werden die Schultern nicht ausreichend entlastet. Zuletzt führt die Bauchlage zu einem unruhigeren Schlaf, da die eingeschränkte Durchblutung und die erschwerte Atmung dazu führen, dass Bauchschläfer häufiger aufwachen und sich daher im Schlaf weniger erholen können.

Fazit: Die richtige Matratze für Bauchschläfer sollte die Wirbelsäule bestmöglich entlasten. Um ein Hohlkreuz zu vermeiden, sollte die Matratze im Beckenbereich etwas fester sein, während sie gleichzeitig eine gewisse Einsinktiefe im Beckenbereich ermöglichen sollte, um eine Stauchung der Lendenwirbelregion zu verhindern. Die ideale Matratze für Bauchschläfer sollte also eine Art „Alleskönner“ sein, die die richtige Balance findet. Eine zu harte Matratze verhindert das Einsinken des Körpers und belastet die Muskulatur, während eine zu weiche Matratze die Wirbelsäule durchhängen lässt und zu einem ausgeprägten Hohlkreuz führen kann.

Die passende Matratze:

Für Bauchschläfer ist eine tendenziell festere Matratze zu empfehlen, um den Körper optimal zu unterstützen. Punktelastische Matratzen mit hoher Rückstellkraft sind ideal, da sie sich schnell an neue Schlafpositionen anpassen und die Bewegungen eines unruhigen Schläfers nicht einschränken.

Taschenfederkernmatratzen, Tonnentaschenfederkernmatratzen sowie Kaltschaummatratzen mit Liegezonen sind geeignete Matratzen für Bauchschläfer.

Gelschaummatratzen und Viscoschaummatratzen sind weniger empfehlenswert, da ihre weiche Schaumschicht eine ungesunde Überdehnung des Nackens verursachen kann. Nur wenn die Schaumschicht weniger als 3 cm beträgt, sind auch Viscoschaummatratzen oder Gelschaummatratzen für Bauchschläfer geeignet. Beachte jedoch, dass insbesondere Viscoschaummatratzen eine langsamere Rückstellkraft haben und sich zeitverzögert an neue Positionen anpassen.

Der Aktivschläfer

Ungefähr jeder Zehnte von uns ist ein Aktivschläfer und bewegt sich in der Nacht mehrfach pro Stunde, bis zu 50 Mal pro Nacht, von einer Position zur anderen. Oftmals liegt die Ursache für dieses Schlafverhalten in der falschen Matratzenwahl.

Körperliche Aspekte bei Bauchschläfern:

Vorteile: Aktivschläfer sind bekannt dafür, sich im Schlaf intensiv zu bewegen. Diese Schlafbewegungen sind wichtig für die Regeneration von Muskulatur und Bändern …

Nachteile: … dennoch können übermäßige Bewegungen während des Schlafs zu einem unruhigen und unterbrochenen Schlaf führen, was die körperliche Erholung beeinträchtigen kann.

Fazit: Aktivschläfer haben oft Schwierigkeiten, die richtige Matratze zu finden, da sie gleichzeitig Seitenschläfer, Bauchschläfer und Rückenschläfer sein können. Aus diesem Grund ist eine äußerst flexible und punktelastische Matratze die beste Wahl, da sie sich rasch an verschiedene Schlafpositionen anpasst. Eine Matratze mit hoher Rückstellkraft ist hierbei besonders empfehlenswert. Zonierungselemente, wie sie in 7-Liegezonen-Matratzen zu finden sind und insbesondere Schulter und Rücken entlasten, können von großem Vorteil sein.

Die passende Matratze:

Ähnlich wie Bauchschläfer profitieren Aktivschläfer von Kaltschaummatratzen, Taschenfederkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen. Diese Matratzentypen sind äußerst punktelastisch und passen sich schnell an wechselnde Schlafpositionen an. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine gute Atmungsaktivität aus, was insbesondere für Allergiker, die gerne auf dem Bauch schlafen, von Vorteil ist.

Viscoschaummatratzen und Gelschaummatratzen, die sich langsamer an neue Schlafpositionen anpassen, sind weniger ideal für Aktivschläfer geeignet.

Schlussbemerkung

Frau beim morgendlichen Strecken auf dem Bett

Ganz gleich, welche Schlafposition du bevorzugst, nur mit der richtigen Matratze kannst du erholt in den Tag starten.

Die Wahl der richtigen Matratze ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf, unabhängig von deiner bevorzugten Schlafposition – sei es Seitenschläfer, Rückenschläfer, Bauchschläfer oder Aktivschläfer. Eine flexible Matratze für Seitenschläfer, punktelastische Matratzen für Rückenschläfer, festere Matratzen mit hoher Rückstellkraft für Bauchschläfer und flexible, punktelastische Matratzen für Aktivschläfer sind empfehlenswert. Die richtige Matratze sorgt dafür, dass deine Wirbelsäule in einer natürlichen Position bleibt und du jede Nacht erholsam schläfst. Beachte dabei immer deine individuellen Bedürfnisse und Vorlieben, um sicherzustellen, dass du mit neuer Energie in den Tag startest.

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