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Der Härtegrad einer Matratze

Auf der Suche nach der passenden Matratze solltest du dem sogenannten Härtegrad besondere Beachtung schenken. In unserem Glossar der Matratzen-Termini erklären wir dir, was der Härtegrad genau ist, worauf du bei deiner Kaufentscheidung achten solltest und welcher Härtegrad der richtige für dich ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist der Härtegrad?
  2. Wie finde ich den richtigen Härtegrad?
  3. Härtegrade im Detail
  4. Härtegrad bei unterschiedlichen Matratzenarten
  5. Die richtige Matratze für Partner
  6. Folgen eines falschen Härtegrads

Was ist der Härtegrad bei Matratzen?

Der Härtegrad einer Matratze bezieht sich auf ihren Kern und beschreibt dessen Festigkeit in Relation zum Körpergewicht und zur Körpergröße. Die Wahl des richtigen Härtegrades ist entscheidend für ein orthopädisch korrektes sowie komfortables Liegen. Wichtigstes Kriterium für die Bestimmung des Härtegrades ist, dass die Wirbelsäule während des Schlafens unbedingt in ihrer natürlichen Doppel-S-Krümmung gehalten wird.

Meist wird der Härtegrad mit der Abkürzung “H” (Härte) bzw. “F” (Festigkeit) in Kombination mit einer Zahl von 1 (weich) bis 5 (fest) angezeigt. Allerdings sind Härtegrade nicht genormt, sodass alle Hersteller ihre eigenen Angaben machen können. Aber keine Sorge, meist sind die Einstufungen der Härtegrade zwischen den Herstellern sehr ähnlich.

Wie finde ich den richtigen Härtegrad einer Matratze?

Wichtig für die Bestimmung des Härtegrades einer Matratze ist nicht nur – wie viele denken – dein Körpergewicht, sondern auch deine Körpergröße. Schließlich verteilt sich das gleiche Gewicht bei unterschiedlicher Größe anders.Bevor du allerdings in die detaillierte Bestimmung gehst, kannst du dich zunächst als ungefähre Richtlinie an folgende Einteilung halten:

HärtegradKörpergewicht
H1 (weich)bis 60 kg
H2 (mittel)bis 80 kg
H3 (mittelfest)bis 100 kg
H4 (fest)ab 100 kg
H5 (sehr fest)ab 130 kg

Kauftipp:

Allgemein gilt: Je höher der Härtegrad einer Matratze, desto belastbarer ist sie. Mit folgender Formel kannst du den für dich passenden Härtegrad selbst ausrechnen:

  • Körpergewicht in kg < (Körpergröße in cm minus 100) → weich
  • Körpergewicht in kg = (Körpergröße in cm minus 100) → mittel
  • Körpergewicht in kg > (Körpergröße in cm minus 100) → fest

Beispiel:

Du bist 170 cm groß und wiegst 65 kg, dann berechnest du:

Körpergröße 170 minus 100 = 70
Körpergewicht 65 ist kleiner als 70, also:
65 < (170-100) → weich

In diesem Fall solltest du dich also für eine Matratze mit dem Härtegrad H2 entscheiden, je nach Hersteller, Schlafposition, Körperkonturen und ggf. körperlichen Beschwerden wie Rückenprobleme etc.

Unterschiedliche Härtegrade im Detail

Härtegrad 1 – bis 60 kg

Da so ein niedriges Körpergewicht bei Erwachsenen eher selten ist, werden nur wenige Matratzen mit dem Härtegrad 1 hergestellt. Auch, wenn man ein weiches Liegegefühl bevorzugt, aber mehr (wenn auch nur etwas mehr) als 60 kg wiegt, sollte unbedingt ein höherer Härtegrad gewählt werden.

Härtegrad 2 – 60–80 kg

Matratzen mit dem Härtegrad 2 ist neben H3 der häufigst verwendete Härtegrad bei Matratzen, vor allem bei Frauen. Wiegt man mehr als 80 kg, sollte man – auch wenn man gern noch weicher liegen möchte – nicht H2 wählen, da es sonst aufgrund von mangelnder Stützwirkung zu orthopädischen Problemen kommen kann.

Härtegrad 3 – 80–100 kg

Der meistverkaufte Härtegrad bei Matratzen ist H3. Je nach Hersteller kann man diesen Härtegrad auch wählen, wenn man bis zu 110 oder auch 120 kg wiegt. Allerdings empfiehlt sich bei einem Gewicht um 120 kg eine Matratze mit Härtegrad 4, um eine optimale Stützung zu erzielen.

Härtegrad 4 – ab 100 kg

Der empfohlene Härtegrad bei Menschen über 100 kg ist H4. Bei vielen Herstellern gibt es keinen weiteren Härtegrad, sodass die Obergrenze in diesem Fall nicht festgelegt ist. Diese ist allerdings bei 150 kg für H4 erreicht.

Härtegrad 5 – ab 130 kg

H5 ist der seltenste Härtegrad bei Matratzen, da auch wie bei H1 nur wenige Menschen mehr als 130 kg wiegen. Gemessen an der Obergrenze von H4 mit 150 kg, sind Menschen mit 130–150 kg meist mit H4 gut beraten, ab 150 kg sollte man jedoch die ultrafeste Variante mit dem Härtegrad H5 wählen, um die Wirbelsäule bestmöglich zu stützen und entlasten.

Härtegrad bei unterschiedlichen Matratzenarten

Da verschiedene Matratzenarten Unterschiede in Material, Herstellung und Liegekomfort/-gefühl aufweisen, unterscheiden sie sich natürlich auch hinsichtlich ihres Härtegrades. Wir zeigen dir hier einmal die Unterschiede in Hinblick auf den Härtegrad bei verschiedenen Matratzenarten.

Härtegrad bei Federkernmatratzen
Generell sind Federkernmatratzen für sehr viele Schlafgewohnheiten geeignet. Dabei zählt ihr Härtegrad natürlich mit zu den entscheidenden Faktoren.
Der Härtegrad einer Federkernmatratze hängt von der Schaumauflage, der Drahtstärke sowie der Anzahl der Windungen und Federn ab. Eine höhere Anzahl an Federwindungen macht die Matratze fester. Außerdem wird die Matratze durch eine höhere Anzahl an Federn punktelastischer, d.h. der Körper wird an jeder Stelle optimal gestützt. Entscheidend ist wie bei allen Modellen, dass die Matratze zum Körper passt.

Härtegrad bei Kaltschaummatratzen
Eine Kaltschaummatratze bietet – je nach Typ – ein mittelfestes bis festeres Liegegefühl. Darüber hinaus sind einige Kaltschaummatratzen meist mit Liegezonen versehen, wodurch das Liegegefühl mit beeinflusst wird. Dabei wird die Matratze nach bestimmten Körperpartien spezifisch eingeschnitten, damit diese mehr einsinken und sich daraus eine gerade Körperlage ergibt.

Härtegrad bei Viscoschaummatratzen und Gelschaummatratzen
Da Viscoschaummatratzen und Gelschaummatratzen aus einer weichen Viscoschaum- bzw. Gelschaum-Schicht in Kombination mit einem stützenden Kern aus festerem Material (meist Taschenfedern oder Kaltschaum) bestehen, versprechen Viscoschaum- und Gelschaummatratzen von Natur aus ein weicheres Liegegefühl. Aus diesem Grund solltest du bei dem Kauf von Viscoschaum- oder Gelschaummatratzen auf die Beschaffenheit des Kerns achten, damit schwerere Partien wie Schultern und Po, die ohnehin stärker einsinken als andere Körperpartien, nicht zu stark durchhängen. Generell sind Gelschaummatratzen ein Stück weit beliebter als Viscoschaummatratzen, da sie durch ihr innovatives Material nicht nur ein weiches Liegeempfinden aufweisen, sondern zusätzlich sehr atmungsaktiv sind.

Haben Lattenroste auch verschiedene Härtegrade? 
Nein, einen Härtegrad bei Lattenrosten gibt es nicht. Allerdings ist die Wahl eines passenden Lattenrosts genauso wichtig, wie der Kauf einer für deinen Körper und Schlafgewohnheiten optimalen Matratze. Matratze und Lattenrost sollten also so miteinander harmonieren, dass sie ein komfortables Liegegefühl begünstigen und deinen Körper in einer orthopädisch korrekten Lage halten. Auch, wenn wir bei einem Lattenrost nicht zwischen verschiedenen Härtegraden wählen können, gibt es dennoch die Möglichkeit, den Lattenrost anhand von Schiebevorrichtungen oder (bei einem Tellerlattenrost) durch die einzelnen Module individuell einzustellen.

Die richtige Matratze für Partner finden

Welchen Härtegrad wähle ich für zwei Personen?

Wir alle haben unterschiedliche Körperformen und Schlafgewohnheiten. Daher kann nahezu jeder mitreden, wenn es um lustige Bettgeschichten geht: Da nimmt der eine dem anderen ständig die Decke weg, und der andere bewegt sich so viel, dass der Partner fast jede Nacht beinahe aus dem Bett katapultiert wird.

In Bezug auf das Thema Härtegrad stehen Paare vor ähnlichen Problemen. Weniger kompliziert ist es natürlich, wenn beide Personen in etwa gleich viel wiegen bzw. die Relation zwischen Körpergewicht und Körpergröße ungefähr gleich ist. Dann wählt man eine große Matratze mit einem Härtegrad, der diesen Werten entspricht.

Unterscheiden sich die Körper allerdings in dieser Hinsicht, wird es schon schwieriger, den richtigen Härtegrad zu finden. In diesem Fall sollte man auf keinen Fall eine durchgängige Matratze mit nur einem Härtegrad wählen. Diese wäre dann für eine Person immer zu weich oder zu hart, was negative Folgen nach sich ziehen kann. Es gibt also zwei Möglichkeiten. Die beiden entscheiden sich für zwei Matratzen mit dem zwei verschiedenen Härtegraden. Die unbequeme “Besucherritze” kann mit einem durchgängigen Matratzentopper überdeckt werden. Die zweite Variante ist eine durchgängige Matratze mit zwei Kernen unterschiedlichen Härtegrades, wie unsere Smood. So kommt das Problem mit der Besucherritze erst gar nicht auf und beide können ergonomisch korrekt schlafen und kuscheln.

Folgen eines falschen Härtegrads

Gerade haben wir noch von Partnern gesprochen, die unterschiedliche Härtegrade benötigen, weil sich ihre Körper ergonomisch stark unterscheiden. Aber was genau können die negativen Folgen eines falschen Härtegrades sein?

Eine Matratze mit zu weichem Härtegrad …

… lässt das Becken zu tief einsinken, sodass die Wirbelsäule in der Körpermitte durchhängt. Dies kann zu Rückenschmerzen und Nackenverspannungen führen.

Eine Matratze mit zu hartem Härtegrad …

… verhindert ein optimales Einsinken der Schulter, sodass sich die Wirbelsäule an dieser Stelle zu stark nach oben krümmt. Dadurch kann es chronischen Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Druckstellen und Durchblutungsstörungen kommen.

Fazit: Eine Matratze mit dem richtigen Härtegrad …

… lässt die schwereren Körperpartien wie Schulter und Po so weit einsinken, dass die Wirbelsäule ergonomisch korrekt gelagert wird.

Kurz und knapp

Bei Matratzen gibt es bis zu fünf verschiedene Härtegrade, welche je nach Körpergewicht und Körpergröße gewählt werden sollten. Für die orthopädisch korrekte Lagerung des Körpers und zur Entlastung der Wirbelsäule sollte der Härtegrad einer Matratze unbedingt auf die Körpermaße ausgerichtet sein, da sonst langwierige Schäden die Folge sein können, welche wiederum zu chronischen Rücken- und Nackenschmerzen, Durchblutungsstörungen und Druckstellen führen können.

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