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Welche Matratze für welches Körpergewicht? | home24

Matratzen
FAQ

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Matratze

Welche Matratze für welches Körpergewicht
& welchen Körperbau?

Für eine neue Matratze solltest du verschiedene Parameter wie Körpergewicht, Körperbau und Körpergröße berücksichtigen. So stellst du sicher, dass sich die Matratze optimal an deinen Körper anpasst. Andernfalls können schwerwiegende gesundheitliche Probleme die Folge sein. Eine große Rolle spielt u.a. der Härtegrad von Matratzen. Was du sonst noch beachten solltest, erfährst du hier.

Welche Matratze passt zu deinem Gewicht, deinem Körperbau und deiner Größe? bei home24
Welche Matratze passt zu deinem Gewicht, deinem Körperbau und deiner Größe? bei home24

Worauf muss ich beim Kauf einer Matratze achten?

In Hinblick auf deine Körpermaße ist es wichtig, entgegen der Meinung vieler Ratgeber nicht nur dein Körpergewicht, sondern genauso deine Körpergröße einzubeziehen.
Entscheidend für die richtige Matratze ist u.a. der Härtegrad von Matratzen, der ihre Festigkeit anzeigt. Der richtige Härtegrad bei Matratzen ist wichtig, um chronischen Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Durchblutungsstörungen oder Druckstellen effektiv vorzubeugen.

Die unterschiedlichen Matratzen-Härtegrade (H1 bis H5) werden allerdings nur anhand von unterschiedlichen Gewichtsspannen festgelegt:

Härtegrad H1 bzw. F1 H2 bzw. F2 H3 bzw. F3 H4 bzw. F4 H5 bzw. F5
Körpergewicht bis 60 Kg bis 80 Kg bis 100 Kg ab 100 Kg ab 130 Kg
Liegegefühl weich mittel mittelfest fest sehr fest

Da sich das Körpergewicht bei unterschiedlicher Körpergröße aber andersartig verteilt, sollte unbedingt die Relation zwischen Gewicht und Größe berücksichtigt werden. Eine Person mit 190 cm Größe und 80 kg liegt beispielsweise besser auf einer Matratze mit dem Härtegrad H2, wohingegen eine Person, die 160 cm groß ist und ebenso 80 kg wiegt, eine festere Matratze mit H3 wählen sollte (siehe Formel unter „Wie bestimme ich den richtigen Härtegrad einer Matratze?“).

Wichtig zu wissen ist, dass diese Härtegrade nicht genormt sind, sodass jeder Hersteller seine eigenen Angaben machen darf. Aber keine Sorge, meist sind die Einstufungen der Härtegrade zwischen den Herstellern relativ gleich.

Faustregeln zu Körpergewicht und Körpergröße

Allgemein gilt: Je höher der Härtegrad einer Matratze, desto belastbarer ist sie. Schwerere Personen sind also meist mit einem höheren Härtegrad gut beraten, leichtere Personen mit einem niedrigeren Härtegrad.
In Hinblick auf die Matratzengröße gilt: Eine Matratze sollte 30 cm länger als dein Körper und mindestens 90 cm breit sein.

Außerdem bringen manche Körpermaße oft bestimmte Körpereigenschaften mit sich. So neigen schwerere Personen häufig zum vermehrten Schwitzen, leichtere Personen frieren schneller. Auch auf derartige Charakteristika sollte beim Matratzenkauf geachtet werden. Schwerere Personen sollten also auf eine Matratze mit einer hohen Atmungsaktivität und gewissen Matratzenhöhe von mindestens 24 cm zurückgreifen, welche das Gewicht bestmöglich abfedern kann.

Hierfür eignen sich z.B. (Tonnentaschen-) Federkernmatratzen oder Gelschaummatratzen. Für leichtere Personen, die schneller frieren, sind vor allem Viscoschaummatratzen oder Kaltschaummatratzen passend, da sie wärmespeichernd sind.

Wie bestimme ich den richtigen Härtegrad einer Matratze?

Wie erwähnt beschreibt der Härtegrad einer Matratze ihre Festigkeit. Anhand folgender Formel, welche sowohl Körpergewicht als auch Körpergröße berücksichtigt, kannst du den für dich passenden Härtegrad selbst ausrechnen:

  • Körpergewicht in kg < (Körpergröße in cm minus 100) → weich
  • Körpergewicht in kg = (Körpergröße in cm minus 100) → mittel
  • Körpergewicht in kg > (Körpergröße in cm minus 100) → fest

Beispiel:

Du bist 180 cm groß und wiegst 90 kg, dann berechnest du:

  • Körpergröße 180 minus 100 = 80
  • Körpergewicht 90 ist größer als 80, also:
  • 90 > (180-100) → fest

In diesem Fall solltest du dich also für eine Matratze mit dem Härtegrad H3 entscheiden, je nach Hersteller, Schlafposition, Körperkonturen und ggf. körperlichen Beschwerden wie Rückenprobleme etc.

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Auch Körperbau und Schlafgewohnheiten sind entscheidend

Nicht nur das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße ist ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Matratze, auch der Körperbau sollte ausreichend beachtet werden. Manche Menschen haben eine schmalere Taille, andere neigen zum Hohlkreuz, der andere wiederum hat eine breitere, kräftigere Schulterpartie. Derartige Kriterien wie die Ausprägung von Becken, Schultern oder Taille wirken sich genau wie die Körpergröße enorm auf die gesamte Gewichtsverteilung des Körpers auf der Liegefläche aus und haben dadurch natürlich Einfluss auf die Wahl der Matratze. Eine Einteilung der Matratze in Liegezonen ist für den Komfort und die Entlastung einzelner Körperpartien also sehr empfehlenswert. Genauso verhält es sich mit individuell einstellbaren Lattenrosten, diese können besonderen Anforderungen von Körperpartien wie Schulter, Nacken oder Becken nachkommen und sie bestmöglich entlasten.

Außerdem sollten auch Schlafvorlieben berücksichtigt werden, denn nur, weil jemand schwerer ist, möchte er aber vielleicht trotzdem ein etwas weicheres Liegegefühl genießen. Wenn die Matratze zu hart ist, kann derjenige entsprechend nicht so gut schlafen.
Menschen mit einem markanten Körperbau sollten auf Matratzen mit hoher Punktelastizität zurückgreifen, also auf Matratzen, die sich an den Körper anpassen, wie z.B. Gelschaum-Matratzen, Viscoschaum-Matratzen oder Kaltschaum-Matratzen. Flächenelastische Matratzen, die nicht nur an den aufliegenden Stellen nachgeben, können im Gegensatz zu punktelastischen Matratzen eine stärkere Ausformung von Körperpartien nicht ausreichend ausgleichen.

Der Körperbau unterteilt in HEIA-Kategorien

Matratzenratgeber Körperbau H

Matratzenratgeber Körperbau E

Matratzenratgeber Körperbau I

Matratzenratgeber Körperbau A

Wie erwähnt, gehört auch der Körperbau zu einem wichtigen Kriterium beim Matratzenkauf. Um seinen Körperbau besser einschätzen zu können, wurde die sogenannte „HEIA“-Kategorisierung ins Leben gerufen. Dabei lehnt sich die jeweilige Körperform an einen der vier Buchstaben.

Der H-Typ

  • groß und kompakt, besonders an Schulter, Brust und Bauch
  • etwas schmalere Hüfte, mehr Bauch als Po
  • meist ein schwerer, schrankförmiger Mann

Die Matratze sollte den Körper ausreichend stützen und besonders atmungsaktiv sein

Der E-Typ

  • groß und eher schlank
  • Hüfte und Schultern ungefähr gleich breit, Schultern ggf. etwas breiter als Hüfte
  • Po und Bauch nicht besonders ausgeprägt
  • meist ein großer, kräftiger Mann

Die Matratze sollte den Körper ausgeglichen stützen

Der I-Typ

  • klein bis mittelgroß und schlank
  • Hüfte und Schultern ungefähr gleich breit
  • Po und Bauch nicht besonders ausgeprägt
  • meist kleine/mittelgroße, leichte Frau

Die Matratze sollte den Körper gleichmäßig stützen und weich einsinken lassen

Der A-Typ

  • klein bis mittelgroß
  • schmale Schultern, schlanke Taille
  • Po und Bauch nicht besonders ausgeprägt
  • Po und Oberschenkel eher kräftig
  • meist kleine, kurvige Frau

Die Matratze sollte den Körper punktuell stützen

Natürlich kann sich nicht jeder in diesen Kategorien wiederfinden, so gibt es auch sogenannte Mischformen, bei denen Merkmale verschiedener Typen vorkommen. In diesem Fall ist es für den Kauf einer neuen Matratze ratsam, sich an den jeweiligen Typ zu halten, welcher der eigenen Körperform am nächsten kommt.

Eine Matratze sollte so ausgerichtet sein, dass sie schwerere Körperpartien wie Schulter und Po weich einsinken lässt, andere Partien wie Taille und Nacken wiederum optimal stützt, da die Muskeln während des Schlafens erschlaffen und die Stützung nicht selbst durchführen können. Auf diese Weise wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Doppel-S-Krümmung gehalten und optimal entlastet.

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